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Sommer, Urlaub, Reisen: Vier „ZDF.reportagen“ im August

Mainz (ots) Das Sommergefühl 2021 – und wie die Deutschen in diesem zweiten Jahr unter Corona-Einschränkungen Urlaub machen – beleuchten vier „ZDF.reportagen“ im August.

„Baden, Grillen. Träumen – Sommer zu Hause“: Viele Menschen wollen raus und den Sommer am Badestrand genießen.

Zum Auftakt rückt am Sonntag, 1. August 2021, 17.55 Uhr im ZDF, „Baden, Grillen. Träumen – Sommer zu Hause“ in den Fokus: Die „ZDF.reportage“ erkundet, wie Partys in der Stadt und Waldbäder auf dem Land derzeit erlebt werden.

In der Woche darauf, am Sonntag, 8. August 2021, 17.55 Uhr, blickt die „ZDF.reportage: Bodensee – Urlauberlust und Anwohnerfrust“ hinter die Kulissen eines der beliebtesten Urlaubsziele Deutschlands.

Wie Urlaub im zweiten Pandemie-Sommer funktioniert, zeigt am Sonntag, 15. August 2021, 17.55 Uhr, die „ZDF.reportage: Endlich raus – Urlaub in Deutschland“.

Und das Camping-Leben im Sommer 2021 nimmt dann am Sonntag, 22. August 2021, 17.55 Uhr, die „ZDF.reportage: Große Freiheit Wohnmobil – Camper legen los“ in den Blick, die bereits in der ZDFmediathek zu sehen ist. Alle anderen „ZDF.reportagen“ stehen jeweils am Freitag vor dem Sendetermin ab 9.00 Uhr zur Verfügung.

Viele Menschen wollen raus und den Sommer genießen – auf Open-Air-Events, in der Gartenkolonie, in Seen, Freibädern oder im heimischen Pool. Dass dies zu Konflikten führen kann, besonders dort, wo viele nah aufeinandersitzen, beleuchtet die „ZDF.reportage“ über den „Sommer zu Hause“.

Der größte Binnensee im Dreiländereck Deutschland, Österreich und der Schweiz zieht jedes Jahr Millionen Urlauber an. Vor welchen Herausforderungen in diesem Sommer unter anderem die Wasserschutzpolizei am Bodensee, die Gärtnergruppe auf der Blumeninsel Mainau und die Gastronomen in Konstanz und Umgebung stehen, ist in „Urlaubslust und Anwohnerfrust“ zu sehen.

Dass Ferien in Deutschland längst nicht mehr nur Ersatz für die in Corona-Zeiten erschwerten Auslandsreisen sind, zeigt die „ZDF.reportage“ über „Urlaub in Deutschland“. Der Blick richtet sich unter anderem auf die Mosel, den Granzower See in Mecklenburg-Vorpommern oder den Forggensee in Bayern.

Coronabedingt gab es im vergangenen Jahr bereits einen Camping-Boom. Wegen des Anstiegs der Corona-Zahlen im Herbst/Winter 2020 waren dann die Campingplätze bis Pfingsten 2021 geschlossen. In diesem Sommer könnte der Run auf Campingplätze und Wohnmobile noch stärker sein. Das Camping-Leben im Sommer 2021 beleuchtet die „ZDF.reportage“ über die „Große Freiheit Wohnmobil“.

Sendungsseite: https://reportage.zdf.de/

Udo Lindenberg: 211.200 Euro für Flutopfer – Kunstwerk für Rekorderlös bei United Charity versteigert

Baden-Baden (ots) Udo Lindenberg und United Charity, Europas größtes Charity-Auktionsportal, haben gemeinsam einen absoluten Rekorderlös erzielt! Für unglaubliche 211.200 Euro wurde ein gigantisches Kunstwerk von Udo Lindenberg auf www.unitedcharity.de versteigert.

Udo Lindenbergs Kunstwerk für 211.200 Euro bei United Charity versteigert – der Erlös geht komplett an die „Aktion Deutschland Hilft“, die damit die Betroffenen des Hochwassers unterstützt

Die Auktion wurde im Rahmen der großen ARD-Spendengala zugunsten der Betroffenen des Hochwassers präsentiert und lockte am Wochenende zahlreiche Interessenten an, die sich für den guten Zweck schnell gegenseitig hochboten.

Die Versteigerung brach alle Rekorde: Noch nie zuvor hat United Charity einen höheren Erlös für eine Auktion erzielt! Die sensationelle Spendensumme geht nun zu 100 Prozent an die „Aktion Deutschland Hilft“. Udo Lindenberg hatte das außergewöhnliche Kunst-Unikat mit dem Titel „Alle in einem Boot“ eigens für die Unterstützung der Flutopfer gestaltet. Über das riesige Gemälde darf sich nun ein Bieter aus Haan in Nordrhein-Westfalen freuen!

United Charity ist Europas größtes Charity-Auktionsportal und versteigert einmalige Erlebnisse und Geschenke zugunsten von Kindern in Not. Das Internet-Bietverfahren von United Charity ermöglicht es Menschen weltweit, orts- und zeitunabhängig mitzusteigern. Die United Charity gemeinnützige Stiftungs GmbH wurde von Dagmar und Karlheinz Kögel 2009 ins Leben gerufen. Seitdem wurden mehr als 11 Millionen Euro gesammelt. Die Auktionserlöse werden zu 100 Prozent an gemeinnützige Projekte und Einrichtungen weitergeleitet, vorwiegend an Kinderhilfsprojekte.

Web: unitedcharity.de

Danke! SAT.1 sagt Danke für über 31 Millionen Euro Spenden für die Hochwasser-Opfer in NRW, Rheinland-Pfalz und Bayern

Unterföhring (ots) Danke! Das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland Hilft“ und SAT.1 sagen Danke für die fantastische Spendensumme von 31.155.430 Euro, die im Vorfeld und während der SAT.1-Spendengala „Deutschland hilft. Die SAT.1-Spendengala“ gesammelt wurden.

Danke! SAT.1 sagt Danke für über 31 Millionen Euro Spenden für die Hochwasser-Opfer in NRW, Rheinland-Pfalz und Bayern Danke! Das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen ,,Aktion Deutschland Hilft“ und SAT.1 sagen Danke für die fantastische Spendensumme von 31.155.430 Euro, die im Vorfeld und während der SAT.1-Spendengala ,,Deutschland hilft. Die SAT.1-Spendengala“ gesammelt wurden. Deutschland hilft. Die Sat.1-Spendengala Live am Samstag 24.07.2021 20:15Uhr in Sat.1 Foto: © Sat.1/Willi Weber

Herzlichen Dank an alle Unterstützer und Gäste in „Deutschland hilft. Die SAT.1-Spendengala“: Ramin Abtin, Elke Anderl, Gerald Asamoah, Natalia Avelon, Marcus Barke, Sebastian Bezzel, Daniel Boschmann, Claudia von Brauchitsch, Annemarie und Wayne Carpendale, Dascha Carriero, Tanja Do, Claudelle Deckert, Malu Dreyer, Christian Düren, Torsten Elias, Markus Ernst, Anna, Isabelle und Thomas Esser, Mimi Fiedler, Florian David Fitz, Wolff-Christoph Fuss, Stefan Gödde, Srini Gopalan, Ali Güngörmüs, Georg Haas, Andreas Haffner, Herbert Hainer, Werner Hansch, Sarah und Dominic Harrison, Michael H. Heinz, Gabriele Hessig, Guildo Horn, Susanne Hülsen, Joyce Ilg, Rebecca Immanuel, Joris, Meltem Kaptan, Charlotte Karlinder, Faisal Kawusi, Linda Kleber, Samuel Koch, Mickie Krause, Henning Krautmacher, Peter Kriechel, Hardy Krüger Jr., Alexander Kumptner, Paula Lambert, Armin Laschet, Andreas Laukenmann, Julia Leischik, Pierre Littbarski, Dirk Lötschert, Marlene Lufen, Philipp Maier, Henry Maske, Per Mertesacker, Lena Meyer-Landrut, Gregor Meyle, Werner Michael Minwegen, Franz Müntefering, David Odonkor, Matthias Opdenhövel, Frank Pastille, Alex Mariah Peter, Amira und Oliver Pocher, Verona Pooth, Boris Richtien, Julia Rösgen, Palina Rojinski, Frank Rosin, Manuela Rossbach, Nico Santos, Florian Schmidt-Sommerfeld, Ralf Schmitz, Bettina Schliephake-Burchardt, Jana und Thore Schölermann, Jochen Schropp, Axel Schulz, Hella von Sinnen, Alvaro Soler, Nicole Staudinger, Jan Stecker, Bernd Stelter, Johannes Strate, Adel Tawil, Andreas Thiel, Janin Ullmann, Christian Wackert, Frank Waldschmidt, Edith Wallmeier und Zoe Wees, Bianca Wenzler-Schmidt.

Herzlichen Dank an alle Großspender (Auszug aus der Spendenliste): Constantin Entertainment GmbH, Deutsche Adolf Würth GmbH & Co. KG, Deutsche-Tourenwagen-Masters (DTM), Gesellschaft für Überwachung (GTÜ), Jacobs Douwe Egberts DE GmbH & Co. KG, Porsche AG, Procter & Gamble GmbH, ProSiebenSat.1 Media SE, Restaurant Frank Rosin, SAP SE, Siemens Caring Hands e.V., Telekom AG, Thomas Philipps GmbH & Co. KG und Vodafone GmbH.

Gemeinsam mit dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland Hilft“ hilft SAT.1 den Opfern der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Spenden sind weiterhin möglich unter www.sat1hilft.de.

Roter Teppich fürs Ehrenamt: MDR sucht fitteste Feuerwehr Mitteldeutschlands

Der MDR fordert die Freiwilligen Feuerwehren in Mitteldeutschland zum Duell auf den Fitnessparcours. Vom 26. Juli bis 6. August senden MDR JUMP, „MDR um 2“ und „MDR um 4“ täglich live aus den Feuerwehr-Gerätehäusern in Mitteldeutschland. Berichtet wird dabei auch über das täglich mit Herzblut gelebte Ehrenamt sowie die Nachwuchssorgen der Feuerwehrleute. Begleitet wird die Aktion mit umfangreichen Berichten auf jumpradio.de, bei Facebook und Instagram sowie in der ARD Mediathek.

#fitwiediefeuerwehr – Seid ihr die fitteste Freiwillige Feuerwehr Mitteldeutschlands? MDR JUMP und die Fernsehkollegen von MDR um 2 und MDR um 4 suchen die fitteste Freiwillige Feuerwehr Mitteldeutschlands. (Aktion zwischen 12.07. und 08.08.21) MDR-Reporterin Tina Sawetzki, MDR JUMP-Reporter Lars Wohlfarth und Feuerwehrmann Jörg Färber

Wie fit sind die Feuerwehrleute in Mitteldeutschland? Wie geht es ihnen zwischen Familie, Beruf und Ehrenamt? Berufsfeuerwehrmann und mehrfacher Feuerwehr-Weltmeister Jörg Färber, MDR-Reporterin Tina Sawetzki und MDR JUMP-Radiomann Lars Wohlfahrt wollen es wissen! Für die Sommeraktion #fitwiediefeuerwehr schicken sie dafür die Freiwilligen Feuerwehren in Mitteldeutschland auf einen harten Fitnessparcours. Zwei Feuerwehren treten ab 26. Juli jeden Tag gegeneinander an. Täglich live ab 14.00 Uhr in der MDR JUMP- Feierabendshow und bei „MDR um 2“ sowie ab 16.00 Uhr bei „MDR um 4“. Los geht es am 26. Juli in in Apolda. Dort treffen die Freiwillige Feuerwehr Zottelstedt, (Ortsteil von Apolda) und die Freiwillige Feuerwehr Gleina aus Sachsen-Anhalt aufeinander. Die offizielle Zeitmessung sorgt nach zwei Wochen und zwanzig Feuerwehren für einen Gesamtsieger, der sich über 5.000 Euro freuen kann.

#fitwiediefeuerwehr – Seid ihr die fitteste Freiwillige Feuerwehr Mitteldeutschlands? MDR JUMP und die Fernsehkollegen von MDR um 2 und MDR um 4 suchen die fitteste Freiwillige Feuerwehr Mitteldeutschlands. (Aktion zwischen 12.07. und 08.08.21) MDR-Reporterin Tina Sawetzki, MDR JUMP-Reporter Lars Wohlfarth und Feuerwehrmann Jörg Färber

Stefanie Undisz, Redaktionsleiterin MDR Nachmittag: „Unsere Feuerwehrleute löschen, bergen, schützen, pumpen Wasser aus überfluteten Kellern und helfen, wenn wir es am dringendsten brauchen, oft unter Einsatz ihres Lebens. Dabei ist der überwiegende Teil von ihnen ehrenamtlich tätig. Deshalb widmen wir allen Feuerwehren mit Freude und Spaß unsere diesjährige Sommeraktion #fitwiediefeuerwehr und rücken deren unglaublich harte, tolle Arbeit in den Fokus.“

Ziel der Aktion ist es, das außerordentliche ehrenamtliche Miteinander der Kameradinnen und Kameraden zu präsentieren und die Vielfalt der Freiwilligen Wehren im Sendegebiet zu zeigen. Denn rund 95 Prozent der Feuerwehrleute in Deutschland sind ehrenamtlich tätig. Besonders im ländlichen Raum fungieren die Wehren durch ihre Vereinsstrukturen zudem als sozialer Kitt, der die Gesellschaft verbindet.

Markus Escher, Redaktionsleiter MDR JUMP: „Ohne die Kameradinnen und Kameraden der Wehren gibt es kein gesellschaftliches Leben. Mehr noch: Ohne die Feuerwehren wäre manche Lage hoffnungslos. Das hat sich in diesen Tagen wieder einmal ganz deutlich gezeigt. Wir haben großen Respekt vor ihrem Job und es ist uns eine Herzensangelegenheit, diesen mit der Aktion von MDR JUMP und dem MDR Nachmittag zu würdigen.“

Bei #fitwiediefeuerwehr kommen kleine Dorf-Feuerwehren mit kaum einem Dutzend Personen ebenso zu Wort wie größere Stadt-Wehren. Gezeigt werden ein aktiver Feuerwehrkindergarten, Feuerwehrtrabis und hochmoderne Löschzüge, taffe Feuerwehr-Frauen und gestandene Feuerwehr-Männer.

Informationen zu den teilnehmenden Feuerwehren und ein genauer Zeitplan sind unter mdr.de/fitwiediefeuerwehr zu finden. Die Beiträge zur Aktion laufen live bei „MDR um 2“ und „MDR um 4“ im TV und können auch auf jumpradio.de, auf den Instagram-Kanälen MDR JUMP und dem MDR, bei Facebook, YouTube sowie in der ARD Mediathek angesehen werden.

Web: mdr.de

Kurzfristige Programmänderung. SAT.1 zeigt die Spendengala „Deutschland hilft. Die SAT.1-Spendengala“ am Samstag, 24. Juli, live aus Köln

Unterföhring (ots) Jede Hilfe zählt. Das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland Hilft“ und SAT.1 sammeln mit der Gala „Deutschland hilft. Die SAT.1-Spendengala“ Spenden für die Opfer der Hochwasser in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Zahlreiche Stars unterstützen die große Live-Gala am Samstag, 24. Juli 2021, um 20:15 Uhr, im Studio und nehmen am Telefon Spenden entgegen.

Titel: Deutschland hilft. Die SAT.1-Spendengala; Ausstrahlungszeitraum bis: 2021-07-23

SAT.1-Chef Daniel Rosemann: „In manchen Situationen kann man kaum die richtigen Worte finden. Aber helfen kann man immer. Mit der Spendengala ‚Deutschland hilft. Die SAT.1-Spendengala‘ möchten wir gemeinsam mit ‚Aktion Deutschland Hilft‘ einladen, die Menschen, die durch das Hochwasser in Rheinland-Pfalz und NRW innerhalb von Sekunden alles verloren haben, zu unterstützen. Schnell. Und unbürokratisch.“

„‚Aktion Deutschland Hilft‘ ist mit seinen Hilfsorganisationen – insbesondere den Johannitern, den Maltesern und dem ASB – unmittelbar vor Ort, um den betroffenen Menschen zu helfen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass SAT.1 unsere Arbeit mit diesem großartigen Engagement unterstützt. In solchen Zeiten ist wichtig, schnell gemeinsam zu handeln und zusammen zu stehen“, betont Manuela Rossbach, geschäftsführende Vorständin des Zusammenschlusses deutscher Hilfsorganisationen.

„Deutschland hilft. Die SAT.1-Spendengala“ ist eine Produktion von Constantin Entertainment im Auftrag von SAT.1.

„Deutschland hilft. Die SAT.1-Spendengala“ – am Samstag, 24. Juli 2021, um 20:15 Uhr live in SAT.1

Web: seven.one

Zehn Jahre danach: MDR mit neuen investigativen Recherchen zum NSU

Leipzig (ots) Vor zehn Jahren hat sich der NSU enttarnt: Wer waren die Terror-Helferinnen und Helfer von damals und was machen sie heute? Für eine „FAKT Extra“-Reportage hat sich der MDR erneut auf die Spuren der Rechtsterroristen begeben – ab sofort exklusiv in der ARD-Mediathek zu sehen. Im Podcast „MDR Investigativ – Hinter der Recherche“ gibt die Redaktion zudem einen Einblick in ihre Arbeit.

Wohnmobil des Terrortrios

Noch bevor der Name „Nationalsozialistischer Untergrund“ 2011 der Öffentlichkeit bekannt wird, begeben sich „FAKT“-Reporterinnen und Reporter des MDR bereits auf die Spuren der Rechtsterroristen und ihres Netzwerkes. Schon vor dem Eintreffen des Bundeskriminalamtes beginnt damals die Recherche u.a. in Johanngeorgenstadt im Erzgebirgskreis in Sachsen. Dabei stößt der MDR auf ein ganzes Netz von Unterstützern.

Am 4. November 2011 hatte sich der NSU selbst enttarnt: Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos haben sich erschossen. Beate Zschäpe stellt sich nach kurzer Flucht den Behörden – die grauenvolle rechtsterroristische Mordserie in der Bundesrepublik wird öffentlich. Schließlich wird Beate Zschäpe in einem Mammutprozess zu lebenslanger Haft verurteilt. Die ebenfalls vor dem Münchner Oberlandesgericht verurteilten Unterstützer des NSU, Ralf W., André E., Holger G. und Carsten S. sind inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Doch was ist aus den vielen Helfern geworden, die dem Terror-Trio ein unerkanntes Leben im Untergrund ermöglichten? Sind die Unterstützer von damals inzwischen ausgestiegen, oder sind sie noch immer in der rechten Szene aktiv? Dafür begibt sich „FAKT“ zehn Jahre nach dem Auffliegen des NSU noch einmal auf Spurensuche im Umfeld des Terror-Trios. Zu Wort kommen u.a. maßgebliche Mitglieder der zahlreichen Untersuchungsausschüsse.

Ergänzt wird die exklusiv für die ARD-Mediathek produzierte Reportage von einer neuen Ausgabe der Podcastreihe „MDR Investigativ – Hinter der Recherche“. Darin sprechen die „FAKT“-Reporter Arndt Ginzel und Thomas Datt darüber, wie sie vor zehn Jahren die Wochen nach dem Auffliegen des NSU-Trios erlebt haben, wie sich seitdem ihr Blick auf rechte Netzwerke in Deutschland verändert hat und wie sie heute die Arbeit der Ermittlungsbehörden einschätzen.

Der Podcast „MDR Investigativ – Hinter der Recherche“ wirft regelmäßig einen Blick auf und hinter die Berichterstattung der MDR-Investigativformate. Was passiert eigentlich wenn die Kamera aus ist? Zudem geben die Autorinnen und Autoren ihre persönliche Sicht auf die Recherchen preis.

„FAKT Extra: Der„MDR Investigativ – Hinter der Recherche“ in der ARD-Mediathek

„MDR Investigativ – Hinter der Recherche“ – Der Podcast: „10 Jahre danach – Der NSU und seine Helfer

65 Jahre „Bravo“: ZDFinfo mit Doku über die Jugendzeitschrift

Mainz (ots) Für Millionen Jugendliche war die „Bravo“ eine feste Instanz in der Phase des Erwachsenwerdens. Die Jugendzeitschrift, die in diesem Sommer 65 Jahre alt wird, beeinflusste ganze Generationen.

Die erste Ausgabe der Jugendzeitschrift „Bravo“ erschien im August 1956.

ZDFinfo beleuchtet am Freitag, 9. Juli 2021, 20.15 Uhr, in der Doku „Alles Bravo oder was? Die Jugendzeitschrift wird 65“ die Geschichte der „Bravo“. Der Film von Katarina Schickling steht ab Freitag, 2. Juli 2021, 5.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung. Im ZDF ist die Dokumentation am Mittwoch, 25. August 2021, 0.55 Uhr, zu sehen.

Als die „„Bravo“ am 26. August 1956 erstmals erschien, ahnte niemand, wie sehr sie die sexuelle Revolution und gesellschaftliche Veränderungen befeuern würde. Die Dokumentation zeichnet die Geschichte des Jugendblatts nach, das nach vielen Jahren Kultstatus mittlerweile ums Überleben kämpft.

„Bravo“ erzielte jahrzehntelang in der Zielgruppe der 10- bis 15-Jährigen eine große Reichweite. Für viele Eltern gefürchteter Schund und in der DDR gar verboten, war sie doch für Teenies in Ost und West ein unersetzlicher Wegbegleiter. Doch welche Bedeutung hatte die „Bravo“ wirklich? Mit welchen Tricks hat sie die Leserschaft an sich gebunden?

Ehemalige „Bravo“-Fans und Promis wie Schauspielerin Uschi Glas, BAP-Sänger Wolfgang Niedecken, Moderatorin Enie van de Meiklokjes oder Jessica und Nadja von den No Angels erinnern sich an ihre Zeit als „Bravo“-Leserinnen und Lesersowie als „Bravo“-Stars. Einige von ihnen erlebten, wie das Jugendmagazin im konservativen Nachkriegsdeutschland die Köpfe und Herzen der jungen Leserschaft eroberte.

Ein Blick in die Geschichte der „Bravo“ zeigt, wie das Jugendmagazin umstrittene Bands wie die Rolling Stones schon mal als nette Schwiegersöhne präsentierte, um sie schließlich auf Exklusivtournee nach Deutschland zu holen. Welchen Einfluss das Jugendmagazin auf die Musikbranche hatte und wie geschmuggelte „Bravo“-Poster in der DDR zur harten Währung auf dem Schulhof wurden, ist ebenfalls Thema der Doku.

Durch gezielte Marketingstrategien wie Starschnitte, Foto-Love-Stories und vor allem Dr. Sommer und Co. entwickelte sich die „Bravo“ für die Jugendlichen nicht nur zum Exklusivkontakt zu den Promis, sondern zum zentralen Aufklärungsratgeber. Auch wenn die „Bravo“ stets unpolitisch war und selbst bei der Elterngeneration nicht anecken wollte, blieb sie bis zur Jahrtausendwende das Zentralorgan der deutschen Jugend.

Nach der Wiedervereinigung war das Blatt entscheidend an der Schaffung eines der ersten gesamtdeutschen Pop-Phänomene beteiligt: Die Band Tokio Hotel verdankt ihren Erfolg zu einem großen Teil der Förderung durch die Zeitschrift. Und die erfolgreichste deutsche Girlband No Angels wurde von der „Bravo“ ganz essenziell in ihrer Karriere unterstützt. Doch im Zeitalter von Instagram, Spotify, YouTube und dergleichen kann die Jugendzeitschrift heute nicht mehr Schritt halten.

Web: ZDF.de

Was gegen die soziale Spaltung getan werden muss

In der Talkshow 3nach9 spreche ich über den Mangel an Diskussionskultur, wie ich linke Politik verändern will, welches Fazit ich nach 16 Jahren Merkel ziehe und was man gegen die soziale Spaltung und Konzentration von Reichtum unternehmen müsste.

Die ganze Sendung: https://dein.radiobremen.de/videos/sa…

Mit Corona in die Zukunft? – Neue MDR-Doku gibt den Menschen der Region eine Stimme

Leipzig (ots) Eine Leistungssportlerin aus Dresden, eine Kosmetikerin aus Chemnitz und ein Berufsmusiker aus Gotha: Seit dem März 2020 ist für alle die Welt eine andere. „Bleibt alles anders? Mit Corona in die Zukunft“ so heißt die neue MDR-Doku von und über Menschen aus Mitteldeutschland, deren Leben die Pandemie massiv verändert hat – ab sofort in der ARD-Mediathek und am 30. Juni, 20.15 Uhr im MDR-Fernsehen zu sehen.

Steffi Kriegerstein (28) Kanutin, Corona zerstörte ihren Olympia-Traum

Der Ausbruch der Corona-Pandemie war der Beginn einer Krise mit historischem Ausmaß und je länger sie andauert, desto klarer zeichnet sich ab, dass es ein „zurück zu vorher“ nicht geben wird. Die Pandemie beleuchtet und beschleunigt vielschichtige Prozesse, die unsere Gesellschaft nachhaltig verändern. Mobiles Arbeiten und digitales Lernen wurde in kürzester Zeit zum Alltag und auch der Wissenschaft gelangen bahnbrechende medizinische Entwicklungen in einem Bruchteil der sonst üblichen Zeit. Mit der gleichen Wucht zeigt uns die Pandemie aber auch Grenzen auf, besonders wenn es um das menschliche Miteinander geht. Die Spaltung der Gesellschaft scheint in diesen Zeiten größer als zuvor.

Dreharbeiten mit Juliana Socher (32) Hochzeitsfotografin (aus Pirna)

Die neue MDR-Dokumentation „Bleibt alles anders? Mit Corona in die Zukunft“ von Marc Rosenthal begibt sich genau in dieses Spannungsfeld und lässt Menschen zu Wort kommen, deren Leben durch die Corona-Zeit massiv beeinflusst wurde – positiv wie negativ. Da ist die Dresdner Kanutin Steffi Kriegerstein (28), die für Olympia trainiert, doch ihr Lebenstraum ist durch die Infizierung mit Covid-19 geplatzt. Jetzt ist es das Ziel der Leistungssportlerin, die Langzeitfolgen der Erkrankung zu überwinden. Die Chemnitzerin Anja Schulz musste während der Lockdowns ihr Kosmetikstudio schließen. Um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, orientierte sich die alleinerziehende Mutter zweier schulpflichtiger Kinder beruflich komplett neu. Ein Kraftakt für die 41-Jährige, der sie andererseits viel bewusster die kleinen Momente des Alltags erleben lässt. Berufsmusiker und Dirigent Markus Huber (52) aus Gotha stand monatelang (inzwischen probt er wieder) hinter dem Herd statt auf der Bühne. Er hat die Zwangspause genutzt, um sein soziales Engagement zu vertiefen und engagiert sich als Koch in einem Mehrgenerationenhaus.

Der Film geht der Frage nach, wie Corona unsere Gesellschaft verändert und beeinflusst hat und warum deren Spaltung sich weiter beschleunigt. Und es geht darum, wie uns jetzt der Blick nach vorn gelingt. Die Doku ist ab sofort in der ARD-Mediathek und am 30. Juni, 20.15 Uhr im MDR-Fernsehen zu sehen und wird zudem unter mdr.de online begleitet.

Web: mdr.de

Kinder in der Pandemie: Thementag im ZDF und in der ZDFmediathek

Mainz (ots) Die Situation von Kindern und Jugendlichen in der Coronapandemie wurde lange zu wenig beleuchtet. Dass ihnen nicht nur der Unterricht fehlte, sondern besonders in beengten Wohnverhältnissen auch Bewegung und Fitness zurückgingen, ist eine von vielen Erkenntnissen.

Wie Grundschüler wieder in den Schulalltag zurückfinden, ist eines der Themen des Schwerpunkts #KinderInDerPandemie. Nutzung des Bildes nur in Verbindung mit der Sendung.

Welche Auswirkungen die Pandemiemonate auf die Verfassung von Kindern, auf ihre Schulerfahrungen und auf ihr Sozialleben hatten und haben – dieser Frage geht das ZDF am Montag, 21. Juni 2021, im Themenschwerpunkt „Kinder in der Pandemie“ nach: Von „Volle Kanne – Service täglich“ über das „ZDF-Mittagsmagazin“ bis zum „heute journal“ berichten die aktuellen Nachrichten- und Magazinsendungen an diesem Tag über die verschiedenen Probleme, die sich für den Nachwuchs aus der Coronakrise ergeben, verbunden mit dem Ausblick, wie es nach den Sommerferien weitergehen kann.

Unter dem Hashtag #KinderInDerPandemie und im Online-Nachrichtenangebot ZDFheute gibt es dazu weiteren Infomehrwert: von Zahlen und Fakten zu Kindern und Jugendlichen in Deutschland bis zu der viel diskutierten Frage, ob Kinderrechte ins Grundgesetz gehören. In der ZDFmediathek ist das Schwerpunktthema am Montag, 21. Juni 2021, top-gesetzt.

Zum Start des Thementages bietet „Volle Kanne“ mit Moderator Florian Weiss ab 9.03 Uhr im ZDF zum Thema „Kinder und Jugendliche während Corona“ einen Talk mit einem Jugendtherapeuten. Gerade die Engpässe bei der psychologischen Betreuung traten in den zurückliegenden Monaten deutlich zutage. Und auch die gestiegenen Zahlen zur häuslichen Gewalt gegen Kinder zeigten die zusätzlichen negativen Auswirkungen der Coronapandemie an.

Wie Kinder in der Pandemie leiden, welche Auffälligkeiten und Krankheiten sie entwickeln, das schildert ab 13.00 Uhr im „ZDF-Mittagsmagazin“ mit Moderator Daniel Pontzen eine Reportage aus dem Alltag eines Jugendhauses und einer Klinik. Und auch in der 19-Uhr-„heute“-Ausgabe mit Moderatorin Barbara Hahlweg werden die überfüllten Kinderpsychiatrien ein Thema sein. Wie wiederum Schulsozialarbeiter mit den Folgen der Pandemie bei Grundschülern umgehen, das beleuchtet ab 21.45 Uhr im „heute journal“ mit Moderatorin Bettina Schausten ein Beitrag darüber, wie Grundschülerinnen und Gründschüler in Weimar wieder in den Schulalltag integriert werden.

Auch das Thema „Impfungen von Kindern und Jugendlichen“ ist Teil des Schwerpunkttages im ZDF. So gibt ZDFheute einen Überblick über Studien aus den USA zu etwaigen Nachwirkungen von Impfungen bei Kindern und Jugendlichen.

Der Themenschwerpunkt in der ZDFmediathek bietet nicht nur die Beiträge vom Tage, sondern darüber hinaus viele weitere Dokus und Berichte zu den Belastungen für Kinder durch die Corona-Einschränkungen, zu den Folgen der Coronapandemie, zu Coronapandemie und Schule sowie zur Debatte um Impfungen für Kinder.

"Kinder in der Pandemie" ab Montag, 21. Juni 2021, in der ZDFmediathek:
https://zdf.de/politik-gesellschaft/kinder-in-der-pandemie-100.html