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Pixum App gewinnt TIPA World Award 2024 als beste App für Fotoprodukte

Köln (ots) Die App des Online-Fotoservice Pixum wurde mit dem renommierten TIPA World Award als „Best Consumer Photo Print App“ ausgezeichnet. Die internationale Jury der Technical Image Press Association (TIPA) kürte die Pixum App damit als die führende mobile Anwendung für Fotoprodukte. Keine andere App hat je zuvor diese bedeutende Auszeichnung erhalten.

Pixum gewinnt TIPA World Award 2024 Bildrechte: Pixum

Die Pixum App ermöglicht es, aus persönlichen Fotos schnell und einfach hochwertige Fotoprodukte mit dem Smartphone zu gestalten und zu bestellen. Dazu gehören unter anderem Fotobücher, Wandbilder, Kalender, Fotogeschenke und Fotoabzüge. Mithilfe der innovativen „Magic-Books“-Funktion gelingt die Erstellung eines Pixum Fotobuchs dank intelligenter Layout-Vorschläge im Handumdrehen. Mit nur wenigen Klicks werden so aus digitalen Fotos bleibende Erinnerungen zum Anfassen.

Die Pixum App überzeugte die TIPA Jury vor allem durch ihre Vielfältigkeit, Anwenderfreundlichkeit und Schnelligkeit. Bereits in der Vergangenheit verhalfen diese Merkmale der App zu zahlreichen Auszeichnungen durch unabhängige Fach- und Publikumsmedien.

„Wir sind außerordentlich stolz darauf, den TIPA World Award 2024 in der Kategorie ‚Best Consumer Photo Print App‘ erhalten zu haben. Die Anerkennung durch TIPA unterstreicht die außergewöhnliche Qualität und Benutzerfreundlichkeit der Pixum App, die es unseren Kunden ermöglicht, ihre Fotos mit Leichtigkeit in einzigartige Fotoprodukte zu verwandeln. Unser Team setzt sich täglich mit Leidenschaft dafür ein, unser Angebot kontinuierlich zu verbessern. Der TIPA World Award bestätigt unsere Strategie und motiviert uns, auf diesem erfolgreichen Weg weiterzugehen.“ so Daniel Attallah, Gründer und Geschäftsführer von Pixum.

1991 versammelten sich Delegierte von 25 europäischen Fotomagazinen, um den größten Verband unabhängiger Foto- und Imaging-Magazine ins Leben zu rufen. Seitdem hat der TIPA World Award sich als eine der angesehensten Auszeichnungen für Foto- und Imaging-Produkte weltweit etabliert. Jedes Jahr kürt das Komitee die besten Neuheiten in ausgewählten Kategorien und zieht dabei die Redakteure der Mitgliedszeitschriften mit ein, um Produkte zu testen und zu bewerten. Die Awards geben nicht nur einen aktuellen Einblick in die Fotofachwelt, sondern zeigen auch zukünftige Trends von Technologien, Produkten und Dienstleistungen auf.

Mehr zur Pixum App unter https://pixum.de/app

Tulpenfelder bei Magdeburg in Schwaneberg sind sehenswert

Nicht nur in Holland gibt es Tulpenfelder, auch in Schwaneberg bei Magdeburg gibt es riesige Tulpenfelder mit Blumen in den unterschiedlichsten Farben.

Ja, es gibt Tulpenfelder in der Nähe von Schwaneberg bei Magdeburg. Tulpenfelder sind im Frühling eine beliebte Attraktion und können eine wunderschöne Kulisse für Fotos bieten.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Blütezeit der Tulpen von Jahr zu Jahr variieren kann und von den Wetterbedingungen abhängt. Es ist daher ratsam, im Voraus zu recherchieren oder sich vor Ort zu informieren, um sicherzustellen, dass die Tulpen in voller Blüte stehen, wenn Sie die Felder besuchen möchten.

Die Tulpen sind aktuell in der Vollblüte und diese dauert ca. bis zum 25. April 2024 !

Das Pflückfeld ist weiterhin rund um die Uhr geöffnet.
Auch wenn das Wetter am Wochenende eher bewölkt werden soll, kann man sich mit einem Strauß Tulpen den Frühling ins Haus holen.
Standort des Pflückfeldes ist der Ortseingang von Schwaneberg.

Spezialkulturen Christiane Degenhardt
Christiane Degenhardt-Sellmann
Bördestr. 3
39171 Sülzetal OT Schwaneberg

Homepage: www.degenhardt-sellmann.de

Reinhold Messner im Gespräch mit outdoor: „An einer Kuchentheke komme ich nicht vorbei.“

Stuttgart (ots) Reinhold Messner, der wohl bekannteste Bergsteiger und demnächst 80 Jahre alt, hält sich auf völlig unspektakuläre Weise fit: Er ist viel zu Fuß unterwegs, und das eher langsam. „Gehen ist für mich Entspannung, weil ich das Tempo nehme, dass zu diesem Tag passt“, erzählt er dem Magazin outdoor. „Ich bemühe mich nicht, langsam zu gehen, aber ich fordere mich auch nicht extra heraus.“ Weil es bei ihm zuhause meist bergauf geht – allein vom Parkplatz bis zum Haus sind 100 Höhenmeter zu überwinden – ergibt sich der Trainingseffekt wie von allein.

Titelbild outdoor 05/2024 Bildrechte: Motor Presse Stuttgart, OUTDOOR

Zusätzlich duscht er morgens kalt und startet den Tag mit einer Tasse Kaffee und einem 15-minütigen leichten Kurzhanteltraining und Klimmzügen. Eine Mahlzeit gibt es dagegen meist erst am Abend: Mit viel Gemüse, hochwertigen Proteinquellen wie Fleisch und wenig Kohlenhydraten. Diese Form der Ernährung, vor allem auch mit der langen Pause zwischen den Mahlzeiten, ist zwar hochmodern, doch Messner gibt im Gespräch mit outdoor auch zu: „Ich mag gerne Obstkuchen, Apfelstrudel zum Beispiel. An einer Kuchentheke komme ich nicht vorbei.“

In dem großen Interview aus der aktuellen Ausgabe von outdoor (05/2024, erhältlich im Handel oder unter shop.motorpresse.de , auch als E-Paper) wendet Reinhold Messner sich außerdem dagegen, das Bergsteigen mit verschiedenen Varianten des Kletterns unter dem Begriff „Bergsport“ zu fassen. „Bergsteigen ist ein Tun, bei dem der Tod eine Möglichkeit ist. Wenn das wegfällt, ist es nicht Bergsteigen“, sagt er. Das wollten viele nicht hören, weil die Verantwortung zu groß sei. „Und deswegen findet das nur in Eigenverantwortung statt. Wenn andere sie für dich übernehmen und dich da raufbringen, dann ist das für mich kein Bergsteigen, dann ist es Tourismus.“

Motor Presse Stuttgart, OUTDOOR

https://www.outdoor-magazin.com

Vom Amateur zum Profi: 5 Punkte, die richtig erfolgreiche Fotografen anders machen

Hannover (ots) Viele angehende Fotografen kämpfen mit der Frage, was es tatsächlich braucht, um in der hart umkämpften Branche erfolgreich zu sein. Neben technischem Know-how und kreativem Gespür sind es oft feine Nuancen im Umgang mit Kunden, Marketingstrategien und die konsequente Weiterentwicklung des eigenen Stils, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden.

Edmond Rätzel Bildrechte: Edmond Rätzel

„Der wesentliche Unterschied zwischen denen, die es schaffen, und denen, die auf der Strecke bleiben, liegt fast nie in der Qualität ihrer Bilder, sondern in ihrer Einstellung und Herangehensweise an das Geschäft“, weiß Edmond Rätzel aus Erfahrung. Er ist erfolgreicher Fotograf und Filmemacher und verrät in diesem Beitrag 5 Punkte, die wirklich erfolgreiche Fotografen anders machen.

Edmond Rätzel berichtet aus Erfahrung – 5 Aspekte für den Erfolg

1. Den Erwartungshorizont der Kunden übertreffen

Wer nach dem Grundsatz arbeitet, den Erwartungshorizont seiner Kunden zu übertreffen, kann deren Zufriedenheit steigern und sie lange an sich binden. Es geht darum, immer noch mal eine „Schippe draufzulegen“ und den Erwartungshorizont zu übertreffen. Wichtig ist hierbei, ein Gleichgewicht zu finden, um einerseits den Kunden zu begeistern, ohne andererseits wirtschaftliche Einbußen zu erleiden. Aus eigenen Erfahrungen weiß Edmond Rätzel, wie man am besten vorgeht: Ein gutes Beispiel für eine solche Strategie ist die Unterschreitung der zuvor festgelegten Bearbeitungszeit von Fotos oder Videos. Hat man mit dem Kunden eine Frist von zehn Werktagen festgelegt und ist bereits nach sieben Tagen mit der Bearbeitung des Auftrags fertig, kann man die Fotos oder Videos früher zusenden. Kunden freuen sich über solche Gesten. Das Resultat sind Folgeaufträge und Empfehlungen.

2. Das aktuelle Equipment ausschöpfen

Jeder Fotograf oder Filmemacher informiert sich gerne über neues Equipment. Schließlich findet man auf dem Markt immer neue Fotoausrüstung. Von Kameras über Objektive bis hin zu Stativen und Bearbeitungsprogrammen – die Möglichkeiten sind schier unendlich. „Doch das ständige Streben nach den neuesten und teuersten Geräten ist nicht zwangsläufig der Schlüssel zum Erfolg. Das weiß ich aus eigener Erfahrung aus dem Beginn meiner Karriere“, so Edmond Rätzel. Vielmehr sollte der Fokus darauf liegen, die vielfältigen Möglichkeiten und Funktionen der bereits vorhandenen Ausrüstung auszuschöpfen. Durch eine Auseinandersetzung mit Aspekten wie Kameraeinstellungen oder Nachbearbeitungstechniken lässt sich das Potenzial der vorhandenen Mittel optimal nutzen. Häufig investieren Fotografen beträchtliche Summen in neue Technologien, obwohl ihre finanziellen Ressourcen dies eigentlich nicht erlauben. Sinnvoller ist es, zunächst ein finanzielles Polster zu schaffen. Später kann man dann immer noch gezielt in zusätzliches Equipment investieren.

3. Den Fokus von der Konkurrenz weglenken

„Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite!“ – dieses Sprichwort betrifft viele Fotografen und Filmemacher. Ein gewisses Gefühl von Neid ist menschlich. Dennoch sollte es nicht Überhand nehmen. Denn was sich tatsächlich bei der Konkurrenz abspielt, weiß niemand und oft trügt der Schein. Es ist deshalb von größter Bedeutung, sich nicht von Vergleichen leiten zu lassen, sondern selbstbewusst hinter seiner Dienstleistung zu stehen und im eigenen Tempo daran zu arbeiten. „Dabei ist es wichtig, Standhaftigkeit zu bewahren, besonders wenn Kunden versuchen, die eigene Dienstleistung nach ihren Vorstellungen umzugestalten“, weiß Edmond Rätzel. Er möchte bewusst seine Erfahrungen teilen und andere ermutigen, eine klare Linie und die Treue zu den eigenen Prinzipien zu bewahren. Damit sichert man nicht nur die Authentizität der eigenen Marke, sondern gewährleistet auch, dass die angebotenen Dienstleistungen für jene Kunden attraktiv bleiben, die den wahren Wert der Arbeit zu schätzen wissen.

4. Das TFP-Model nur als Einstieg nutzen

Das Modell „Time for Prints“ (TFP), bei dem die Arbeitszeit des Fotografen mit den Nutzungsrechten an den entstandenen Fotos aufgerechnet wird, stellt insbesondere für Einsteiger in der Fotobranche eine attraktive Option dar. Hierbei erhält das Modell statt eines finanziellen Honorars die resultierenden Fotos. TFP sollte allerdings lediglich als temporäre Strategie begriffen werden. „Der Verbleib im TFP-Bereich über einen langen Zeitraum ist kontraproduktiv – das zeigen die Erfahrungen immer wieder“, so Edmond Rätzel. Umso wichtiger ist es, irgendwann den Absprung zu schaffen. Schließlich kann ein Fotograf für hochwertige Arbeit durchaus einen angemessenen Preis einfordern. Nur wer korrekt entlohnt wird, hat langfristig Spaß am Job. Mit den Einnahmen können Fotografen dann wiederum neue Investitionen tätigen, beispielsweise in Equipment.

5. Richtige Preise festlegen

Der Weg aus dem TFP-Modell ist ein entscheidender Schritt. Fotografen sollten ihn allerdings nicht gehen, um sich dann zu günstig zu verkaufen. Angemessene Preise sind deshalb wichtig, um nicht die falschen Kunden anzusprechen. Auch spiegeln sie wider, dass der Fotograf den Wert seiner eigenen Leistung kennt. Denn viele Fotografen und Filmemacher neigen dazu, ihre eigene Expertise zu unterschätzen. Der Grund liegt unter anderem in Ablehnungen von Kunden, die Preise zu teuer finden. Von solchen Menschen, die immer nur den günstigsten Preis nachjagen, sollten sich Fotografen nicht beeindrucken lassen. Viel mehr sollten sie sich vor Augen führen, was sie bereits erreicht haben, um auf dieses Niveau zu kommen. Die Anschaffung von Equipment, die Teilnahme an Ausbildungen und Kursen sowie die kontinuierliche Verbesserung der eigenen Fähigkeiten sind Investitionen in die Qualität der eigenen Arbeit. „Für tiefgründige Erfahrung darf man auch Geld nehmen“, ist Edmond Rätzel überzeugt. „Erfolgreiche Fotografen wissen um ihr Können und passen ihre Preise daran an.“ Deshalb ermutigt er alle Interessierten, sich mit ihren Preisen auseinanderzusetzen. Diese Möglichkeit bietet Edmond Rätzel. Man kann in jedem Fall nichts verlieren, denn die Erstgespräche bei Edmond Rätzel kosten nichts.

Über Edmond Rätzel:

Edmond Rätzel unterstützt Fotografen und Filmemacher dabei, erfolgreich in der Selbstständigkeit zu starten und ihr Business auszubauen. Sein Fachgebiet reicht von Marketingstrategien und Angebotskonzeption über Preisgestaltung, Website-Einrichtung, Werbekampagnen bis hin zu Kundenbindung, Verhandlungsführung und Mitarbeiterrekrutierung. Durch individuelle Strategien und klare Botschaften hilft er seinen Kunden, in der Branche erfolgreich zu sein. Weitere Informationen: https://edmond-raetzel.de/

Ordnung im Garten? Nicht um jeden Preis!

Das STIHL Garten-Barometer 2024 zeigt, dass es zugunsten der Biodiversität auch mal etwas unordentlicher im Garten zugehen darf.

Waiblingen (ots) Ordnung im Garten ist wichtig. Dieser Aussage stimmen über die Hälfte der Gartenbesitzer zu. Doch was genau im Garten unter „Ordnung“ verstanden wird und wo der Ordnungssinn endet, zeigt erst der genaue Blick auf die Ergebnisse des diesjährigen STIHL Garten-Barometers.

Ordentliche Gärten wirken einladend und so ist es nicht verwunderlich, dass Ordnung im Garten für etwas mehr als die Hälfte der im Rahmen der Umfrage zum STIHL Garten-Barometers 2024 befragten Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer (52 %) wichtig bzw. sehr wichtig ist. Bildrechte: ANDREAS STIHL AG & Co. KG

Das STIHL Gartenbarometer ist eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzern zwischen 20 und 70 Jahren in Deutschland. Demnach wissen viele Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer, dass allzu akkurat gepflegte Gärten der Biodiversität schaden, also den Lebensraum für Tiere und Pflanzen einschränken. 56 Prozent der Befragten würden deshalb auf etwas Ordnung im Garten verzichten – gut 22 Prozent tun dies bereits. Insbesondere der Vorgarten scheint – entgegen der landläufigen Meinung – nicht mehr die Visitenkarte des Hauses zu sein: Nur 16 Prozent halten hier Ordnung für besonders wichtig. Und: Mit zunehmendem Alter nimmt der Wunsch nach Ordnung tendenziell ab.

Ordentliche Gärten wirken einladend. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Ordnung im Garten für etwas mehr als die Hälfte der befragten Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer (52 %) wichtig bzw. sehr wichtig ist. Deutlich häufiger trifft das auf die 30-39-Jährigen zu. Für knapp zwei Drittel von ihnen (65 %) ist Ordnung im Garten wichtig bzw. sehr wichtig. Für alle Befragten sind dabei ein gemähter Rasen (71 %), eine aufgeräumte Terrasse (68 %) sowie das Entfernen verblühter Blüten und Pflanzen (67 %) und das Aufsammeln von Laub (63 %) die wichtigsten Aspekte für einen ordentlichen Garten. Seltener genannt werden akkurat geschnittene Hecken (34 %) oder akkurate Rasenkanten und Beet-Einfassungen (29 %). Befragt danach, in welchen Bereichen ihres Gartens ihnen Ordnung besonders wichtig ist, landeten „auf der Terrasse“ (42 %) und „auf dem Rasen“ (27 %) ganz oben. Überraschenderweise sind dagegen Vorgarten (16 %) und Hecke (11%) nur für wenige der Befragten besonders wichtig. Entgegen der landläufigen Meinung scheint der Vorgarten damit nicht mehr die Visitenkarte des Hauses zu sein.

Zeit, um Ordnung zu schaffen

64 Prozent aller Befragten beschäftigen sich mindestens einmal wöchentlich mit „Aufräumarbeiten“ in ihrem Garten, weitere 30 Prozent ein- bis zweimal pro Monat. Die meisten von ihnen (94 %) nutzen mindestens ein motorbetriebenes Gartengerät, um ihren Garten in Ordnung zu halten. Am häufigsten ist dies der Rasenmäher (85 %), gefolgt von Heckenschere (64 %) und Freischneider (35 %). Auf der Wunschliste für weitere Gartengeräte ganz oben steht bei 27 Prozent der Befragten ein Mähroboter. 18 Prozent der Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer wünschen sich einen Hochdruckreiniger und 15 Prozent einen neuen Rasenmäher. Auf den weiteren Plätzen folgen Blasgerät und Heckenschere (jeweils 14 %) sowie Freischneider und Gartenhäcksler (jeweils 13 %). Bis sie wieder gebraucht werden, bewahren die meisten Befragten (81 %) ihre Gartengeräte nach getaner Arbeit an einem geeigneten Platz in der Garage, der Werkstatt oder im Schuppen auf. Nur 4 Prozent lassen ihre Geräte draußen im Garten.

Wunsch und Wirklichkeit

Obwohl Ordnung im Garten für etwas mehr als die Hälfte der befragten Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer (52 %) wichtig bzw. sehr wichtig ist, sind fast genauso viele von ihnen mit dem Zustand ihres Gartens nicht zufrieden: Knapp die Hälfte (48 %) wünscht sich mehr Ordnung im eigenen Garten – bei den 30-39-Jährigen sind es sogar 64 Prozent. Danach befragt, was sie daran hindert, ihren Garten in Ordnung zu halten, gaben 59 Prozent aller Befragten „fehlende Zeit“ als zentralen Faktor an. Dies gilt insbesondere für die Gruppe der 40-49-Jährigen, von denen über zwei Drittel der Befragten (67 %) angaben, zu wenig Zeit zu haben, um Ordnung im Garten zu schaffen. Immerhin 11 Prozent aller Befragten haben dazu keine besondere Lust, wobei dieser Anteil mit zunehmendem Alter steigt und von einem knappen Viertel (23 %) der 60-70-Jährigen als Grund genannt wurde, weshalb es in ihrem Garten weniger ordentlich ist.

Befragt danach, wie sie den eigenen Garten in Bezug auf Ordnung auf einer Bewertungsskala von 1 bis 6 von „aufgeräumt und ordentlich“ bis zu „wild und naturbelassen“ einschätzen, ergibt sich nahezu ein „Unentschieden“: Während die eine Hälfte der Befragten den eigenen Garten (51 %) eher als aufgeräumt und ordentlich einschätzt, empfindet ihn die andere Hälfte (49 %) eher als wild und naturbelassen. Dabei empfinden nur etwas über 9 Prozent aller Befragten ihren Garten als vollständig „aufgeräumt und ordentlich“ und nur gut 5 Prozent ihren Garten als vollständig „wild und naturbelassen“.

Naturschutz: Mit dem Alter wächst das Bewusstsein

Viele Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer wissen aber auch, dass allzu akkurat gepflegte Gärten der Biodiversität schaden, das heißt, dass dort Pflanzen, etwa Wildkräuter, und Tiere kein ausreichendes Auskommen finden. Gut 22 Prozent der Befragten verzichten deshalb der Umwelt zuliebe auf etwas Ordnung im Garten und weitere 56 Prozent wären dazu bereit. Außerdem ergab die Umfrage, dass durchschnittlich mehr als Hälfte der Befragten (55 %) die biologische Vielfalt in ihren Gärten mit gezielten Maßnahmen fördert oder sich vorstellen kann, das zu tun (31 %). Dabei steigt die Umsetzungsquote mit zunehmendem Alter: Während bei den 20-29-Jährigen nur durchschnittlich 45 Prozent der Befragten bereits einzelne oder mehrere Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität umsetzen, steigt dieser Wert bei den 30-39-Jährigen auf 48 Prozent und bei den 40-49-Jährigen auf 53 Prozent. Bei den über 50-Jährigen liegt er bei 62 Prozent. Nur für 14 Prozent aller Befragten kommen Maßnahmen zum Artenschutz in ihren Gärten nicht in Frage. Zu den am häufigsten umgesetzten Aktivitäten zugunsten der Artenvielfalt gehören das Einrichten einer Wassertränke für Tiere (70 %) bzw. das Anbringen eines Futterhäuschens (64 %), die Auswahl heimischer Pflanzen (63 %), der späte Rückschnitt von Stauden im Frühjahr zur Förderung von Nahrungsangebot und Unterschlupf für Vögel und Insekten (59 %) sowie das Anbringen von Nistkästen (50 %).

Mähen oder nicht mähen?

Beim Rasen scheiden sich die Geister: Während etwa 4 von 10 Gartenbesitzern (41 %) auf einen „ordentlich gemähten“ bzw. „englischen Rasen“ Wert legen, fördern etwa genauso viele der Befragten die biologische Vielfalt in ihren Gärten mit einer Blumenwiese statt mit einem grünen Einheitsrasen (42 %). Außerdem beteiligt sich rund ein Viertel aller Befragten (24 %) an der Aktion „No Mow May“, in deren Rahmen Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer auf das Rasenmähen im wachstumsstarken Mai verzichten, um die heimische Artenvielfalt und Biodiversität im Garten zu unterstützen. Dass hier noch weiteres Potenzial existiert, zeigt die Tatsache, dass fast zwei Drittel der Befragten (63 %) angaben, dass ihnen die Aktion „No Mow May“ bislang unbekannt ist. Insgesamt zeigt das diesjährige STIHL Garten-Barometer: Wem Ordnung im Garten wichtig bzw. sehr wichtig ist, der achtet auch verstärkt auf einen ordentlich gemähten Rasen (58 %), während diejenigen Befragten, die weniger Wert auf Ordnung legen, verstärkt auf einen insekten- und artenfreundlichen Rasen achten (51 %). Entscheidend dafür, wie man es mit der Ordnung hält, ist vor allem das Alter der Gartenbesitzer und ob es sich um den Vor- oder den Familiengarten handelt.

Über das STIHL Garten-Barometer

Das „STIHL Garten-Barometer 2024“ gibt Auskunft, wie wichtig den deutschen Gartenbesitzern ein ordentlicher, aufgeräumter Garten ist, worauf sie besonderen Wert legen und ob es zugunsten der Biodiversität auch mal etwas unordentlicher zugehen darf. Die hierfür von dem Marktforschungsunternehmen (r)evolution GmbH im Oktober 2023 durchgeführte Online-Befragung unter 1.000 Gartenbesitzern in Deutschland zwischen 20 und 70 Jahren ist repräsentativ für Gartenbesitzer in Deutschland. Die Erhebung zum STIHL Garten-Barometer wird seit 2018 alljährlich zu Themen rund um den Garten durchgeführt und ausgewertet.

STIHL Garten-Barometer 2024 (Auszug der Fragen und Antworten / Angaben in Prozent)

Welche Art Garten kommt Ihrem eigenen Garten am nächsten?

  • Steingarten: 1,0
  • Japanischer Garten: 0,6
  • Designer-Garten: 2,2
  • Nutzgarten (hauptsächlich Kräuter, Gemüse, Obst): 11,2
  • Bauerngarten (Nutz- und Blühpflanzen gemischt): 18,8
  • Naturgarten, Wildgarten: 11,5
  • „Klassischer“ Garten mit Rasen, Hecke, Sitzgelegenheit: 54,7

Was haben Sie in diesem Jahr insgesamt für Ihren Garten – bspw. für neue Pflanzen oder Gartengeräte – in etwa ausgegeben?

  • bis zu 50 Euro: 7,6
  • 51-100 Euro: 14,7
  • 101-200 Euro: 22,4
  • 201-500 Euro: 30,1
  • 500-1000 Euro: 13,6
  • Mehr als 1000 Euro: 7,5
  • Ich hatte keine Ausgaben in diesem Jahr: 4,1

Wie wichtig ist Ihnen ein ordentlicher Garten / Ordnung im Garten? Antwortmöglichkeiten von 1 („gar nicht wichtig“) bis 6 („sehr wichtig“) / Durchschnitt: Ø 4,4

  • 1 gar nicht wichtig: 3,7
  • 2: 6,2
  • 3: 15,7
  • 4: 22,4
  • 5: 27,4
  • 6 sehr wichtig: 24,6

Wie schätzen Sie Ihren eigenen Garten in Bezug auf Ordnung ein? Antwortmöglichkeiten von 1 („aufgeräumt & ordentlich“) bis 6 („wild & naturbelassen“) / Durchschnitt: Ø 3,4

  • 1 „aufgeräumt & ordentlich“: 9,3
  • 2: 19,9
  • 3: 21,8
  • 4: 27,2
  • 5: 15,9
  • 6 wild & naturbelassen: 5,9

Was bedeutet „Ordnung“ im Garten für Sie? (Mehrfachnennung möglich)

  • Gemähter Rasen: 71,3
  • Akkurate Rasenkanten / Beeteinfassungen: 28,6
  • Wildkräuter in Beeten und Rasen entfernt: 34,6
  • Verblühte Blüten bzw. Pflanzen entfernt: 67,2
  • Laub aufgesammelt: 62,9
  • Akkurat geschnittene Hecken: 34,4
  • Gefegte Gartenwege, keine Wildkräuter in den Fugen: 43,9
  • Aufgeräumte Terrasse: 68,1
  • Saubere Markise/Bedachung: 34,2
  • Unbeschädigte Dekoration/Kübel: 47,8
  • Funktionierende Beleuchtung: 45,8

In welchen Bereichen in Ihrem Garten ist Ihnen Ordnung besonders wichtig (Mehrfachnennung möglich)

  • Vorgarten: 15,6
  • Terrasse: 41,8
  • Gartenwege: 19,1
  • Rasen: 26,5
  • Hecken: 11,0
  • Beete: 16,1
  • Im gesamten Garten: 31,2
  • In keinem Bereich: 6,5

Wünschen Sie sich mehr Ordnung im Garten?

  • Ja: 47,6
  • Nein: 52,4

Warum schaffen Sie es nicht, mehr Ordnung im Garten zu halten? (befragt wurden hier nur die Personen, die sich mehr Ordnung wünschen / n=477)

  • Zu wenig Zeit: 59,5
  • Keine große Lust: 11,2
  • Mangelndes Fachwissen: 10,3
  • Fehlende Ausstattung/Geräte: 7,7
  • Fehlendes Geld, um benötigte Dinge anzuschaffen: 11,3

Wer ist bei Ihnen hauptsächlich für die Ordnung im Garten zuständig?

  • Ich: 49,2
  • Mein*e Partner*in: 10,6
  • Alle Familienmitglieder: 26,8
  • Wer gerade Zeit hat: 12,4
  • Gärtner*in: 1,0

Wie oft sind Sie bzw. ist der/die dafür Zuständige in Ihrem Garten mit allgemeinen Aufräumarbeiten beschäftigt?

  • Täglich: 14,9
  • Einmal in der Woche: 49,4
  • Alle zwei Wochen: 19,2
  • Einmal im Monat: 10,9
  • Zweimal im Jahr (Frühjahrs- und Herbstputz): 4,7
  • Seltener: 0,9

Welche Gartengeräte kommen dabei zum Einsatz? (Mehrfachnennung möglich)

  • Rasenmäher: 84,7
  • Freischneider: 34,7
  • Heckenschere: 64,5
  • Hochdruckreiniger: 29,4
  • Blasgerät: 22,7
  • Gartenhäcksler: 16,6
  • Motorsäge: 19,9
  • Keine motorbetriebenen Geräte: 6,0

Welche Gartengeräte wünschen Sie sich, um besser Ordnung im Garten halten zu können? (Mehrfachnennung möglich)

  • Rasenmäher: 15,0
  • Mähroboter: 27,1
  • Freischneider: 13,1
  • Heckenschere: 13,6
  • Hochdruckreiniger: 18,2
  • Blasgerät: 14,3
  • Gartenhäcksler: 12,9
  • Motorsäge: 10,0
  • Keine, ich habe, was ich brauche (Exklusiv): 43,7

Wie bewahren Sie Ihre Gartengeräte auf?

  • Geeigneter Platz/Vorrichtung in Garage/Werkstatt/Schuppen: 80,6
  • Fachgerecht gemäß Herstellerhinweisen (z.B. frostfreie Lagerung der Akkus): 10,6
  • Draußen im Garten: 4,0
  • Da, wo gerade Platz ist: 4,9

Worauf achten Sie bei Ihrem Rasen besonders? (Mehrfachnennung möglich)

  • Ordentlich gemäht / englischer Rasen: 41,3
  • Akkurate Rasenkanten: 21,9
  • Wildkräuterfrei: 15,0
  • Insekten-/Artenfreundlich mit Blühstreifen oder -inseln neben dem bzw. im Rasen: 34,6
  • Insekten-/Artenfreundlich mit Wildkräutern wie Klee im Rasen: 32,4
  • Nichts davon: 12,5
  • Ich habe keinen Rasen: 3,2

Würden Sie der Umwelt zuliebe auf etwas Ordnung im Garten verzichten?

  • Ja: 55,7
  • Nein: 22,2
  • Mache ich bereits: 22,1

Würden Sie Biodiversität und Artenschutz mit einem Laubhaufen z.B. als Unterschlupf für Igel etc. fördern?

  • Setze ich bereits im Garten um: 52,0
  • Könnte ich mir vorstellen im Garten umzusetzen: 32,1
  • Kommt für meinen Garten eher nicht in Frage: 15,9

Würden Sie Biodiversität und Artenschutz mit Totholz z.B. zur Bodenverbesserung fördern?

  • Setze ich bereits im Garten um: 36,9
  • Könnte ich mir vorstellen im Garten umzusetzen: 37,3
  • Kommt für meinen Garten eher nicht in Frage: 25,8

Würden Sie Stauden erst im Frühjahr zurückschneiden, damit sie als Nahrungsangebot und Unterschlupf für Vögel und Insekten auch im Winter dienen?

  • Setze ich bereits im Garten um: 59,1
  • Könnte ich mir vorstellen im Garten umzusetzen: 32,0
  • Kommt für meinen Garten eher nicht in Frage: 8,9

Würden Sie für Ihren Garten regionale bzw. heimische Pflanzen auswählen, die Vögeln und Insekten Nahrung bieten und damit die biologische Vielfalt in Ihrem Garten fördern?

  • Setze ich bereits im Garten um: 63,1
  • Könnte ich mir vorstellen im Garten umzusetzen: 30,2
  • Kommt für meinen Garten eher nicht in Frage: 6,7

Wäre für Sie eine Blumenwiese statt grüner Rasen denkbar, der Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten bietet und damit die Biodiversität fördert?

  • Setze ich bereits im Garten um: 41,9
  • Könnte ich mir vorstellen im Garten umzusetzen: 37,0
  • Kommt für meinen Garten eher nicht in Frage: 21,1

Können Sie sich vorstellen, vor dem Arbeiten mit Freischneider und Rasenmäher unter Hecken und auf der Fläche nach Tieren zu suchen?

  • Setze ich bereits im Garten um: 59,4
  • Könnte ich mir vorstellen im Garten umzusetzen: 29,7
  • Kommt für meinen Garten eher nicht in Frage: 10,9

Können Sie sich vorstellen, Nistkästen in Ihrem Garten aufzuhängen?

  • Setze ich bereits im Garten um: 50,2
  • Könnte ich mir vorstellen im Garten umzusetzen: 34,8
  • Kommt für meinen Garten eher nicht in Frage: 14,9

Können Sie sich vorstellen, ein Futterhäuschen in Ihrem Garten aufzustellen?

  • Setze ich bereits im Garten um: 64,4
  • Könnte ich mir vorstellen im Garten umzusetzen: 24,7
  • Kommt für meinen Garten eher nicht in Frage: 10,9

Können Sie sich vorstellen, eine Wassertränke für Tiere in Ihrem Garten einzurichten?

  • Setze ich bereits im Garten um: 70,1
  • Könnte ich mir vorstellen im Garten umzusetzen: 22,2
  • Kommt für meinen Garten eher nicht in Frage: 7,7

Beteiligen Sie sich an der Aktion „No Mow May“, also dem mähfreien Mai, in deren Rahmen auf das Rasenmähen in der wachstumsstarken Zeit verzichtet wird, um die heimische Artenvielfalt und Biodiversität im Garten zu unterstützen?

  • Ja: 23,5
  • Nein, kein Interesse: 13,4
  • Nein, noch nie gehört / kenne ich nicht: 63,1

ANDREAS STIHL AG & Co. KG

http://www.stihl.de

Alwines Puppen in Magdeburg

Kostümgeschichte en miniature
Die Sammlung der Mode- und Trachtenpuppen des Kulturhistorischen Museums Magdeburg.
Die Ausstellung ist bis zum 20. Mai 2024 zu sehen. 

1905 schenkte die wohlhabende Industriellengattin Alwine Arnold (1848–1907) ihrer Heimatstadt Magdeburg eine umfangreiche Sammlung von Kostüm- und Trachtenpuppen sowie Trachten in Originalgröße für das neu zu eröffnende Kaiser Friedrich Museum, heute Kulturhistorisches Museum Magdeburg. Alwine Arnold war die Tochter des erfolgreichen Gründers und Industriellen Christian Budenberg in Magdeburg-Buckau, ältere Schwester der Unternehmerin und Maschinenfabrikantin Selma Rudolph und eine bedeutende Mäzenin des Museums. Ihr Mann Otto leitete nach dem Tod von Alwines Vater die Manometer-Fabrik Schäffer & Budenberg und brachte das Unternehmen zu Weltruhm.

Um sie vor dem Verschwinden zu bewahren, sammelten und dokumentierten Wissenschaftler und private Sammler im 19. Jahrhundert historische Kostüme und Trachten in verschiedenen Regionen Deutschlands und Europas. Bebilderte Publikationen hierzu erschienen zahlreich und waren weit verbreitet. So verwundert es nicht, dass Trachten und Kostüme um 1900 auch in die Sammlungen von Museen und deren Ausstellungsräume gelangten. In diesem Zusammenhang sind auch die Mode- und Trachtenpuppen zu sehen, die als Modelle geschaffen wurden und detailgetreu die Originale nachahmen. 1905 eröffnete das Germanische Nationalmuseum Nürnberg seinen großen Trachtensaal. Noch im selben Jahr wurde auch die Arnoldsche Sammlung von Trachten und Modellpuppen in Magdeburg präsentiert.

Aus bürgerlichem Blickwinkel verkörperten Trachten in romantischer Verklärung eine heile ländliche Gegenwelt zu Industrialisierung und Verstädterung. Mit den weit verbreiteten Abbildungen in kostüm- und trachtengeschichtlichen Publikationen und den Museumssammlungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts manifestierten sich Stereotype, die so nicht der Realität entsprachen.

Anders als Spielpuppen, deren Kleider Kinderhänden und regelmäßigem An- und Ausziehen standhalten müssen, erfüllten Kostüm- und Trachtenpuppen eine andere Funktion. Sie waren Sammlerstücke, Erinnerungsobjekte, Ausstellungsexponate oder wertvolle Geschenke. Ihre Kleidung orientierte sich an der exakten und vollständigen Miniatur der Originale, inklusive Unterwäsche, Schuhe, Schmuck und Frisuren.

Museumsbesucher des 21. Jahrhunderts verzaubern die Puppen in den Modellkostümen vor allem durch die künstlerische, individuelle und ausdrucksstarke Gestaltung ihrer Gesichter und die Detailgenauigkeit und Detailvielfalt der Kleider im Miniaturformat. Jede Puppe ist ein kleines Individuum. Die Arnoldsche Sammlung als Ganzes ist in ihrer Qualität und ihrem Umfang, verknüpft mit der frühen Entstehungszeit, einmalig.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch mit Fotografien von Charlen Christoph.

https://www.khm-magdeburg.de

Die Ausstellung wird gefördert von der Stiftung Kloster Unser Lieben Frauen.

Deutsche Post und Playmobil präsentieren gemeinsame Briefmarke

Bonn/Frankfurt a.M. (ots)

  • Sondermarke „Spielfiguren“ zeigt bunte Auswahl von ikonischen Playmobil-Figuren
  • Briefmarke würdigt das 50. Jubiläum des Unternehmens mit dem Motto „50 Jahre Spiel, Spaß & Vielfalt“
  • Ab 1. März in Postfilialen und online erhältlich
Die Deutsche Post und Playmobil haben heute im Frankfurter Museum für Kommunikation die Sonderbriefmarke „Spielfiguren“ vorgestellt.
Bildrechte: Deutsche Post Fotograf: PLAYMOBIL

Die Deutsche Post und Playmobil haben heute im Frankfurter Museum für Kommunikation die Sonderbriefmarke „Spielfiguren“ vorgestellt. Diese erscheint anlässlich des 50. Geburtstages des Unternehmens und zeigt eine bunte Auswahl von ikonischen Playmobil-Figuren, versehen mit dem Schriftzug „50 Jahre Spiel, Spaß & Vielfalt“. Das Postwertzeichen hat den Portowert 85 Cent, mit dem z.B. ein Standardbrief (bis 20g) innerhalb Deutschlands frankiert werden kann. Gestaltet wurde es von Jan-Niklas Kröger, Briefmarken-Designer bei der Deutschen Post. Die Marke mit einer Auflage von insgesamt rund 40 Millionen Stück (inkl. Markensets) ist ab sofort in Postfilialen, im Online-Shop oder telefonisch beim Bestellservice der Deutschen Post erhältlich (Tel.: 0961 – 3818 – 3818). In den Philatelieshops, im Online-Shop oder beim Bestellservice können zudem Produkte rund um die Briefmarke erworben werden. Offizieller Herausgeber ist das Bundesministerium der Finanzen.

Alexander Plum, Vice President Produktmanagement Brief der Deutschen Post, sagt: „Die Playmobil-Briefmarke ehrt ein Unternehmen, das seit 50 Jahren einen unschätzbaren pädagogischen Beitrag zur Entwicklung kreativer, motorischer und sozialer Kompetenzen von Kindern leistet. Die ikonischen Spielfiguren sind aus den Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken und gehören zu Deutschland wie die Briefzusteller:innen der Deutschen Post und die DHL-Paketboten, die das ersehnte Kinderspielzeug oftmals nach Hause liefern. Dabei hebt die Briefmarke die Vielfalt der Menschen hervor und macht deutlich, wie wichtig Pluralität für unsere Gesellschaft ist.“

Bahri Kurter, Vorstand Playmobil, ergänzt: „Die Deutsche Post ist im Playmobil-Sortiment bereits seit 1978 vertreten und damit ein fester Bestandteil in so mancher Spielwelt. Umso mehr freut es uns, dass unsere ikonische Marke jetzt auch auf einer Briefmarke verewigt wird. Die deutsche Post macht damit vielen Playmobil-Fans und Sammlern eine große Freude.“

Ein 7,5 Zentimeter großer Ritter, ein Bauarbeiter und ein Indianer – das waren die ersten Figuren, die der Spielzeugproduzent Horst Brandstätter und Hans Beck, der Entwickler der Playmobil-Figuren, am 2. Februar 1974 auf der Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg vorstellten. Seitdem sind schätzungsweise 3,8 Milliarden Playmobilfiguren produziert und verkauft worden, dazu gibt es ganze Themenwelten.

Schon den ersten drei Figuren waren spezielle Themen zugeordnet, dennoch sahen sie sich ziemlich ähnlich und besaßen ein austausch- und erweiterbares Zubehör, was den Kindern völlig neue Möglichkeiten eröffnete, ihre Kreativität auszuleben. Rund um historische, fantasievolle und moderne Figuren sind heute ganze Welten entstanden. Einen vielfältigen Spiel- und Kombinationsspaß bieten die Spielfiguren, die in Überraschungstüten daherkommen und immer wieder neu zusammengesetzt werden können, weil die verschiedensten Charaktere, Berufe, Ethnien und Geschichten vertreten sind – wie in der Welt außerhalb des Kinderzimmers.

Weitere Informationen zu Briefmarken unter deutschepost.de/briefmarke.

PLAYMOBIL

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