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D-NEWS.TV – Endorfer Windmühle im Harz

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Endorfer Windmühle im Harz

Heute berichte ich über die Endorfer Windmühle. Endorf ist ein Ortsteil der Stadt Falkenstein im Harz. Der Ortsteil hat ca. 250 Einwohner und liegt südöstlich von Ermsleben. Die schöne Endorfer Turmwindmühle liegt zwischen den Flüssen Eine und Selke an der Landstraße bei Endorf auf einer Hochebene unmittelbar am Harzrand. Die Fotos stammen von Paul Bertrams aus Aschersleben. Der herrliche Blick ins Land reicht vom Brocken im Westen bis hin zum Petersberg im Osten. Ursprünglich war die Endorfer Windmühle mit zwei Mahlgängen ausgestattet. Erst nachträglich wurde ein Walzenstuhl eingebaut. Über viele Generationen diente die Mühle den Bauern der umliegenden Ortschaften, um aus ihrem Korn Mehl zu mahlen bzw. Tierfutter zu schroten. Seit 1972 standen die Räder in dieser Mühle still. Im Jahre 1991 übernahm der „Förderkreis Konradsburg“ die völlig desolate Windmühle. Ein Ziel dieses gemeinnützigen Vereins ist die geschichtlich gewachsene Kulturlandschaft der Region zu erhalten. Seit November 1993 drehen sich die neu angefertigten Flügel im Wind. Unter Verwendung der noch brauchbaren alten Substanz wurde das stark restaurierungsbedürftige Innenleben der Mühle wieder in annähernd originalen Zustand versetzt. Seit dem 1. Deutschen Mühlentag im Jahre 1994 ist die voll funktionstüchtige Windmühle zu besichtigen.
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D-NEWS.TV – Großsteingrab in Drosa auch “Teufelskeller” genannt

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Großsteingrab in Drosa „Teufelskeller“

Heute berichte ich über das Großsteingrab in Drosa auch „Teufelskeller“ genannt. Drosa ist ein Ortsteil der Gemeinde Osternienburger Land im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Das Gebiet um Drosa ist reich an vorgeschichtlichen Bodendenkmälern, die entweder bereits untersucht oder auf Luftbildaufnahmen erkannt worden sind. Das Grab befindet sich nördlich von Drosa in einem Feld. Es ist vom Diebziger Weg aus über einen Fußweg erreichbar. In der Umgebung gibt es noch weitere Großsteingräber. Ursprünglich gab es in Drosa mindestens vier Großsteingräber, ein Flurname deutet auf ein fünftes hin. Bereits um das Jahr 1700 wurde diese Anlage freigelegt und bekam den Namen „Teufelskeller“. Das Großsteingrab stammt aus der jungsteinzeitlichen Walternienburg-Bernburger Kultur. Heute sind nur noch sechs Tragsteine und ein Deckstein erhalten. Um das Grab ranken sich mehrere Sagen. Die ausführlichste Sage berichtet, dass sich bei Wulfen einst ein großer Wald befunden hatte, in dem böse Geister hausten. Der Wald erstreckte sich auch über den Standort des Großsteingrabs und in diesem hauste der Teufel persönlich; daher stammt der Name „Teufelskeller“.
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D-NEWS.TV – Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

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Gedenkstätte “Deutsche Teilung” in Marienborn

Heute berichte ich von der Gedenkstätte “Deutsche Teilung” in Marienborn an der A2 nähe Helmstedt. Am 13. August 1996 wurde auf dem Gelände der ehemaligen Grenzübergangsstelle die 7,5 Hektar große Gedenk stätte Deutsche Teilung Marienborn eröffnet. Betreiber der Dokumentationsstätte ist das Land Sachsen-Anhalt. Die Besucher können bei freiem Eintritt das großräumige Gelände mit den verschiedenen Einrichtungen im Rahmen von Führungen erkunden. Im ehemaligen Stabsgebäude wird eine Ausstellung präsentiert. Der Gedenkort kann täglich von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Der Grenzübergang Helmstedt/Marienborn war der größte und bedeutendste Grenzübergang an der innerdeutschen Grenze während der deutschen Teilung und bestand aus dem „Kontrollpunkt Helmstedt“ in der westdeutschen Kreisstadt Helmstedt und der „Grenzübergangsstelle Marienborn“ in der ostdeutschen Gemeinde Marienborn. Der wichtigste innerdeutsche Autobahn-Grenzübergang Helmstedt wurde von den Westalliierten im zeitlichen Verlauf als Checkpoint „Alpha“ bezeichnet. Ursprünglich ausschließlich von der sowjetischen Besatzungsmacht betrieben, übernahmen nach der Gründung der DDR ab 1950 die Grenztruppen der DDR verstärkt die Grenzabfertigung auf östlicher Seite. Durch zunehmende politische Spannungen während des Kalten Krieges zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion wurden die Grenzabfertigungsanlagen in den Folgejahren verstärkt ausgebaut und die Kontrollmaßnahmen verschärft.
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Family & Friends Festival Lausitzring

Motorsportspektakel und Erlebniswelten für die ganze Familie

München/Klettwitz (ots) Das ADAC GT Masters präsentiert beim Gastspiel auf dem DEKRA Lausitzring am 20. und 21. August gemeinsam mit DEKRA eine Welt voller Erlebnisse für die ganze Familie.

Unterhaltung für die ganze Familie und Motorsport gibt es beim Family & Friends Festival auf dem Lausitzring.

Neben spektakulärem Motorsport erwartet die Besucher beim Family & Friends Festival eine einzigartige Mischung aus Technik-Highlights, Spaß, Shows, Präsentationen und ein Blick hinter die Kulissen des DEKRA Lausitzring. Spannende Erlebniswelten können auf dem gesamten Gelände erkundet werden und sind über einen Shuttle-Service schnell und bequem erreichbar. Auch Musikfans kommen auf ihre Kosten. Am Samstagabend tritt das deutsche DJ-Duo “Gestört aber geil” auf und sorgt für ordentlich Stimmung. Tickets sind an diesem Wochenende für einmalig günstige Preise bereits ab 5 Euro online unter adac.de/motorsport zu haben. Für Kinder unter 16 Jahren ist das abwechslungsreiche Event in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.

Für den Nachwuchs hat das Family & Friends Festival spannende Aktivitäten zu bieten. Fahrradparcours, Drohnenflugschule, Kinderschminken, Karussells und ein Hüpfburgen-Land lassen die Herzen der kleinen Fans in der Kinder-Welt höherschlagen. Die Erwachsenen können unter anderem in der Motor-Welt aktuelle Fahrzeugmodelle ausprobieren und das Erlebnis Steilkurve im Test-Oval selbst erfahren sowie in der Offroad-Welt das Abenteuer abseits der Straße mit auf einem großen Geländeparcours erleben. Naturbegeisterte finden in der Outdoor-Welt alles, um die grenzenlose Freiheit genießen zu können.

Die DEKRA- und ADAC-Welt bildet das gesamte Portfolio der Sachverständigen-Organisation und des Mobilitätsclubs ab. Vor Ort können die Besucher einen Hubschrauber der ADAC Luftrettung in Augenschein nehmen, im Verkehrslabor werden in Fahrsimulationen unterschiedliche Gefahrensituationen durchgespielt. Dazu gibt es exklusive Einblicke hinter die ansonst verschlossenen Türen des DEKRA Lausitzring, seinen Prüflaboren und Testeinrichtungen. In der ADAC MX Academy können Kinder ab sechs Jahren auf elektrischen Motorrädern erste Erfahrungen im Motocrosssport machen. In speziell umgebauten E-Karts haben Heranwachsende beim Inklusionsprojekt “United in Dreams” die Möglichkeit, an Rennen im E-Kart-Slalom teilzunehmen.

Motorsport-Fans können sich auf die Rennen neun und zehn der Deutschen GT-Meisterschaft freuen und erleben darüber hinaus weitere attraktive Rennserien. Der Prototype Cup Germany geht erstmals in dieser Saison im Rahmen des ADAC GT Masters mit Le-Mans-Prototypen an den Start. Junge Nachwuchspiloten kämpfen in der ADAC Formel 4 um Punkte, packende Tourenwagenaction liefern die Teilnehmer der ADAC TCR Germany auf dem 3,478 Kilometer langen Kurs ab. Auch die Piloten des Porsche Carrera Cup Deutschland geben auf dem DEKRA Lausitzring Gas. Eine spektakuläre Driftchallenge rundet das vielfältige Programm ab.

WEB: adac.de

Bundespolizei Direktion München: Syrische Migranten geschleust – Aussage verweigert

Bundespolizei bringt drei Männer in Haft

Füssen/Kempten (ots) Am Mittwoch (10. August) hat die Bundespolizei eine Schleusung dreier syrischer Staatsbürger am Grenztunnel Füssen (BAB 7) vereitelt. Die mutmaßlich Geschleusten mussten noch am Mittwoch beziehungsweise am Donnerstag die Zurückweisungshaft antreten.

Bundespolizei bringt drei mutmaßlich Geschleuste in Haft

In den frühen Morgenstunden kontrollierten Kemptener Bundespolizisten die vier Insassen eines in Deutschland zugelassenen Pkw. Neben dem 25-jährigen deutschen Fahrer befanden sich drei syrische Staatsangehörige im Fahrzeug. Die Männer konnten ihre gültigen syrischen Reisepässe vorweisen. Über einen notwenigen Aufenthaltstitel verfügte jedoch keiner der Mitfahrer. Die Beamten fanden bei zwei Fahrzeuginsassen noch schweizerische Dokumente zur Einreiseverweigerung auf.

Die 24, 39 und 45 Jahre alten Syrer wollten eigenen Angaben zufolge in Deutschland Asyl beantragen. Die Beamten recherchierten jedoch, dass die drei Migranten bereits in Italien als Asylbewerber registriert worden waren. Nach Angaben der Syrer waren dem Fahrer für die erfolgreiche Fahrt von Italien nach Deutschland 600 Euro pro Person versprochen worden. Der mutmaßliche Schleuser wollte sich zu den Vorwürfen und Umständen der Mitnahme nicht äußern, sondern machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.

Die Bundespolizisten führten den 24-jährigen Migranten noch am selben Tag dem Richter vor und lieferten ihn anschließend in Zurückweisungshaft in die Abschiebehafteinrichtung Eichstätt ein. Der Fahrzeuglenker, der im Breisgau wohnhaft ist, konnte nach der Anzeigenbearbeitung auf freien Fuß entlassen werden. Der Beschuldigte wird sich nun wegen versuchten Einschleusens von Ausländern zu verantworten haben. Die Beamten führten die beiden 39- und 45-jährigen Syrer am Donnerstagvormittag (11. August) beim Amtsgericht Kempten vor und lieferten die Männer anschließend in Zurückweisungshaft in die Abschiebehaftanstalt Eichstätt beziehungsweise Erding ein. Die drei mutmaßlich Geschleusten erhielten Strafanzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise.

Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

So können private Gastgeber:innen vom Oktoberfest-Tourismus profitieren

Berlin (ots) Suchanfragen für Aufenthalte auf Airbnb in München während des Oktoberfests¹ sind seit Ende März auf das Fünffache gestiegen.

Die meisten Gäste auf Airbnb während der Wiesn kommen aus den USA, Deutschland und dem Vereinigten Königreich.

Während des letzten Oktoberfests 2019 betrug der durchschnittliche Verdienst pro angebotener Unterkunft in München etwa 400 Euro.

Gastgeber:innen auf Airbnb in München bereiten sich darauf vor, Gäste aus aller Welt willkommen zu heißen.

Fast ein Drittel der Münchner:innen vermieten ihr Zuhause, um die steigenden Lebenshaltungskosten zu decken.

Gastgeber:innen in München bereiten sich darauf vor, vom 17.9. – 3.10. ihre Türen zu öffnen und Gäste aus aller Welt während des diesjährigen Oktoberfests willkommen zu heißen.

Gastgeber:innen vermieten ihr Zuhause, um steigende Lebenshaltungskosten zu decken

Die Vorfreude auf das international beliebte Volksfest ist riesig, insbesondere nach zwei Jahren pandemiebedingtem Ausfall. Das zeigen auch aktuelle Daten von Airbnb, denn München ist als Reiseziel im Zeitraum von Mitte September bis Anfang Oktober enorm gefragt. Die Suchanfragen für Aufenthalte in Bayerns Landeshauptstadt während der Wiesn-Wochen haben sich vom Monat März bis Juni mehr als verfünffacht.²

Die meisten Gäste, die in diesem Jahr während der Wiesn in einer Unterkunft auf Airbnb übernachten, kommen aus den Vereinigten Staaten, gefolgt von Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Australien.³

Wer dem dreiwöchigen Trubel in München doch lieber entfliehen möchte, kann das eigene Zuhause auf Airbnb vermieten und sich so etwas für den Urlaub dazuverdienen. In einer Umfrage von Airbnb unter zehntausenden Gastgeber:innen und Gästen weltweit gaben 90 Prozent* der Homesharer in München an, ihr Zuhause zu vermieten, während sie selbst verreisen.

Viele Münchner:innen nutzen Airbnb aber auch, um durch die gelegentliche Vermietung die steigenden Lebensmittel- und Energiepreise auszugleichen. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der befragten Münchner Gastgeber:innen gaben an, Airbnb zu nutzen, um sich etwas dazuzuverdienen. Fast ein Drittel der Gastgeber:innen gaben als Hauptgrund an, die steigenden Lebenshaltungskosten zu decken. Während des letzten Oktoberfests 2019 betrugen die durchschnittlichen Gastgeber:innen-Einnahmen pro angebotener Unterkunft in München etwa 400 Euro – während das typische Gastgeber:innen-Einkommen in München im gesamten Jahr 2021 2.000 Euro betrug.

69% der Gäste auf Airbnb in München haben Geld durch die Buchung einer Unterkunft auf Airbnb gespart

Neben den Lebenshaltungskosten beeinflusst die Inflation auch das eigene Reisebudget. In der Umfrage gaben 69 Prozent der befragten Gäste an, im letzten Jahr Geld gespart zu haben, weil sie in einer Unterkunft auf Airbnb statt einer anderen Art von Unterkunft übernachtet haben. In der Oktoberfest-Saison bleibt so mehr Budget z.B. für die Maß Bier übrig – denn die ist mit einem Preis zwischen 12,60 Euro und 13,80 Euro im Jahr 2022 rund 15 Prozent teurer als 2019.** Beinahe 40 Prozent*** seiner Gesamtausgaben gab ein Gast in München allerdings in der unmittelbaren Nähe der gebuchten Unterkunft aus – so profitieren Gastronomie und Kleingewerbe.

Doch der finanzielle Aspekt ist nicht der einzige Grund, warum Oktoberfest-Besucher:innen gerne bei privaten Gastgeber:innen unterkommen. Lokale Insider-Tipps und der persönliche Austausch mit den Gastgeber:innen machen den Aufenthalt in München zu einem authentischen und einzigartigen Oktoberfest-Erlebnis.

Airbnb zeigt noch verfügbare Privatzimmer und Unterkünfte für den Kurztrip nach München und Umgebung:

** https://www.oktoberfest.de/informationen/service-fuer-besucher/der-bierpreis

WEB: airbnb.com

D-NEWS.TV – Burg und Festung Regenstein bei Blankenburg im Harz

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Burg und Festung Regenstein bei Blankenburg im Harz

Ich berichte heute von der historischen Burg und Festung Regenstein bei Blankenburg im Harz. Diese wurde auf einem Sandsteinmassiv erbaut. Die Burg- und Festung Regenstein, ist von April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr und von November bis März bis 16 Uhr für Sie geöffnet. Die Burg und Festung Regenstein, finden Sie drei Kilometer nördlich von Blankenburg im Harz. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel, wo jedes Jahr auch Ritterspiele stattfinden. Von der schwer einnehmbaren Burg, die im Früh- und Hochmittelalter, auf einem steil das Umland überragenden 294 Meter hohen Sandsteinfelsen errichtet wurde, sind heute nur noch die in Sandstein gehauenen Ruinen zu sehen. Erhalten sind die in den Fels hinein gehauenen Räume und Reste des Bergfrieds. Die Burgruine ist umgeben von den Resten der neuzeitlichen Festung. Über eine in den Sandstein gehauene Treppe mit Geländer, kann man sich diese einzigartige Felsenburg erschließen. Der nicht ganz einfache Aufstieg, wird aber mit einer sehr schönen Rundumsicht belohnt. In den Felshöhlen findet man auch an heißen Tagen Abkühlung. Vom Felsengipfel kann man die schöne Harzlandschaft rund um Blankenburg bewundern. Man kann mit Hilfe eines stationären Fernglases die Stadt Blankenburg mit Schloss betrachten. Oder die schöne Harzlandschaft im Umland bestaunen. Besuchen Sie die Burg Regenstein im Harz.
Ihre Pia. Danke.

Ein Refugium für Körper und Geist

Schwäbisch Hall (ots) Im Hubertus Mountain Refugio erlebt man Faszination in vielerlei Hinsicht. Die Herzlichkeit der Gastgeberfamilie und deren beeindruckende Geschichte, die Verbundenheit zur Natur und das ganzheitliche Wellnesserlebnis für Körper und Geist. Aber zurück zum Anfang…

Der Natur ganz nah sein: Im Hubertus Mountain Refugio erlebt man Wellness und Naturverbundenheit.

Bereits seit über 100 Jahren gibt es das Hubertus in Balderschwang. Heute führt Marc Traubel gemeinsam mit seinem Vater Karl das Hotel. Die ganze Familie liebt und lebt das Gastgeber sein. Schon 2002 erkannten sie das Potential in Wellness und Entspannung und erweiterten ihr Hotel um einen Spa-Bereich. Und dies stellte sich als gute Entscheidung heraus. Die ursprüngliche Landschaft des Naturparks Nagelfluh zusammen mit einem ansprechenden Spa-Bereich, der nach langen Wanderungen Erholung garantiert – eine Kombination, die die Gäste begeistert.

Doch im Jahr 2019 durchkreuzte die Natur mit alle ihrer Kraft, die von Menschen gemachten Pläne: Ein Lawine traf das Hotel. Vom Glück im Unglück ist zu sprechen, da nur das Gebäude beschädigt wurde. 55 Tage lang war das Hubertus geschlossen. Daraufhin folgte ein langer Weg des Wiederaufbaus. Mit dem Konzept “Hubertus unplugged” überbrückten sie eine Zeit mit Baumaßnahmen und reduziertem Angebot.

Dank viel Mut, Kraft und einem ganz klaren Ziel vor Augen eröffnete Familie Traubel 2021 das Hubertus Mountain Refugio Allgäu sowie den Mountain Spring Spa. Der Spabereich erhielt diesen außergewöhnlichen Namen, da während der Bauarbeiten eine Quelle entdeckt wurde.

Trotz oder gerade wegen der bewegenden Geschichte des Hauses ist Naturverbundenheit ein großer Teil des Leitbilds. Den Körper und die Seele in Einklang mit der Natur bringen und Ruhe finden, das kann man im Mountain Spring Spa erleben. Der große, von KLAFS ausgestatte, Wellnessbereich überrascht an vielen Stellen mit einer ganz individuellen Note. Die Bergsauna, untergebracht in einem Außenhaus, begeistert nicht nur mit der außergewöhnlichen Formgebung der Saunaliegen – vor allem die “Gucklöcher” in den Berg hinein sind ein echtes Highlight. Ein stimmungsvolles Lichtkonzept sowie die Aufgussautomatik machen die Finnische Sauna aus. Zwei weitere Saunen mit wunderbarem Panoramablick in die Berge, ein Dampfbad, Infrarot Lounger sowie ein Eisbrunnen POLARIS machen die Wellnesswelt komplett.

Ein echtes Juwel wartet allerdings unter dem Dach. “Wir wollten unser Wellnessangebot erweitern. Neben der Entspannung sollte auch der gesundheitsfördernde Aspekt, wie ihn die Sauna beispielsweise hat, geboten sein”, erklärt Marc Traubel. Rico Zincke, Projektberater bei KLAFS, war von Beginn an in die Ideenfindung und Konzeption miteinbezogen. Die Idee eines Microsalt-Raumes im Dachgeschoss überzeugte schnell. Die Microsalt-Technologie zerkleinert Trockensalz in feinste Salzaerosole und verteilt diesen im Raum. Das besonders feine Salz kann nun beim Einatmen tief in die Lunge gelangen und dort festsitzende Sekrete lösen. “Es fühlt sich also an als sei man direkt am Meer, obwohl wir auf 1044 Meter sind.”, ergänzt Traubel schmunzelnd.

Der Hotelier hat sich ganz bewusst für KLAFS als Partner entschieden: “KLAFS hat einen Namen, ist sozusagen der Platzhirsch in der Wellness- und Spabranche. Von Beginn an wurden unsere Wünsche gehört und Lösungen gefunden. Bis heute bin ich mit den Produkten und der Zusammenarbeit äußert zufrieden.”

Dass Nachhaltigkeit tatsächlich gelebt wird, beweisen die zahlreichen Maßnahmen, die das Hotel bereits etabliert hat: zum Beispiel eine Solaranalge und zwei Blockheizkraftwerke. Der Fußboden in den Saunen wird mittels Kühlflüssigkeit, welche zuvor durch ein Kollektorfeld unter dem Naturbadesee hindurchläuft, gekühlt. Im Winter wird mit derselben Technologie das Tauchbecken eisfrei gehalten und muss nicht erwärmt werden.

“Die außergewöhnliche Architektur, dieser wunderschöne Rund-um-Blick in die Natur – sogar auch aus den Saunen: all das macht das Hubertus Mountain Refugio zu etwas ganz Besonderem. Mir hat es unglaublich Spaß gemacht, dieses Projekt mitzugestalten. Nicht zuletzt wegen der so herzlichen Gastgeberfamilie” resümiert Rico Zincke von KLAFS.

WEB: klafs.de

Sechs Möglichkeiten, um LinkedIn maximal zu nutzen

Stuttgart (ots) LinkedIn ist längst mehr als nur eine Plattform für Berufstätige. Mit mehr als 500 Millionen Nutzern gehört LinkedIn weltweit zu den größten sozialen Netzwerken. Wer weit über die eigenen Kontakte hinaus auf sich aufmerksam machen möchte, ist hier richtig: Ob berufliche Themen oder andere Beiträge, die Reichweite ist enorm.

Robert Kirs

“LinkedIn hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt”, erklärt Robert Kirs, Gründer und Geschäftsführer der Social Media Schwaben GmbH. Als Experte für Social-Media-Marketing weiß er, dass die beliebte Plattform sich längst nicht mehr nur zum Networking eignet, sondern noch ganz andere Möglichkeiten bietet. Im Folgenden zeigt Kirs sechs Tipps, wie Unternehmer LinkedIn jetzt bestmöglich nutzen.

1. Die Bedeutung der persönlichen Seite

Viele Unternehmen erstellen zunächst eine Firmenseite auf LinkedIn. Das ist auch sinnvoll, da diese Seiten grundsätzlich sehr sichtbar sind. Dennoch: LinkedIn ist ein Social Network, das von sozialen Interaktionen lebt. Ernsthafte Reichweiten erhält man daher vor allem über die persönlichen Profile. Wer seine Inhalte zusätzlich zur Unternehmensseite auch hier teilt, profitiert davon, dass sie von sehr viel mehr Menschen gesehen werden.

2. Die individuelle Profilgestaltung

Die Basis einer jeden LinkedIn-Marketingstrategie ist das persönliche Profil. Es sollte möglichst alle relevanten Informationen enthalten, um auf einen hohen Social Selling Index zu kommen – und so dafür zu sorgen, dass die Beiträge eine höhere Reichweite erzielen. Ein knackiger Pitch zum Beispiel bringt viel. Mittlerweile ist es sogar möglich, einzelne Links unter dem eigenen Usernamen zu platzieren, um die Besucher auf die gewünschte Seite zu führen.

3. Diverse Formate und unterschiedliche Features

Um die eigene Reichweite zu erhöhen, sollten User ihre Contentproduktion möglichst divers gestalten. Verschiedene Formate und vielgestaltige Features werden von LinkedIn bevorzugt behandelt – und helfen so dabei, die Menschen abzuholen und zu reaktivieren. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Livestream, der auf LinkedIn noch relativ neu ist.

4. LinkedIn Event Ads

Natürlich kann man auf LinkedIn auch Werbung schalten. Das lohnt sich vor allem dann, wenn ein Event wie ein Webinar, eine virtuelle Messe oder ein Livestream geplant ist.

5. Dokumente und Präsentationen im Netzwerk

Auch können über LinkedIn ganz einfach, schnell und gezielt wertvolle Inhalte wie Dokumente, Präsentationen und Produktbroschüren geteilt werden, die andernfalls nur in der Schublade der Firma verstauben würden. So können Besucher, die sich dafür interessieren, sich mit den bereitgestellten Informationen auseinandersetzen.

6. Weitere neue Funktionalitäten

Was Unternehmer bei alldem nicht vergessen sollten: LinkedIn testet immer wieder neue Funktionalitäten, weshalb es sehr wichtig ist, sich nie zu 100 Prozent auf die bereitgestellten Features zu verlassen. Denn es kann immer sein, dass ein Feature nach einiger Zeit wieder eingestellt wird – so zum Beispiel die Story-Funktion, die LinkedIn von Facebook übernommen hat. Dennoch sollten User den Neuerungen gegenüber natürlich offen bleiben.

Über Robert Kirs:

Robert Kirs ist Gründer und Geschäftsführer der Social Media Schwaben GmbH, einer Social-Media-Agentur und Unternehmensberatung für B2B-Unternehmen aus dem Mittelstand. Er setzt auf die Kombination aus einer ingenieurmäßigen Vorgehensweise und dem Einsatz von Onlinemarketing, was zu erstklassigen Ergebnissen führt. Weitere Informationen unter: https://www.socialmedia-schwaben.de/

Zahl der Woche: 21 – Ungesunde Pausensnacks: Jedes fünfte Kind hat Süßigkeiten dabei

Saarbrücken (ots) 21 Prozent der Eltern geben ihren sechs- bis neunjährigen Kindern Süßigkeiten oder Kuchen mit in die Schule.

Mit Schulkindern ist der Morgen für viele Eltern alles andere als entspannt. Sind die Zähne geputzt? Ist der Schulranzen gepackt? Und was gibt es als Pausensnack mit in die Schule?

Fotoquelle: CosmosDirekt/Adobe Stock /

Eine aktuelle forsa-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, zeigt: Jedes fünfte Kind (21 Prozent) zwischen sechs und neun Jahren hat auch Süßigkeiten oder Kuchen als Pausensnack in der Schule dabei – trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen über gesunde Ernährung im Schulalter. In den meisten Fällen (91 Prozent) packen Eltern ihren Kindern jedoch belegte Pausenbrote oder Brötchen ein. Weitere 88 Prozent der Befragten geben ihren Kindern Obst mit. Gemüse finden 79 Prozent in ihrer Vesperdose und weitere 42 Prozent dürfen Nüsse oder Müsliriegel snacken. 30 Prozent haben Joghurt oder Quark dabei und 14 Prozent Eier.

Bei den Getränken wird Wasser am häufigsten (90 Prozent) mitgegeben. Andere Getränke haben die Grundschüler deutlich seltener dabei: 20 Prozent der Eltern geben ihren Kindern Tee mit und 15 Prozent Saftschorle. Sieben Prozent der Schüler haben Saft oder Smoothies dabei, sechs Prozent nehmen Milch, Milchmischgetränke oder Kakao in die Schule mit. Und zwei Prozent der Eltern packen Limonade oder Eistee in den Schulranzen ihrer Kinder.

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage “Taschengeld” des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im April und Mai 2022 wurden in Deutschland 504 Eltern von Kindern zwischen sechs und neun Jahren befragt. Die Fehlertoleranz der ermittelten Ergebnisse liegt bei +/- 4 Prozentpunkten.

WEB:

Generali Deutschland AG
Adenauerring 7
81737 München

www.cosmosdirekt.de
www.generali.de

Chaos an deutschen Flughäfen – für wie viel Sicherheit kann im Ernstfall gesorgt werden?

Düsseldorf (ots) Ferienzeit ist Reisezeit. Doch dem Ansturm der Urlauber stehen an vielen Flughäfen zu wenige Servicemitarbeiter gegenüber. Nicht selten kommt es daher zu langen Warteschlangen, zu verstopften Wegen und zu überfüllten Bereichen rund um die Gepäckausgabe. Ein Chaos, das im Falle eines ausbrechenden Brandes schnell zur Katastrophe führen kann.

Donato Muro

Umso schlimmer kann sich das Unglück entwickeln, da große Menschenmengen in solchen Situationen kaum ruhig bleiben – und sich auch nicht rational verhalten. Donato Muro sieht viele Flughäfen darum zu schlecht auf ein Katastrophenszenario vorbereitet. In diesem Beitrag zeigt der Sicherheitsingenieur, welche Mängel bei ihnen vorliegen – und wie sich etwaige Probleme beseitigen lassen.

Die Lehren aus dem Unglück in Düsseldorf

Über Jahre hinweg wurde das Thema des Brandschutzes nicht so intensiv diskutiert, wie es nötig gewesen wäre. Ab dem 11. April 1996 konnte dieser Aspekt aber nicht mehr ignoriert werden – denn an jenem Tage kam es auf dem Düsseldorfer Flughafen zu einer Brandkatastrophe, die mit 17 Toten und 88 Verletzten zu verheerenden Folgen führte. Ein Unglück, das sich nicht wiederholen darf. In der Folgezeit wurden die Sicherheitsmaßnahmen in vielen öffentlichen Gebäuden verbessert.

Zahlreiche Veränderungen als Folge

Im Anschluss an die Düsseldorfer Katastrophe wurden zudem diverse bautechnische Veränderungen eingeleitet. Diese betrafen einerseits alle im Gebäude vorhandenen Brandschutzanlagen wie Löschsysteme oder Brandmeldevorrichtungen. Ebenso mussten die technischen Einrichtungen modernisiert werden. Hiervon waren etwa die Lüftungs- und Klimaanlagen betroffen. Andererseits galt es, auf brennbare Materialien und bestimmte Baustoffe zu verzichten. Denn der Brand von 1996 war durch einen bei Schweißarbeiten entstehenden Funkenflug ausgelöst worden.

Die Bedeutung der Fluchtwege

Ein Flughafen ist zur Beförderung zahlreicher Menschen vorgesehen – entsprechend stellt sich die Frage, wie die Gäste im Ernstfall in Sicherheit gebracht werden können. Hier rücken die Fluchtwege in den Fokus: Sie müssen ohne Umleitung ins Freie führen und die Anwesenden müssen flächendeckend über Lautsprecher benachrichtigt werden. Darüber hinaus ist sicherzustellen, dass Aufzüge automatisiert eine sichere Etage ansteuern. Es hat sich seit dem verheerenden Brand in Düsseldorf also einiges auf den deutschen Flughäfen verbessert. Doch reicht das?

Die Probleme sind eindeutig erkennbar

Wie es um die Sicherheit des Flughafens in Düsseldorf bestellt ist, zeigt die jetzige Ferienzeit. Viele Wege auf dem Areal sind verengt oder sogar verstopft, es bilden sich lange Schlangen der Wartenden vor den Schaltern, auch im Bereich der Gepäckausgabe entstehen große Menschenansammlungen. Darüber hinaus kommt es bei den Anlagen und Vorrichtungen immer wieder zu Ausfällen. Hier ist das Management gefragt, das für Pufferzonen und Notfallpläne sorgen muss, die all diese vorhersehbaren Ereignisse wie den Andrang zu Ferienzeiten berücksichtigen müssen.

Der Aspekt großer Menschenmengen

In vielen Punkten leistet das Sicherheitskonzept bereits gute Arbeit. Dennoch kann es selbst mit vorausschauender Planung kaum vorhersagen, wie sich die große Zahl der Gäste im Ernstfall auswirken wird. Sind die Menschen bei einem ausbrechenden Brand wirklich in der Lage, die Fluchtwege zu finden oder sich dort so zu verhalten, dass es zu keinen großen Ansammlungen kommt? Auch diese und ähnliche Fragen müssten durch eine professionelle Planung beantwortet werden können.

Zwischen Sicherheit und Versäumnissen

Vieles hat sich getan am Flughafen Düsseldorf. Zumindest dem äußeren Anschein nach wurde für mehr Sicherheit gesorgt. Dennoch stellt sich dem unbeteiligten Beobachter weiterhin die Frage, ob alle eingeleiteten Maßnahmen wirklich ausreichen – oder hätte mehr getan werden können, um das gesamte Gelände für etwaige Katastrophen besser vorzubereiten? Was sich 1996 ereignet hat, darf sich nicht mehr wiederholen. Umso wichtiger ist es, keinerlei Fehler oder Mängel zu dulden und aus ihnen eine Lehre zu ziehen.

Über Donato Muro:

Donato Muro hat Kompetenzen in den Bereichen Sicherheits- und Brandschutzingenieurwesen und in der Chemie. Zudem ist er studierter Jurist und angehender Arbeitspsychologe. Mit seiner Expertise steht Donato Muro seinen Kunden vollumfänglich zur Seite. Zu den Kunden des Inhabers mehrerer Firmen zählen vor allem Konzerne in der Industrie – also Unternehmen, bei denen Arbeitsschutz über ergonomische Schreibtischstühle hinausgeht. Weitere Informationen finden Sie unter: https://sicherheitsingenieur.nrw/

Studie: Das erste Treffen beim Online-Dating kann Angst machen

Hannover (ots) Millionen Singles suchen Online nach ihrem Glück. Jeder vierten Person, die am Online-Dating teilnimmt, ist aber die Vorstellung des ersten Treffens außerhalb des Internets unangenehm. Fast jede siebte Person vermeidet deshalb Treffen, schiebt diese auf oder sagt sie ab. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der psychologischen Partnervermittlung Gleichklang.de.

Am ersten Treffen geht kein Weg vorbei

Die Umfrage untersuchte auch die Ursachen für diese Vorbehalte gegenüber dem ersten Treffen bei der Online-Partnersuche. Die beiden am häufigsten genannten Gründe waren die Angst, abgelehnt zu werden, und die Angst, enttäuscht zu werden. Weitere häufige Gründe waren eigene Aufregung und Nervosität, Schüchternheit, die Befürchtung, dass ein Treffen anstrengend werde, sowie die Sorge, dass die Kommunikation ins Stocken geraten könnte. Jede dritte Frau, aber nur nur jeder 12. Mann fürchtete sich zudem vor übergriffigem Verhalten.

Hintergründe zur Untersuchung

Gleichklang befragte partnersuchende Mitglieder, ob sie die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche als emotional unangenehm erlebten oder nicht. Nachfolgend wurden diejenigen, denen die Vorstellung eines ersten Treffens unangenehm war, gebeten, 18 mögliche Gründe hierfür zu bejahen oder zu verneinen. Ebenfalls wurden sie gebeten, anzugeben, ob sie wegen ihrer unangenehmen Gefühle Treffen ganz vermeiden, aufschieben, absagen oder zu Treffen nicht erscheinen würden. Erfragt wurden außerdem Geschlecht, Alter und Bildungsstand.

An der Befragung nahmen 1472 Personen teil, unter ihnen 756 Frauen, 693 Männer und 23 Personen mit nicht-binärem Geschlecht. Das durchschnittliche Alter betrug 52,9 Jahre und schwankte zwischen minimal 19 und maximal 82 Jahren.

Die vorgegebenen möglichen 18 Gründe für unangenehme Gefühle bezüglich des ersten Treffens beim Online-Dating waren zuvor in einer qualitativen Befragung identifiziert worden.

Die Online-Umfrage wurde durch den Psychologen Guido F. Gebauer für Gleichklang durchgeführt und ausgewertet.

Ergebnisse der Befragung

Häufigkeit unangenehmer Gefühle vor dem ersten Treffen

25,1 % der Befragten und damit eine von vier Personen bejahten die Frage, ob ihnen die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche unangenehm sei.

Dieser Prozentsatz war bei allen Geschlechtern vergleichbar. Es zeigten sich ebenfalls keine signifikanten Zusammenhänge zum Bildungsstand.

Mit wachsendem Alter der Befragten nahm die Häufigkeit negativer Gefühle leicht ab, wobei der entsprechende Zusammenhang zwar statistisch signifikant, aber nur sehr geringgradig ausgeprägt war.

Auswirkungen unangenehmer Gefühle

57,6 % der Befragten, die über unangenehme Gefühle bezüglich eines ersten Treffens berichtete, bejahten das Auftreten mindestens einer von vier Strategien, um einer Verabredung aus dem Weg zu gehen:

– 45,3 % gaben an eine Verabredung ganz vermieden zu haben.

– 39,7 % berichteten vom Aufschieben einer Verabredung.

– 18,4 % schilderten, eine bereits getroffene Verabredung abgesagt zu haben.

– 1,7 % gaben an, zu einer getroffenen Verabredung nicht erschienen zu sein.

Frauen mit negativen Gefühlen bezüglich des ersten Treffens neigten im statistischen Vergleich stärker zum Vermeiden und zur Absage von Verabredungen als die Männer:

– 50 % der entsprechenden Frauen, aber nur 39,1 der Männer gaben an, Treffen bereits ganz vermieden zu haben.

– 24,0 % der entsprechenden Frauen, aber nur 10,9 % der Männer berichteten, eine Verabredung abgesagt zu haben.

Keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen zeigten sich beim Aufschieben von Verabredungen oder beim Nicht-Erscheinen bei bereits getroffenen Verabredungen. Die Stichprobe enthielt zu wenige nicht binäre Personen, um diese mit anderen Personen zu vergleichen.

Ein höheres Alter ging statistisch signifikant, aber in nur geringradigem Ausmaß mit einer höheren Häufigkeit von Nicht-Erscheinen bei Verabredungen einher. Es zeigten sich keine weiteren Einflüsse des Alters oder auch nicht des Bildungsstandes auf die Tendenz, Verabredungen aus dem Weg zu gehen.

Ursachen für negative Gefühle

Dies sind sortiert nach ihrer Häufigkeit die 18 Gründe, warum die Befragten die Vorstellung eines ersten Treffens als unangenehm erleben konnten.

Einbezogen sind ausschließlich diejenigen 25,1 % der Gesamtstichprobe, die die Vorstellung eines ersten Treffens tatsächlich als unangenehm erlebten:

– 82,1 %:Angst vor Bewertung und Ablehnung – die Sorge, den Erwartungen der anderen Person nicht zu entsprechen und von dieser als nicht interessant oder nicht attraktiv bewertet zu werden.

– 74,6 %: Desillusionierung – die Befürchtung, enttäuscht zu werden oder dass die andere Person ganz anders ist als erhofft.

– 57,6 %: Selbstunsicherheit – die Einschätzung der eigenen Person als schüchtern, sozial ängstlich oder gehemmt.

– 64,3 %: Anstrengung – Planung und Umsetzung des ersten Treffens werden als Anstrengung oder Arbeit erlebt.

– 61,7 %: Aufregung und Nervosität – die Vorstellung eines ersten Treffens aktiviert Nervosität, Aufregung und Anspannung.

– 59,9 %: Sorge vor unbefriedigender Kommunikation – die Befürchtung, dass die Kommunikation ins Stocken gerät und dadurch eine peinliche Situation entstehen könnte.

– 55,6 %: Angst, andere abzulehnen – die Befürchtung, jemanden anderes ablehnen oder zurückweisen zu müssen.

– 55,0 %: Abneigung gegen künstliche Situation – die Ansicht oder das Gefühl, das Verabredungen beim Online-Dating zu wenig natürlichen Begegnungen führen.

– 49,1 %: Negative Erfahrungen – die Erinnerung an frühere negative Erlebnisse bei Verabredungen.

– 39,8 %: Angst vor Beziehung – der Zweifel am eigenen Beziehungswunsch und die Angst vor Verbindlichkeit.

– 36,9 %: Wunsch nach längerem Online-Kontakt – das Bedürfnis, die andere Person noch intensiver zunächst rein Online kennenzulernen.

– 34,3 %: Keine Vorerfahrungen – das Fehlen von Vorerfahrungen mit dem Online-Dating, so dass ein mögliches Treffen schwer kalkulierbar ist.

– 33,6 %: Angst vor Kontaktverlust – die Befürchtung, dass ein guter Online-Kontakt nach einem ersten Treffen verloren gehen könnte.

– 33,1 %: Negatives Körperselbstbild – die Überzeugung, hässlich und nicht begehrenswert zu sein.

– 28,4 %: Angst vor Entscheidungsunfähigkeit – die Sorge, sich nicht für oder gegen eine Beziehung entscheiden zu können.

– 23,1 %: Angst vor Übergriffen – die Befürchtung, bei einem ersten Treffen von der anderen Person bedrängt oder unter Druck gesetzt zu werden.

– 14,3 %: Sorge vor Outing – die Angst, dass durch ein Treffen die Anonymität verloren geht und die eigene Teilnahme am Online-Dating bekannt wird.

– 1,8 %: : Schuldgefühle wegen Fremdgenen – das schlechte Gewissen, weil bereits eine Partnerschaft besteht.

Geschlechter-Unterschiede

Bei vier Gründen traten signifikante Häufigkeits-Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf. Erneut bezieht sich die Auswertung nur auf diejenigen 25,1 % der Stichprobe, die über negative Gefühle in Bezug auf erste Treffen berichteten:

– Angst vor Übergriffigkeit: 34,0 % der Frauen, aber nur 8,6 % der Männer befürchteten Übergriffe beim ersten Treffen.

– Selbstunsicherheit: 70,9 % der Männer, jedoch lediglich 46,6 % der Frauen gaben an, für ein erstes Treffen zu selbstunsicher zu sein.

– Abneigung gegen künstliche Situation: 62,8 % der Frauen, aber nur 44,4 % der Männer sorgten sich wegen der Künstlichkeit der Situation des ersten Treffens.

– Wunsch nach längerem Online-Kontakt: 46,6 % der Frauen, aber lediglich 25,2 % der Männer wünschten sich eine längeres Verbleiben des Kontaktes auf der Online-Ebene.

Bei allen anderen Gründen traten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern bezüglich der Zustimmungshäufigkeit auf.

Einflüsse von Alter und Bildungsstand

Ein höheres Alter statistisch signifikanten geringeren Häufigkeit von Selbstunsicherheit, Aufregung und Nervosität, sowie der Sorge vor einer unbefriedigenden Kommunikation einher. Der Effekt zwar zwar signifikant, aber nur sehr schwach ausgeprägt.

Ein geringerer Bildungsstand ging mit einer leichten, aber statistisch signifikanten Zunahme der Häufigkeit von Selbstunsicherheit und einem negativen Körperbild einher. Umgekehrt war ein höherer Bildungsstand mit einer ebenfalls leichten, aber statistisch signifikanten Zunahme der Häufigkeit der Abneigung gegen die künstliche Situation des ersten Treffens assoziiert.

Mehrfachgründe

Fast alle Befragten, die berichteten, die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche als unangenehm zu erleben, bejahten hierfür mehr als einen Grund. Fast alle Befragten, die berichteten, die Vorstellung eines ersten Treffens bei der Online-Partnersuche als unangenehm zu erleben, bejahten hierfür mehr als einen Grund. Im Durchschnitt stimmten die Befragten jeweils acht der 18 Gründe zu.

Zusammenfassung und psychologische Empfehlungen

Ohne Verabredungen außerhalb des Internet macht die Online-Partnersuche keinen Sinn. Trotzdem erlebt nach den Ergebnissen der aktuellen Umfrage jede vierte Person, die Online nach der Liebe sucht, die Vorstellung eines ersten Treffens als unangenehm.

Für einen Teil der Betroffenen bleibt dies eine rein emotionale Problematik. Für die Mehrheit der Betroffenen wirken sich diese unangenehmen Gefühle jedoch auch auf ihr Dating-Verhalten aus, indem sie Treffen vermeiden, aufschieben oder absagen:

– Mehr als 57 % derjenigen, für die die Vorstellung eines ersten Treffens unangenehm ist, gehen nach den Ergebnissen dieser Umfrage tatsächlich Verabredungen aus dem Weg.

Unangenehme Gefühle bei der Vorstellung eines Treffens treten unabhängig von Geschlecht, Alter und Bildungsstand auf. Betroffene Frauen neigen allerdings etwas stärker dazu als betroffene Männer, Treffen tatsächlich zu vermeiden oder abzusagen.

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen, warum Teilnehmende beim Online-Dating die Vorstellung eines ersten Treffens als unangenehm erleben, wobei die meisten Betroffene hierfür nicht nur einen, sondern mehrere Gründe angeben:

– Die beiden häufigsten Gründe, die für eine große Mehrheit zutreffen, sind die Angst vor Bewertung und Ablehnung, sowie die Befürchtung, dass durch das erste Treffen vorherigen Hoffnungen enttäuscht werden könnten.

– Sehr oft erleben Teilnehmende beim Online-Dating aber auch die Vorstellung eines ersten Treffens als anstrengend oder sie schildern ein hohes Ausmaß an eigener Aufregung und Nervosität. Weitere häufig auftretende Gründe sind die Sorge, dass die Kommunikation ins Stocken geraten könnte, eine hohe eigene Schüchternheit, Angst, jemanden ablehnen zu müssen oder auch das Gefühl, dass die erste Verabredung beim Online-Dating einen künstlichen Charakter habe.

– Seltener, aber nach wie vor von einem Drittel bis zur Hälfte der Befragten geschildert werden negative Erfahrungen mit ersten Verabredungen in der Vergangenheit, eine Angst vor Beziehung und Verbindlichkeit, der Wunsch nach einem längeren Online-Kennenlernen, die Sorge, dass ein guter Online-Kontakt nach einem Treffen enden könnte oder auch ein negatives Körperselbstbild mit der Befürchtung, körperlich nicht begehrenswert zu sein.

Alle anderen Gründe treten erheblich seltener auf:

– Ungefähr jede vierte Person, für die die Vorstellung eines ersten Treffens negativ ist, hat Angst davor, sich nicht entscheiden zu können oder fürchtet Übergriffe durch die andere Person. Jede siebte Person fürchtet sich davor, ihre Anonymität zu verlieren und dass so bekannt werde, dass sie auf Dating-Plattformen nach einer Beziehung suche. Weniger als 2 % leiden unter Schuldgefühlen, weil sie in Wirklichkeit nicht auf Partnersuche sind, sondern nur fremdgehen wollen.

Nur bei vier Gründen zeigten sich bedeutsame Häufigkeits-Unterschiede zwischen Männern und Frauen:

– Jede dritte Frau, aber nur jeder 12. Mann befürchtet Übergriffe, was die Sachlage widerspiegelt, dass Übergriffe gegen Frauen häufiger vorkommen als gegen Männer. Frauen äußern zudem häufiger den Wunsch nach einem längeren Online-Austausch und erleben das erste Treffen häufiger als künstlich.

– Demgegenüber beschreiben Männer häufiger eine eigene Selbstunsicherheit als Grund dafür, dass ihnen die Vorstellung eines ersten Treffens unangenehm sei. Psychologe Gebauer nimmt an, dass dies mit internalisierten Geschlechterrollen-Erwartungen zusammenhänge, gemäß derer Männer als “Eroberer” auftreten und insofern Selbstsicherheit ausstrahlen sollten.

Folgen negativer Gefühle

Gebauer erläutert, dass unangenehme Gefühle bezüglich eines ersten Treffens für die Betroffenen nicht nur eine psychische Belastung seien. Wenn Treffen vermieden, aufgeschoben oder abgesagt würden, sinke auch die Wahrscheinlich einer erfolgreichen Partnerfindung.

Gebauer rät den Betroffenen daher, sich ihrer Gründe bewusst zu werden, um so die Blockade aufzulösen:

– Ängste vor Bewertung, stockender Kommunikation, Aufregung oder Selbstunsicherheit ließen sich durch eine gelassenere Einstellung und durch die Einübung von Gesprächsverhalten in Rollenspielen, mit Freunden oder vor dem Spiegel überwinden.

– Bei einem negativen Körperselbstbild sei es wichtig, sich klarzumachen, dass Schönheit immer im Auge der Betrachter liege und Menschen mit den unterschiedlichsten Körpertypen Partnerschaft finden könnten und dies auch ständig täten.

– Angst vor Enttäuschung könne durch eine positive Sichtweise ersetzt werden, bei der auch negative Informationen als erwünschte Klärung betrachtet werden, die es einfacher mache, loszulassen und sich auf einen anderen Kontakt zu konzentrieren. Das gleiche gelte bezüglich der Angst, einen guten Online-Kontakt zu verlieren. Zudem bestehe die Möglichkeit, freundschaftlich selbst dann verbunden zu bleiben, wenn eine Partnerschaft nicht in Frage komme.

– Ängste vor übergriffigem Verhalten seien berechtigt, auch wenn es keinen Beleg dafür gebe, dass Übergriffe beim Online-Dating häufiger vorkämen als bei anderen Formen des Kennenlernens. Wichtig sei es, sich selbst die eigenen Grenzen bewusst zu machen und diese klar zum Ausdruck zu bringen. Die erste Begegnung sollte immer an einem öffentlichen Ort stattfinden. Dadurch sinke die Gefahr von Übergriffigkeit erheblich.

– Es sei nachvollziehbar, dass manche die ersten Begegnungen beim Online-Dating als künstlich erlebten. Andererseits gehöre es durchaus zur Natur des Menschen, soziale Begegnungen zu planen und sich zu verabreden. Werde Online-Dating als ein ergebnisoffener Kennenlernprozess gesehen, sei es möglich, der ersten Begegnung den Druck zu nehmen und die Kommunikation natürlicher zu gestalten.

– Es sei richtig, dass eine erste Verabredung mit all den Planungen als anstrengend erlebt werden könne. Dies gelte aber für alle menschlichen Aktivitäten. Wer sich dadurch abschrecken lasse, sollte über seine Prioritäten nachdenken und gegebenenfalls den eigenen Alltag umstrukturieren.

– Fraglos sei es sinnvoll, sich bereits vor dem ersten Treffen online auszutauschen und dies auch über Telefonate oder Video-Chats zu vertiefen. Aber ein solches Kennenlernen sei innerhalb relativ kurzer Zeit möglich und sollte nicht den Grund darstellen, Treffen immer wieder aufzuschieben, da ansonsten Kontakte oft einschliefen. Auch Ängste vor einer Entscheidungsunsicherheit seien verständlich. Umso wichtiger sei es, dass ein erstes Treffen bald stattfinde, da ansonsten die Entscheidungsunsicherheit nur erhöht werde.

– Bei negativen Vorerfahrungen sei es entscheidend, diese nicht zu selbsterfüllenden Prophezeiung werden zu lassen, sondern sich dennoch weiterhin auf Menschen einzulassen. Wer sich durch negative Vorerfahrungen hemmen lasse, nehmen sich die Möglichkeit, korrigierende positive Erfahrungen zu machen. Auch nicht bestehende Erfahrungen mit dem Online-Dating sollten gerade kein Argument sein, einer Verabredung aus dem Weg zu gehen, sondern sollten den Anreiz geben, nunmehr ein erstes Treffen bald anzugehen. Dabei könnten sich die Betreffenden mithilfe von Erfahrungsberichten aus dem Internet, Berichten von Freunden oder Ratgeberliteratur auf ein erstes Treffen vorbereiten.

– Die Angst vor dem eigenen Outing könne am besten durch Offenheit überwunden werden. Es sei längst kein Stigma mehr und kein Grund zur Scham, am Online-Dating teilzunehmen. Desto offener die Betreffenden mit ihren Freunde und Bekannten über ihr Online-Dating sprechen, desto mehr werde ihre Angst vor einem Outing gegenstandslos werden.

– Personen, die die Online-Partnersuche zum Fremdgehen nutzen, rät Gebauer, über ihr Beziehungsmodell nachzudenken. Ihre Schuldgefühle seien berechtigt, da sie Unehrlichkeit in Ihre vorhandene Beziehung brächten und anderen Menschen unberechtigt Hoffnungen machten. Die Betreffenden sollten sich entweder für die Fortsetzung ihrer bestehenden monogamen Beziehung ohne Fremdgehen entscheiden oder eine Vereinbarung für eine offene Beziehung treffen.

Problem geht alle an

Gebauer betont, dass die Problematik der negativen Gefühle bezüglich eines ersten Treffen nicht nur die 25 % betreffe, die dies Problem hätten, sondern ebenfalls die 75 %, für die das erste Treffen mit keiner unangenehmen Vorstellung verbunden sei. Sie seien deshalb ebenfalls betroffen, weil andere Personen aus diesem Grund Treffen mit ihnen vermieden, verzögerten oder absagten.

Was kann denjenigen geraten werden, die selbst keine emotionalen Vorbehalte gegen ein erstes Treffen haben, aber indirekt dennoch durch diese betroffen sind, weil eine andere Person ein Treffen vermeidet?

Teilnehmende am Online-Dating sollten sich nach Gebauer zunächst darüber bewusst sein, dass eine Verzögerung eines Treffens kein Desinteresse bedeuten müsse. Sie sollten versuchen, mögliche Ängste vor einem ersten Treffen offen mit der anderen Person anzusprechen und so den Druck aus dem Kennenlernen zu nehmen.

Ein verständnisvoller, zugewandter und lockerer Umgangsstil sei hilfreich, um den Betroffenen eine Brücke zu bauen, sodass eine erste Begegnung möglich werde. Erkläre aber eine Person dezidiert ihr Desinteresse, sollte dies selbstverständlich akzeptiert werden.

WEB: gleichklang.de

Artenschutz Maßnahme im Nationalpark Harz: Lebensbedingungen für Brockenanemone verbessert

Mit Mitteln aus Artenschutzsofortprogramm des Landes Sachsen-Anhalt wurden Heideflächen auf Brocken vergrößert

Um seltene Pflanzenarten vor dem Aussterben zu bewahren, wurden vom Umweltministerium des Landes Sachsen Anhalt finanzielle Mittel im Rahmen des Artenschutzsofortprogramms zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln konnte u.a. im Nationalpark Harz auf dem Brocken der Flächenanteil der sogenannten subalpinen Zwergstrauchheiden erhöht werden, um zum Beispiel optimale Standortbedingungen für die Brockenanemone (Pulsatilla alpina ssp. Alba) zu schaffen. Da die Brockenanemonen und auch andere seltene Pflanzenarten des Brockens bevorzugt in diesen Heidegesellschaften vorkommen, wurden auf ausgewählten Flächen die Gräser entfernt und die Besenheide (Calluna vulgaris) gepflanzt.

Von 2019 bis heute sind von der Gärtnerei „Harzerfrischend” in Bad Harzburg 17.500 Heidepflanzen angezogen worden. Das Stecklingsmaterial für die Anzucht stammte vom Brockenplateau und wurde von Nationalparkmitarbeitern geerntet. Es wurde somit autochthone „Brockenheide” angezogen. Die durchgewurzelten Pflanzen wurden in einer guten Qualität geliefert und zum einen im Rahmen eines Arbeitseinsatzes mit Ehrenamtlichen, zum anderen durch Mitarbeiter des Nationalpark Harz auf die hierfür vorbereiteten Flächen gepflanzt. In der zweiten Juliwoche sind die letzten 1.000 Besenheiden von Nationalpark-Mitarbeiter Ingo Matscheroth gepflanzt worden.

Der Nationalpark Harz bedankt sich bei allen an dem Projekt Beteiligten, beim Umweltministerium des Landes Sachsen Anhalt und besonders bei der Gärtnerei „Harzerfrischend”, der Familie Pake aus Bad Harzburg, die 2.500 Pflanzen über den abgeschlossenen Vertrag hinaus spendete.

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

M-Sport Ford beendet Rallye-Weitsprung-Festival in Finnland mit zwei Top-10-Platzierungen für den Puma Hybrid Rally1

Köln (ots) Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka fahren bei dem Schotterklassiker rund um Jyväskylä auf die Ränge sieben und zehn

Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka fahren bei dem Schotterklassiker rund um Jyväskylä auf die Ränge sieben und zehn.

Craig Breen/Paul Nagle setzen auf der abschließenden “Power Stage” im Kampf um bis zu fünf WM-Extrapunkte die zweitschnellste Zeit

Ausfall auf den letzten Metern für Pierre-Louis Loubet/Vincent Landais, früher Rückschlag und starke Aufholjagd für Adrien Fourmaux/Alexandre Coria

KÖLN, 7. August 2022 – M-Sport Ford hat die Rallye Finnland mit der zweitschnellsten Zeit für den Puma Hybrid Rally1 von Craig Breen/Paul Nagle auf der sogenannten Power Stage abgeschlossen. In der Gesamtwertung des achten von 13 Läufen zur diesjährigen Rallye-Weltmeisterschaft reichte es für das werksunterstützte Team zu den Rängen sieben und zehn für Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka.

Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka fahren bei dem Schotterklassiker rund um Jyväskylä auf die Ränge sieben und zehn. Craig Breen/Paul Nagle setzen auf der abschließenden “Power Stage” im Kampf um bis zu fünf WM-Extrapunkte die zweitschnellste Zeit.

Der Schotterklassiker rund um Jyväskylä hatte für M-Sport vielversprechend begonnen. Craig Breen konnte das Potenzial des bis zu 368 kW (500 PS) starken Puma Hybrid Rally1 mit Topzeiten klar unter Beweis stellen. Im Etappenziel am Freitag lag der Ire auf Platz fünf mit einem Rückstand von nur 6,2 Sekunden auf die Spitze. Auch am Samstag ging der 32-Jährige aus Waterford das hohe Tempo mit, obwohl einsetzender Regen den Charakter der rasant schnellen, von vielen Sprüngen gekennzeichneten Wertungsprüfungen (WP) deutlich verändert hatte. Auf der zwölften WP patzte Breen jedoch: Er flog in einer Rechtskurve über Kuppe etwas zu weit nach rechts und landete in einem Graben, worauf sich sein Turbo-Hybrid-Allradler abrupt der hinteren rechten Radaufhängung entledigte – das vorübergehende Aus. Am Sonntagmorgen durfte die Startnummer 42 in den Wettbewerb zurückkehren und sicherte sich mit einem starken Auftritt auf der “Power Stage” vier wichtige WM-Zusatzpunkte.

Die Fahnen für Ford hielt Gus Greensmith hoch: Der 25-Jährige aus Manchester lieferte eine konstant schnelle, praktisch fehlerfreie Vorstellung ab. Am Freitagabend übernachtete er noch als Neunter, nur 1,7 Sekunden hinter seinem Teamkollege Pierre-Louis Loubet. Am Samstag arbeitete sich der Brite bis auf Position sieben vor. Dies Platzierung brachte er auf der letzten Etappe nach 22 Wertungsprüfungen dann auch sicher ins Ziel.

Loubet, zusammen mit seinem französischen Landsmann Vincent Landais am Start, war bei seinem sechsten Finnland-Auftritt erstmals in einem Auto der Rally1-Topkategorie unterwegs. Der Youngster überzeugte einmal mehr mit konkurrenzfähigen Zeiten. Am Samstag setzte der Korse ein Top-5- und zwei Top-6-Ergebnisse gegen deutlich erfahrenere Konkurrenten. Auf Rang sechs liegend musste er sein Fahrzeug jedoch vor der letzten WP aufgrund eines Problems abstellen.

Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka fahren bei dem Schotterklassiker rund um Jyväskylä auf die Ränge sieben und zehn. Craig Breen/Paul Nagle setzen auf der abschließenden “Power Stage” im Kampf um bis zu fünf WM-Extrapunkte die zweitschnellste Zeit.

Ein starkes Debüt am Steuer eines Rally1-Boliden feierte Jari Huttunen. Gemeinsam mit Mikko Lukka auf dem “heißen Sitz” sammelte der Finne bei seinem Heimspiel wichtige Erfahrungen mit dem Puma Hybrid Rally1, der von einem1,6 Liter großen und rund 279 kW (380 PS) starken EcoBoost-Vierzylinder-Turbo sowie einem Hybridsystem befeuert wird, der temporär bis zu 100 kW (136 PS) beisteuert. Gleich auf der ersten Prüfung in der Innenstadt von Jyväskylä ließ Huttunen mit der fünftschnellsten Zeit aufhorchen. Anschließend vermied der 28-Jährige zeitintensive Ausrutscher und beendete die Rallye Finnland nach einem souveränen Auftritt als Zehnter.

Auch Adrien Fourmaux und Copilot Alexandre Coria werden sich besondere Erinnerungen an diesen WM-Lauf bewahren. Die Franzosen hatten speziell am Freitag mit einer fünftschnellsten Zeit für Aufsehen gesorgt, sahen sich aber wenig später mit Problemen konfrontiert: Der Kontakt mit einem Stein hatte einen Lenkarm des Puma Hybrid Rally1 in Mitleidenschaft gezogen. Die Reparatur auf der Strecke kostete rund 17 Minuten und warf das Duo ans Ende des Teilnehmerfeldes zurück. Am Nachmittag fiel als Folgeschaden die Servounterstützung aus, weshalb Fourmaux extreme Lenkkräfte aufbringen musste. Mit einem wahren Herkules-Einsatz brachte er das Auto trotzdem zurück in den Servicepark, wo das Problem behoben werden konnte. Der 27-Jährige erreichte das Ziel auf dem 19. Gesamtrang.

“Alles in allem haben wir ein eher enttäuschendes Wochenende erlebt”, räumt M-Sport-Teamchef Richard Millener ein. “Wir konnten zwar erneut aufzeigen, dass wir das Zeug für ein Podestresultat gehabt hätten, doch am Ende blieb uns dieses Ergebnis verwehrt. Dabei zeigt die zweitschnellste Zeit von Craig Breen auf der abschließenden ,Power Stage’, zu was der Ford Puma Hybrid Rally1 in der Lage ist. Jari Huttunen ging bei seinem bemerkenswerten Debüt am Steuer eines Rally1-Fahrzeugs allen Problemen aus dem Weg. Jetzt steht uns die Rallye Ypern in Belgien bevor. Wir wissen, dass unser Auto auf Asphalt konkurrenzfähig ist. Wir werden uns jetzt neu konzentrieren und versuchen, ein starkes Ergebnis einzufahren.”

Gus Greensmith / Jonas Andersson (Ford Puma Hybrid Rally1, Startnummer 44); Platz 7

“Speziell auf der Morgenschleife fehlte uns manchmal der Speed, das könnte auch an mir gelegen haben. Nachmittags lief es viel besser”, erläutert Greensmith. “Wir haben im Lauf des Wochenendes gute Fortschritte gemacht und ich habe die Prüfungen sehr genossen. Diesen Schwung wollen wir jetzt mitnehmen zur nächsten Rallye in Belgien.”

Jari Huttunen / Mikko Lukka (Ford Fiesta Rally2, Startnummer 23); Platz 10

“Für mich ist es ein tolles Erlebnis, die Rallye Finnland ohne einen Fehler und mit einigen sehr vielversprechenden WP-Zeiten beenden zu können”, betont Huttunen. “Zwischenzeitlich hatte ich nach einigen speziellen Momenten etwas Selbstvertrauen verloren, aber ich denke, wir können auf ein sehr positives Wochenende zurückblicken.”

Adrien Fourmaux / Alexandre Coria (Ford Puma Hybrid Rally1, Startnummer 16); Platz 19

“Ein Jammer, dass wir am Freitag diese Probleme hatten – aber wir konnten auf diesen wundervollen Wertungsprüfungen einige gute Zeiten setzen”, betont Fourmaux. “Das hat mit dem Ford Puma Hybrid Rally1 viel Spaß gemacht. Wir nehmen viel Positives mit für den Rest der Saison.”

Craig Breen / Paul Nagle (Ford Puma Hybrid Rally1, Startnummer 42); Platz 33

“Die Rallye ist mit der zweitschnellsten Zeit auf der ,Power Stage’ für uns gut geendet, aber insgesamt bin ich mit dem Verlauf dieses WM-Laufs nicht zufrieden”, so Breen. “Unsere Performance hat gepasst, aber natürlich wären wir gerne länger im Kampf um eine Podiumsplatzierung geblieben. Das hat sich unglücklicherweise aber nicht ergeben.”

Pierre-Louis Loubet / Vincent Landais (Ford Fiesta Rally2, Startnummer 7); Ausfall

“Sehr schade, dass wir diese Rallye so kurz vor dem Ende aufgeben mussten – aber so läuft es manchmal eben”, so Loubet. “Wir sind diesen WM-Lauf erstmals mit einem Rally1-Auto angegangen, das ging insgesamt recht gut. Jetzt freuen wir uns auf die ,Akropolis’-Rallye Griechenland, unserem nächsten Einsatz. Diese Veranstaltung sollte mir und dem Puma Hybrid Rally1 noch besser liegen.”

WEB: Ford.com

Bundespolizei Direktion München: Vermeintliche Bedrohungslage schnell unter Kontrolle

46-jähriger Wohnsitzloser erneut verhaltensauffällig

Gauting, Lkr. Starnberg (ots)

Am Sonntagmittag (7. August) meldeten Reisende aus einer S6, kurz vor Gauting, einen “Mann mit Messer”. Beamte der Landespolizei klärten die Lage schnell auf und nahmen den Verursacher, einen 46-Jährigen Wohnsitzlosen, fest.

Ein 46-Jähriger, der in einer S6 bei Gauting Mitreisende bedroht und beleidigt haben soll, wurde von der Polizei des Freistaates Bayern festgenommen.

Gegen 11:25 Uhr meldeten Reisende dem Polizeinotruf aus einer fahrenden S6, kurz vor Gauting, einen “Mann mit Messer”. Zahlreiche Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei begaben sich zum S-Bahnhof im Lkr. Starnberg. Ermittlungen ergaben, dass ein amtsbekannter 46-jähriger Deutscher in der fahrenden S-Bahn zwei Mitreisende bedroht haben soll. Zudem soll er die beiden (eine 59-jährige Chilenin und einen 65-jährigen Chinesen) rassistisch beleidigt haben. Beamte der Bayerischen Landespolizei überwältigten den 46-Jährigen in der S-Bahn, nahmen ihn fest und übergaben ihn der für die weitere Sachbearbeitung zuständigen Bundespolizei. Nach seiner Festnahme wurde im mitgeführten Rucksack des gebürtigen Thüringers ein Besteckmesser aufgefunden. Anhaltspunkte, dass er dieses in der S-Bahn tat-sächlich in der Hand hielt, bestätigten sich bisher nicht.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde der mit 1,26 Promille alkoholisierte Verhaltensauffällige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt. Durch den Vorfall kam es zu geringfügigen Auswirkungen auf den Bahnbetrieb.

Der im Saale-Orla-Kreis Gebürtige war zurückliegend immer wieder äußerst verhaltensauffällig. U.a. am 20. April 2022, als er gegen 19:57 Uhr in einer S6, Richtung Tutzing, während der Fahrt Mitreisende zunächst bedrohte und dann lautstark in den Wagen rief, dass er eine Bombe dabeihabe und diese zünden würde. Die Fahrgäste in der S-Bahn fühlten sich durch das Verhalten des damals mit 1,76 Promille Alkoholisierten unwohl und verängstigt und verständigten den Polizeinotruf. Polizeibeamte der PI Starnberg überwältigten den Wohnsitzlosen und übergaben ihn der Bundespolizei.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 – 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.