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ZDF-Politbarometer August 2022

Mainz (ots) Weiterhin ist die Inflationsrate in Deutschland sehr hoch, was vor allem auf die Preisentwicklung im Energiebereich und bei Lebensmitteln zurückzuführen ist. Das steht direkt im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, der die wirtschaftlichen Aussichten seit Monaten eintrübt.

Stark gestiegene Preise: Die Bundesregierung tut zur Entlastung …? / Nutzung der Grafik für redaktionelle Berichterstattung inkl. Social Media

Diese Entwicklung kommt auch bei einem immer größeren Teil der Bevölkerung an: So sagen inzwischen nur noch 55 Prozent (Anfang des Jahres: 65 Prozent), dass ihre eigene finanzielle Situation gut ist (teils/teils: 37 Prozent; schlecht: 8 Prozent; Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils “weiß nicht”).

Skeptischer Ausblick bei eigener wirtschaftlicher Lage Noch nie haben so viele (40 Prozent) erwartet, dass ihre eigene wirtschaftliche Lage in einem Jahr schlechter sein wird als heute, 49 Prozent gehen von einer unveränderten persönlichen finanziellen Situation aus und 10 Prozent meinen, dass es ihnen dann besser gehen wird.

Kritik an der Bundesregierung
Vor diesem Hintergrund bemängeln 58 Prozent aller Befragten, dass die Bundesregierung zu wenig tut, um die Bürger angesichts der hohen Preise zu entlasten. 30 Prozent sagen, das sei so gerade richtig und 5 Prozent sind der Meinung, es werde dafür sogar zu viel getan. Besonders viele Anhänger der AfD (80 Prozent) und der Linke (71 Prozent) kritisieren in dieser Sache die Bundesregierung wegen mangelnder Aktivitäten, aber auch bei denen der FDP (60 Prozent), Union (53 Prozent), Grünen (53 Prozent) und SPD (52 Prozent) meinen jeweils Mehrheiten, dass die Bundesregierung nicht genug tut.

Wenn es um die Finanzierung solcher Entlastungen geht, ergibt sich kein klares Meinungsbild: 43 Prozent aller Befragten sprechen sich für zusätzliche Schulden aus, 36 Prozent sind für Steuererhöhungen und 21 Prozent können oder wollen diese Frage nicht beantworten. Längere Nutzung von AKWs und Kohlekraftwerken Aufgrund der Verringerung der Gaslieferungen durch Russland ist die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland gefährdet.

Um die Energieversorgung bei uns sicherzustellen, plädieren 93 Prozent für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien (dagegen: 6 Prozent). 65 Prozent wollen die noch aktiven Atomkraftwerke länger nutzen als vorgesehen (dagegen: 32 Prozent) und 61 Prozent sind für einen längeren Betrieb der Kohlekraftwerke (dagegen: 36 Prozent).

Dabei findet sowohl eine längere Nutzung der Atomkraftwerke als auch der Kohlekraftwerke in allen Parteianhängergruppen eine unterschiedlich große Mehrheit. Nur die Anhänger der Grünen lehnen beides mehrheitlich ab. Fast unverändert zum Vormonat wollen 71 Prozent aller Befragten die Ukraine weiterhin unterstützen, auch wenn das bei uns mit hohen Energiepreisen verbunden ist. 20 Prozent sind dafür, die Ukraine nicht mehr zu unterstützen mit dem Ziel, wieder zu niedrigeren Energiepreisen zu kommen.

Eine stärkere militärische Unterstützung für die Ukraine fordern ähnlich wie Mitte Juli 36 Prozent, 35 Prozent sind für ein unverändertes militärisches Engagement und 22 Prozent wollen eine Verringerung der Militärhilfe.

Top Ten: Drei Grüne auf den ersten drei Plätzen Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung (“Was halten Sie von?”) hält weiterhin Robert Habeck die Spitzenposition. Er wird auf der Skala von +5 bis -5 mit einem Durchschnittswert von 1,7 (Mitte Juli: 1,6) eingestuft. Auf Platz zwei liegt Annalena Baerbock mit 1,3 (1,2) und auf Rang drei jetzt Cem Özdemir mit 1,0 (0,8). Danach folgen Olaf Scholz mit 0,8 (0,8), Hubertus Heil mit 0,7 (0,9), Karl Lauterbach mit 0,3 (0,4), Markus Söder mit minus 0,1 (minus 0,1), Christian Lindner mit minus 0,2 (minus 0,1), Friedrich Merz mit minus 0,4 (minus 0,4) und Sahra Wagenknecht mit minus 0,6 (minus 0,6). Projektion: Gleichstand von Union und Grünen Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, käme die SPD nur noch auf 19 Prozent (minus 2) und die CDU/CSU auf 26 Prozent (unverändert). Die Grünen könnten sich auf 26 Prozent (plus 1) verbessern, die FDP auf 7 Prozent (plus 1) und die AfD auf 12 Prozent (plus 1). Die Linke würde mit 4 Prozent (minus 1) an der Fünf-Prozent-Grenze scheitern, und die anderen Parteien lägen weiterhin bei 6 Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde.

Corona im Herbst Eine Mehrheit von 65 Prozent spricht sich für strengere Corona-Schutzmaßnahmen aus, wenn es im Herbst zu einer weiteren Coronawelle mit deutlich höheren Infektionszahlen kommen sollte (dagegen: 33 Prozent). Dennoch finden 74 Prozent die Pläne der Bundesregierung gut, gesetzlich keine Schulschließungen mehr zuzulassen (nicht gut: 23 Prozent). Auch Lockdowns zu verhindern, finden 68 Prozent gut (nicht gut: 29 Prozent). Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt.

Die Interviews wurden in der Zeit vom 9. bis zum 11. August 2022 bei 1.389 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: SPD: 20 Prozent, CDU/CSU: 25 Prozent, Grüne: 32 Prozent, FDP: 7 Prozent, AfD: 8 Prozent, Linke: 5 Prozent. Das nächste bundesweite Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 9. September 2022.

Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen: https://forschungsgruppe.de

“Wie können wir unser Klima retten?” Jenke von Wilmsdorff wagt in der Green Seven Week ein neues Experiment

Unterföhring (ots) Deutschland, 2050: Dürre und sengende Hitze einerseits, Starkregen mit Überflutung andererseits. Wie sieht unser Klima in wenigen Jahren aus? Was richtet der Klimawandel bei uns in Deutschland an?

Titel: JENKE. Das Klima-Experiment; Ausstrahlungszeitraum bis: 2022-10-02; Person: Jenke von Wilmsdorff; Copyright: ProSieben / Willi Weber; Fotograf: Willi Weber;

Jenke von Wilmsdorff wagt in der Green Seven Week 2022 am 3. Oktober auf ProSieben ein neues Experiment. In “JENKE. Das Klima-Experiment” versetzt sich der Journalist in ein Deutschland im Jahr 2050, wie es von Wissenschaftlern prophezeit wird – sollte der Klimawandel so fortschreiten wie bisher.

Wird der Rhein austrocknen? Wie wirkt sich die Wasserknappheit auf unser tägliches Leben aus? Kommt der Wein 2050 aus Norwegen und die Wassermelone aus Brandenburg? Ist es aufgrund der Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit überhaupt noch möglich, sich 2050 tagsüber im Freien aufzuhalten? Werden in Deutschland 2050 Krankheiten wie das Dengue-Fieber, Malaria oder das West-Nil-Fieber aufgrund der herrschenden, heißeren Temperaturen allgegenwärtig sein?

Und was kann jeder von uns jetzt schon im Alltag besser machen, um dieses Szenario abzuwenden?

Direkt im Anschluss spricht der Journalist in “Jenke. Live. Der Talk danach” live über seine Erkenntnisse.

Eine Woche später fordert Louis Klamroth im “ProSieben Klimatalk” am 10. Oktober, um 20:15 Uhr, von Klima-Experten und Politikern Antworten auf die Frage “Wie können wir unser Klima retten?”.

Person: Louis Klamroth; Fotograf: Hahn + Hartung;

Auch die ProSieben-Magazine “taff” (17:00 Uhr) und “Galileo” (19:05 Uhr) widmen sich eine Woche lang dem Thema Klima. Über den Tag verteilt vermitteln 90-sekündige Infoclips zudem weiteres Wissen.

ProSieben-Senderchef Daniel Rosemann: “Der Klimawandel betrifft uns alle, in ganz Deutschland. Jetzt. Hier. Direkt. Jeden. Deswegen stellt ProSieben in der Green Seven Week 2022 die Frage: ‘Wie können wir unser Klima retten?’ Jenke von Wilmsdorff zeigt in seinem neuen Experiment die erschreckenden Folgen des Klimawandels und holt sich Tipps, was jeder von uns im Alltag besser machen kann. Louis Klamroth lässt im ‘ProSieben Klimatalk’ Klima-Experten und Politiker Rede und Antwort stehen.”

Die “Green Seven Weeks” der vergangenen Jahre auf ProSieben im Überblick:

Green Seven 2021: “Die Wahrheit über unser Essen.”

Green Seven 2020: “Unser Wald brennt!”

Green Seven 2019: “Save The Oceans”

Green Seven 2018: “Save The Future”

Green Seven 2017: “Save the Ice”

Green Seven 2016: “Save the Water”

Green Seven 2015: “Save the Bees”

WEB: seven.one

Als Coach bei “The Voice of Germany” wagt sich Peter Maffay aus seiner Komfortzone

Unterföhring (ots) Der erfolgreichste Künstler in den deutschen Charts ist Coach in der erfolgreichsten Musikshow Deutschlands: Peter Maffay buzzert ab 18. August donnerstags auf ProSieben und ab 19. August freitags in SAT.1 neben Stefanie Kloß, Mark Forster und Rea Garvey für die besten Talente bei “The Voice of Germany”.

Titel: The Voice of Germany; Staffel: 12; Person: Rea Garvey; Stefanie Kloß; Peter Maffay; Mark Forster; Copyright: ProSieben/SAT.1/André Kowalski

Doch auch einen Routinier wie ihn, der auf 50 erfolgsgekrönte Jahre im Musikbusiness zurückblicken kann, lockt die Herausforderung #TVOG aus der Komfortzone: “Ich bin ein paar Mal, ohne dass ich es so weit kommen lassen wollte, ziemlich spontan gewesen, weil es mich einfach gepackt hat”, gibt der Rockstar zu.

Titel: The Voice of Germany; Staffel: 12; Person: Peter Maffay; Copyright: ProSieben/SAT.1/André Kowalski

Wie kam es dazu? “Es gab einige Talente, die ich dringend in meinem Team haben wollte. Spontanität und Improvisation unter den Coaches gehört bei aller Disziplin, mit der die Darbietungen stattfinden, dazu. Geradezu meisterhaft darin sind meine beiden Kollegen Mark und Rea, die sich beharken ohne Ende. Das ist gute Unterhaltung!”, lobt Peter Maffay die Wortgewandtheit seiner Coach-Kollegen.

Umgekehrt ist Mark Forster beeindruckt von der Gelassenheit, die Peter Maffay in sich trägt: “Von Peter kann man sich einiges abschauen, zum Beispiel seine große Ruhe und Souveränität, mit der er die Talente beurteilt. Er hat generell so einen entspannten Blick auf den ganzen Zirkus hier, das imponiert mir.” Genau diese Souveränität macht auch für Stefanie Kloß die neue #TVOG-Staffel sehr besonders: “Durch Peter Maffay hat ‘The Voice of Germany’ in diesem Jahr an Tiefe gewonnen”, findet die Silbermond-Frontfrau. “Wenn er was sagt, dann sitzt das immer, und zwar auf den Punkt. Er findet die richtigen Worte, hat immer den richtigen Ton.” Anders als seine Coach-Kolleg:innen Mark und Stefanie ist Rea Garvey in Irland nicht mit Peter Maffays “Tabaluga” aufgewachsen und staunt über den Heldenstatus, den der Erfinder des Musikmärchens in Deutschland über Generationen innehat: “Als Musiker hat Peter eigentlich alles erreicht, was man erreichen kann. Was mich bei den Blind Auditions beeindruckt hat: Eigentlich kam jeder auf diese Bühne und sagte: ‘Hey Peter, ich bin mit dir aufgewachsen. Ich bin mit deiner Musik und mit dir groß geworden.'” Die vollständigen Interviews mit den Coaches finden Sie unter http://presse.prosieben.de/TVOG2022/Coaches Moderiert wird “The Voice of Germany” von Melissa Khalaj und Thore Schölermann. Produzent ist Bildergarten Entertainment. “The Voice of Germany” ab 18. August immer donnerstags auf ProSieben und freitags in SAT.1 sowie auf Joyn, jeweils um 20:15 Uhr.

WEB: seven.one