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„37°“-Reportage im ZDF: Wie Frauen Männerdomänen erobern

Klassische Rollenbilder halten sich hartnäckig in der Arbeitswelt, denn gesellschaftlich geprägte Stereotype bestimmen noch immer die Berufswahl von Frauen und Männern.

Lisa schraubt gerne an Autos und hat ihr Hobby zum Beruf gemacht.

Die „37°“-Reportage „Weil sie’s kann – Frauen erobern Männerdomänen“ begleitet am Dienstag, 13. April 2021, 22.15 Uhr, drei Frauen in Männerberufen: eine Braumeisterin, eine Rennfahrerin und eine Pannenhelferin beim ADAC.

Autorin Antje Diller-Wolff geht der Frage nach, warum die Berufswahl der drei immer noch eine Seltenheit ist, und zeigt, mit welchen Vorurteilen die jungen Frauen zu kämpfen haben.

Die „37°“-Sendung steht am Sendetag ab 8.00 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung. „Als Frau hast Du es immer noch schwerer im Motorsport, weil viele Männer an Frauen erstmal generell zweifeln.“ Sophia Flörsch ist die erfolgreichste deutsche Rennfahrerin. Sie fährt als einzige Frau mit 19 Jahren in der Formel 3 und strebt einen Startplatz in der Formel 1 an. Flörsch fordert, dass Frauen im Rennsport endlich die gleichen Rechte bekommen sollten wie ihre männlichen Kollegen. „Ich möchte mich lieber von einem Braumeister beraten lassen.“ Von solchen Aussagen lässt sich Doreen aus Bremen nicht aus der Ruhe bringen. Sie ist eine von wenigen Braumeisterinnen in Deutschland. Auch in ihrem Betrieb ist sie die einzige Frau. Davon unterkriegen lässt sie sich aber nicht, im Gegenteil: Sie möchte auf mehr Gleichberechtigung in ihrem Berufszweig aufmerksam machen. Sie wuchtet schweres Material, fährt Gabelstapler und erfindet neue Biersorten. Leidenschaft und Spaß im Beruf sind für sie entscheidend. „Ich habe oft gehört, dass ich das nicht schaffen würde, weil ich eine Frau bin.“ Lisa kommt, wenn der Motor streikt. Frauen freuen sich, Männer sehen ihr Ego in Gefahr, wenn sie mit dem Auto liegen bleiben und eine Pannenhelferin kommt. Ihre Zahl bundesweit ist einstellig, es sind zehn von 1700. Lisa aus Lünen bockt Autos auf, kriecht unter gestrandete Fahrzeuge, überbrückt Batterien und wechselt Reifen – weil sie’s kann. In der Werkstatt, in der sie gelernt hat, war sie auch die einzige Frau und setzte sich mit Kompetenz, Ehrgeiz, aber auch mit Mut, Witz und Charme durch.

Web: ZDF.de

ZDF zeigt die Dokumentation „Wir Deutschen und die USA“

Mainz (ots) Seit Joe Biden Präsident der USA ist, besteht die Hoffnung, dass sich das deutsch-amerikanische Verhältnis wieder erholt. Die „ZDFzeit“-Dokumentation „Wir Deutschen und die USA“ am Dienstag, 13. April 2021, 20.15 Uhr, schaut aus heutiger Perspektive auf die Entwicklung der deutsch-amerikanischen Beziehungen seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Autoren Stefan Gierer und Stefan Brauburger liefern eine Bestandsaufnahme zu Beginn der Präsidentschaft Bidens.

Wehende Nationalflaggen von den USA und Deutschland.

Schwankungen in den gegenseitigen Interessen und Erwartungen gab es immer wieder im Verhältnis der Deutschen zu den USA. Dies lehrt der Blick auf die wichtigsten Wegmarken der gemeinsamen Geschichte: auf Marshallplan und Luftbrücke, als aus ehemaligen Gegnern Partner im Zeichen der Freiheit werden, auf die Höhepunkte des Kalten Krieges, als die uneingeschränkte nukleare Sicherheitsgarantie der USA in Westdeutschland für Vertrauen sorgt, aber auch auf die Zeit des Vietnamkriegs und der Nachrüstung, als in der Bundesrepublik Widerstand gegen die USA spürbar wird. In der Zeit der Wiedervereinigung Deutschlands erweisen sich die USA als wichtiger Unterstützer zum großen Staatsziel. In den Anti-Terrorkriegen nach dem 11. September kühlte das Verhältnis ab, uneingeschränkte Solidarität weicht Ablehnung – etwa einer deutschen Beteiligung am Irak-Krieg. Die zurückliegenden Jahre schwanken zwischen Obama-Romantik und Trump-Frustration. Wo werden sich die Stimmungen und Interessenlagen unter Biden einpendeln?

Expertinnen und Experten – darunter Historiker Rolf Steiniger, Harvard-Politologin Cathryn Clüver Ashbrook, Politikberater Peter Rough und die ehemaligen Außenminister Joschka Fischer und Sigmar Gabriel – blicken zurück und nach vorne.

Web: ZDF.de

Hommage an Prinz Philip: ARTE zeigt „Prinzgemahle – Im Schatten der Krone“

Strasbourg (ots) Mehr als 70 Jahre lang stand er an der Seite der britischen Königin Elisabeth II. und wohl berühmtesten Frau der Welt: Prinz Philip. Dabei war er selbst Legende, nicht nur dank seiner flotten Sprüche.

Hommage an Prinz Philip, Duke of Edinburgh

Gegen innere und äußere Widerstände ist es ihm gelungen, zur Integrationsfigur des britischen Königreichs und zu einer Ikone der Gegenwart zu werden. Nun ist der Prinzgemahl im Alter von 99 Jahren gestorben. In Erinnerung an den Duke of Edinburgh ändert ARTE kurzfristig sein Programm und zeigt am morgigen Samstagabend, den 10. April, um 21.45 Uhr die Dokumentation „Prinzgemahle – Im Schatten der Krone“. Bereits ab sofort steht die Dokumentation in der ARTE-Mediathek und auf ARTEs YouTube-Kanal zur Verfügung. Samstag, 10. April, um 21.45 Uhr Prinzgemahle – Im Schatten der Krone Dokumentation von Julia Melchior ZDF/ARTE, Broadview TV GmbH Deutschland, Großbritannien, Niederlande 2020, 52 Min. Erstausstrahlung Online in der ARTE-Mediathek vom 9. April 2021 bis zum 30. Mai 2024

Web: https://www.arte.tv

„Schuld“: Neunter Fall der ZDF-Krimireihe „Spuren des Bösen“

Mainz (ots) Richard Brock (Heino Ferch) ermittelt am Montag, 12. April 2021, 20.15 Uhr im ZDF, in „Spuren des Bösen – Schuld“ im Alleingang gegen eine korrupte Zelle der Wiener Polizei und bringt sich und seine Freundin damit in Gefahr.

Richard Brock (Heino Ferch) ist in seinem Fall auf sich allein gestellt.

Neben Heino Ferch spielen Juergen Maurer, Katrin Bauerfeind, Gerhard Liebmann, Ulli Maier, Sabrina Reiter, Gerda Drabek und andere. Andreas Prochaska führte erneut Regie, das Drehbuch stammt wieder von Martin Ambrosch. In der ZDFmediathek ist der Krimi bereits ab Sonntag, 11. April 2021, 10.00 Uhr, abrufbar.

Verhörspezialist Richard Brock hat sich von einer massiven Schussverletzung erholt. Mit seiner Freundin Brigitte Klein (Katrin Bauerfeind) könnte er eigentlich ein beschauliches Leben führen. Doch er ist von Rachegedanken beherrscht und sammelt heimlich Beweise gegen seinen ewigen Widersacher, den hochrangigen Polizisten und mehrfachen Mörder Gerhard Mesek (Juergen Maurer). Als Brigitte die Wahrheit herausfindet, will sie Brock unterstützen: Richard soll ihre Ex-Freundin, die Journalistin Eva Rieper (Ulli Maier), treffen und mit deren Hilfe Material über Mesek und seine Helfershelfer an die Öffentlichkeit bringen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann Brock sein Vorgehen vor Mesek aber nicht verbergen. Und der ist ihm bereits auf den Fersen.

Web: zdf.de

„ZDF-History“-Dokumentation über „Auguste Victoria – Deutschlands letzte Kaiserin“

Mainz (ots) Auguste Victoria war 30 Jahre lang deutsche Kaiserin. Zu ihrem 100. Todestag zeigt das ZDF am Sonntag, 11. April 2021, 23.45 Uhr, „ZDF-History: Auguste Victoria – Deutschlands letzte Kaiserin“.

Von der verhöhnten Provinzprinzessin zur einflussreichen Kaiserin: Auguste Victoria.

Der Film von Annette von der Heyde erzählt Auguste Victorias Weg von der verhöhnten Provinzprinzessin zur einflussreichen Monarchin bis zu ihrem frühen Tod am 11. April 1921. Interviews mit Preußenkenner und Biograf Jörg Kirschstein, Biografin Angelika Obert und Historiker Lothar Machtan erklären den Kontext. Sunnyi Melles und ihre Tochter Leonille Wittgenstein verkörpern in den Spielszenen die Kaiserin in verschiedenen Altersstufen.

Von 1888 bis 1918 war Auguste Victoria die erste Dame im Staat, deutsche Kaiserin und Landesmutter eines Reichs, das mit ihr und Wilhelm II. unterging. Ihr Weg an die Spitze dieses Kaiserreichs war indes schwierig. Ihre Familie galt als nicht standesgemäß. Der Großvater hatte sein Fürstentum Schleswig-Holstein erst an Dänemark, dann an Preußen verloren. Bismarck war „außerordentlich überrascht“, als man ihm von dem Heiratsbegehren des Prinzen berichtete. Die Hochzeit fand 1881 statt. Die Berliner Hofgesellschaft lästerte über Auguste Victoria, die Öffentlichkeit aber war begeistert von der schüchternen Prinzessin, die 1888 – nach dem überraschenden Krebstod ihres Schwiegervaters – Kaiserin wurde. Auguste Victoria sah sich zuallererst als leidenschaftliche Ehefrau und Mutter. Doch an der Seite ihres sprunghaften und gelegentlich depressiven Mannes, Kaiser Wilhelm II., gewann sie zunehmend an Einfluss. Je mehr dem Kaiser die Fäden entglitten, desto mehr kämpfte die erzkonservative, bibelfeste Frau an seiner Seite für den Erhalt der in ihren Augen gottgewollten und -begnadeten Königsherrschaft und des dazugehörigen Gesellschaftsmodells. Daneben engagierte sie sich in besonderem Maße für kirchliche Einrichtungen, karitative Vereine und Institutionen. Auguste Victoria gründete die Evangelische Frauenhilfe und startete ein gigantisches Kirchenbau-Programm.

Vorab ist der Film ab Samstag, 10. April 2021, 23.45 Uhr, in der ZDFmediathek verfügbar und auf Arte am Donnerstag, 8. April 2021, 20.15 Uhr, zu sehen.

Web: ZDF.de