D-NEWS.TV – Petersberg mit der St.-Petrus-Kirche bei Halle Saale

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Petersberg mit der St.-Petrus-Kirche nahe Halle an der Saale

Bis ins 14. Jahrhundert war der Petersberg auch als Lauterberg bekannt. Der Petersberg mit der St.-Petrus-Kirche nahe Halle an der Saale im Gemeindegebiet von Petersberg ist mit 250 Metern die höchste Erhebung des Saalekreises in Sachsen-Anhalt. Der Petersberg liegt etwa 13 km nördlich der Innenstadt von Halle an der Saale, nicht ganz auf halber Strecke nach Köthen zwischen den Ortschaften Ostrau und Wallwitz. Auf dem Petersberg, steht das Kloster, weithin sichtbar in der ebenen Landschaft. Sein Name leitet sich von der St.-Petrus-Kirche auf dem Berg her. Vor fast tausend Jahren als Erbgrablege der Wettiner zur Pflege des wettinischen Totengedenkens. Bis ins 14. Jahrhundert war der Petersberg als Lauterberg bekannt. Um 1100 errichtete das Erzbistum Magdeburg auf dem Lauterberg eine kleine Kapelle. Reste dieser runden, romanischen Cappella sind noch heute auf dem Klosterfriedhof erkennbar. Die Ausstrahlung der Stiftskirche – einer romanischen Basilika aus dem 12. Jahrhundert – zieht jährlich viele Menschen an. Dieser historische Ort hat im Laufe der Jahrhunderte eine wechselvolle Geschichte erlebt. Doch über 800 Jahre Gebet und Gottesdienst haben deutliche Spuren hinterlassen. Im Jahr 1999 wurde die klösterliche Tradition wieder aufgenommen durch einen Außenkonvent der Communität Christusbruderschaft. Besuchen Sie den Petersberg bei Halle.
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D-NEWS.TV – Musikmaschine des Salomon de Caus im Kloster Michaelstein im Harz

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Musikmaschine des Salomon de Caus bei Blankenburg im Harz

Heute berichte ich über die Musikmaschine im Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz. Blankenburg, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Heilbad in Thüringen, ist eine Stadt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Hier befindet sich der Gebäudekomplex für die Musikmaschine des Salomon de Caus. Vom Wasserrad betrieben, Stiftwalzen gesteuert und eine bewegliche Nymphenfigur – Klingende lustige Automaten mit bewegten Figuren galten seit jeher als Attraktion. Ursprünglich ersann Salomon de Caus, Ingenieur und Gartenarchitekt, im frühen 17 ten Jahrhundert für den Heidelberger Schlossgarten eine Musikmaschine. Die Realisierung wurde durch den Dreißigjährigen Krieg verhindert. Eine Rekonstruktion gelang 1998. Erleben Sie die Musikmaschine im neuen Gebäude und lassen sich von dem Klangerlebnis und den sagenhaften Hintergründen begeistern! Vorführungen finden von April bis Oktober an jedem ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr und auf Anfrage statt. Ein Besuch lohnt sich.
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D-NEWS.TV – Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz

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Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz

Heute stelle ich das Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz vor. Blankenburg, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Heilbad in Thüringen, ist eine Stadt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Wie zur Gründungszeit im Jahr 1146 liegt Michaelstein auch heute noch abseits des städtischen Lebens von Blankenburg in idyllischer Harzrandlage. Es erlebte im Mittelalter eine längere wirtschaftliche Blütezeit. Im Jahr 1543 legte der letzte katholische Abt sein Amt nieder, die Grafen von Blankenburg übernahmen das Kloster. Heute hat das Kloster Michaelstein der Sitz der Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis. Außerdem ist das Kloster ein beliebtes Ausflugsziel an der Straße der Romanik. Es kann besichtigt werden und bietet ganzjährig Veranstaltungen an. Das Viereck der Mönchsgebäude um den Kreuzgang bildet den Mittelpunkt des Klosters. Die Anordnung der Arbeits- und Wohnräume der Mönche und Laienbrüder im Erdgeschoss der Klausur entspricht weitestgehend dem so genannten Idealplan einer Zisterzienserabtei. Dank umfangreicher Sanierungs- und Baumaßnahmen in der jüngeren Zeit sind diese Räumlichkeiten aus der spätromanischen und gotischen Zeit gut erhalten. Zwei Klostergärten mit zahlreichen Pflanzenschätzen sind ein weiterer Anziehungspunkt. Beide wurden nach Vorbild mittelalterlicher Pläne und Aufzeichnungen gestaltet. Im Kräutergarten gedeihen etwa 260 Pflanzensorten. Der Gemüsegarten zeigt die frühere pflanzliche Nahrungsvielfalt. KlangZeitRaum – Dem Geheimnis der Musik auf der Spur Von Anfang an erfüllte auch Musik die ehrwürdigen Klosterräume: Einst war es der Gesang der Zisterziensermönche, heute lassen hier die Gäste der Musikakademie ihre Stimmen und Musikinstrumente erklingen.
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LPI-SLF: SMS-Festival offiziell eröffnet: Friedliche Besucher und lediglich kleinere Vorkommnisse

Bleilochstausee, Saalburg-Ebersdorf (ots) Am Freitagabend wurde das 24. “SonneMondSterne”- Festival durch den traditionellen Kanonenschlag offiziell eröffnet.

Übersicht SMS, Quelle:Stefanie Kurrat/ LPI Saalfeld

Aus polizeilicher Sicht verliefen auch die vorherigen Tage verhältnismäßig ruhig, außer der Explosion einer Gaskartusche mit einem 26-jährigen Schwerverletzten am Mittwochabend gab es glücklicherweise keine weiteren, schwerwiegenden Ereignisse bis einschließlich Samstagmorgen zu verzeichnen.

Übersicht SMS, Quelle:Stefanie Kurrat/ LPI Saalfeld

Seit Mittwochmittag bis Samstagvormittag wurden knapp über 200 polizeirelevante Sachverhalte bekannt bzw. entsprechend abgearbeitet. Der Großteil der Delikte stand im Zusammenhang mit Betäubungsmittelkriminalität, jedoch gab es auch hier keine herausragenden Funde o.ä., vielmehr wurden kleinere Mengen von Cannabis, Kokain, Amphetamin und Ecstasy fest- und sichergestellt. Problematisch gestaltet sich weiterhin die Einhaltung von Maßnahmen im Zusammenhang mit Brandvorschriften (Parken/ Zelten nahe der Waldschutzgrenze). Aus Sicht der Polizei sind nahezu alle Campingplätze vollends ausgelastet, lediglich im Bereich Pöritzsch sind noch geringe Kapazitäten erkennbar. Die Pressestelle der LPI Saalfeld steht im Zusammenhang mit dem SMS-Festival für Rückfragen sowohl persönlich am Veranstaltungsort als auch telefonisch (036647-291659) zur Verfügung.

WEB: http://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx

ADAC Luftrettung weiht modernsten Standort in Sande ein

München (ots) Eröffnung der neu gebauten Luftrettungsstation Sanderbusch .

Deutlich mehr Platz für Rettungs- und Spezialausrüstung zur Patientenversorgung .Feierstunde im Hangar am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch

Stehen gemeinsam für schnelle Hilfe aus der Luft im Norden und freuen sich über den modernsten Standort der ADAC Luftrettung (von links): Sven Ambrosy (Landrat LK Friesland), Oberstarzt Dr. Grüne (Kommandeur des Bundeswehrkrankenhaus Westerstede), Dirk Hessenius (Stationsleiter und Pilot), Frédéric Bruder (Geschäftsführer ADAC Luftrettung gGmbH) und Dr. Werner Wodrich (Geschäftsführer Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch)

Landrat Ambrosy und Klinik-Geschäftsführer Wodrich loben Partnerschaft

Provisorische Luftrettungsstation am JadeWeserAIRPORT eingestellt

Der ADAC Rettungshubschrauber “Christoph 26” ist wieder am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch stationiert. Nach umfassender Modernisierung und Erweiterung hat die gemeinnützige ADAC Luftrettung die von ihr betriebene Station auf dem Klinikgelände heute eingeweiht und startet wieder von dort zu Rettungseinsätzen. Die Station wurde nach modernsten Standards und Anforderungen in weniger als einem Jahr neu errichtet. In der Zwischenzeit führten “Christoph 26” und die Crews ihre Arbeit vom JadeWeserAIRPORT in Mariensiel fort.

Im Fokus des Medieninteresses: Stationsleiter und Pilot Dirk Hessenius erklärt die Vorteile der neu gebauten Luftrettungsstation: Unter anderem gibt es deutlich mehr Platz für Rettungs- und Spezialausrüstung zur Patientenversorgung.

Bei einer Feierstunde im neuen Hangar dankte der Geschäftsführer der ADAC Luftrettung Frédéric Bruder allen Verantwortlichen für den erfolgreichen Aus- und Umbau der Station: “Als Windenstation mit 24-Stunden-Betrieb und Night-Vision-Kompetenz ist Sanderbusch eine unserer leistungsstärksten Stationen.

“Als Windenstation mit 24-Stunden-Betrieb und Night-Vision-Kompetenz ist Sanderbusch eine unserer leistungsstärksten Stationen”. Geschäftsführer Frédéric Bruder bei der Einweihung der modernsten Hubschrauberstation der ADAC Luftrettung.

Für die nachhaltige Fortführung und den weiteren Ausbau des besonders breiten Einsatzspektrums legen wir heute das Fundament: Sanderbusch ist jetzt die modernste Hubschrauberstation der ADAC Luftrettung”.

Sven Ambrosy, Landrat des Kreises Friesland im Land Niedersachsen, dessen Innenministerium Träger der Luftrettungsstation ist: “Die ADAC Luftrettung leistet im Auftrag des Landes Niedersachsen einen hervorragenden Job und ist ein sehr wichtiger Partner für unseren Rettungsdienst zur Versorgung der Menschen in der Region. Wir freuen uns, dass die ADAC Luftrettung nun wieder wie gewohnt in Sanderbusch beheimatet und durch den Neubau noch fester mit dem Standort im Landkreis Friesland verbunden ist. Herzlichen Glückwunsch zu der neuen modernen Luftrettungsstation für den Hubschrauber Christoph 26!”

Besonderen Wert legten die Planer darauf, dass sich die Station auch optisch in die Region integriert. Deshalb wurde für die Fassade ein ruhiger Klinkerstein gewählt. Mit 1.080 Quadratmetern auf zwei Etagen bietet die neue Station mehr als doppelt so viel Platz wie früher, um medizinisches Gerät und Spezialausrüstung wie Nachtsichtgeräte für Rettungseinsätze in der Dämmerung oder im Dunkeln (Teil des Night-Vision-Imaging-Systems, kurz NVIS) zu lagern. Sanderbusch ist eine von drei Stationen, die 24/7 einsatzbereit sind. Piloten und Crews sind für die Einsätze bei minimalen Lichtverhältnissen speziell ausgebildet und greifen dabei auf die NVIS-Technologie zurück.

Das großzügige Raumangebot ermöglicht den Crews, sich für Ruhepausen im Rahmen ihres Schichtbetriebs zurückzuziehen und administrative Aufgaben zu erledigen. Das Vorfeld, auf dem “Christoph 26” startet und landet, wurde vollständig erneuert. Der Hangar ist direkt an das Stationsgebäude angegliedert.

Die ADAC Luftrettung betreibt den Standort in der friesländischen Gemeinde Sande seit dem Jahr 1983. Damit zählt das Zuhause von “Christoph 26” zu den längsten von den fliegenden Gelben Engel geleiteten Stationen im flächendeckenden Netz mit 37 Standorten und mehr als 50 Rettungshubschraubern. “Die Stationierung von ´Christoph 26` am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch hat sich im Rückblick als Erfolgsmodell erwiesen”, so der Geschäftsführer der Friesland Kliniken Dr. Werner Wodrich bei der Stationseinweihung. “Daraus ist eine Kooperation vieler Teilnehmer an der küstennahen Gesundheitsversorgung ohne Konkurrenzdenken entstanden – sehr zum Wohle der Menschen”.

“Christoph 26” ist einer von fünf ADAC Rettungshubschraubern, die mit einer Rettungswinde ausgestattet sind. Mit dieser können die fliegenden Gelben Engel Menschen in Notlagen auch dort versorgen und retten, wo ein Rettungswagen nicht hinkommt, zum Beispiel in Wasser, Watt oder Wald. Damit ist der ADAC Rettungshubschrauber ein wichtiger Pfeiler der medizinischen Versorgung für die ostfriesischen Inseln, wo in den letzten Jahren durchschnittlich ein Drittel aller Alarmierungen erfolgte.

In Summe haben die Sanderbuscher Crews in den vergangenen knapp vier Jahrzehnten mehr als 50.000 Einsätze übernommen, 1361 davon im Jahr 2021. Im ersten Halbjahr 2022 wurde “Christoph 26” 771-mal alarmiert – ein mehr als 20-prozentiger Anstieg im Vergleich zu 595 Einsätzen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021.

Die Crews in Sanderbusch stellen 19 Notärzte vom Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch und Bundeswehrkrankenhaus Westerstede, sieben Piloten und drei Co-Piloten von der ADAC Luftrettung sowie Rettungsfachpersonal der Rettungsdienst Friesland gGmbH: insgesamt 13 Notfallsanitäter (Fachbegriff Technical Crew Member Helicopter Emergency Medical Services, kurz TC HEMS), von denen drei über eine Zusatzqualifikation Winde verfügen (Technical Crew Member Helicopter Hoist Operator, TC HHO). Hubschrauberführende Rettungsleitstelle ist die Gemeinsame Rettungsleitstelle Friesland/Wilhelmshafen. Die Anforderung von “Christoph 26” erfolgt über die örtlich zuständige Leitstelle (Notruf 112), Intensivtransporte über die Koordinierungsstelle Intensivtransporte Hannover.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,1 Millionen Einsätzen. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. “Gegen die Zeit und für das Leben” lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

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Das BAAINBw übernimmt zweiten Airbus A321LR für die Bundeswehr

Koblenz (ots) Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat heute in Hamburg den zweiten Airbus A321LR (Long Range) von der Lufthansa Technik AG für die Bundeswehr übernommen.

Auch der zweite A321LR steht künftig für Truppentransporte und den parlamentarischen Flugbetrieb zur Verfügung.

Das Flugzeug mit der taktischen Kennung 15+11 steht der Luftwaffe in Kürze für Truppentransporte und den parlamentarischen Flugbetrieb zur Verfügung. Eine Erweiterung des Einsatzspektrums auch für medizinische Transport- und Evakuierungsaufgaben (MedEvac) ist für das kommende Jahr geplant.

Eine echte Teamleistung: Zusammenarbeit der Vertreter von BAAINBw, der Luftwaffe, des BMVg und des Herstellers war Basis der schnellen Beschaffung.

“Innerhalb von knapp zwei Jahren ist es uns gelungen, zwei Flugzeuge des Typs A321-251NX (A321LR) fabrikneu zu beschaffen und auszurüsten – und das trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Pandemie. Mit der heutigen Übergabe des zweiten Flugzeuges steigern wir weiter die Einsatzbereitschaft der Luftwaffe,” erklärt der zuständige Projektmanager im BAAINBw. Gemeinsam mit dem Personal der Wehrtechnischen Dienststelle 61 und der Luftwaffe führte das interdisziplinäre Projektteam auch bei diesem A321LR ein intensives Test- und Abnahmeprogramm am Boden und in der Luft durch.

Das Cockpit und die neu verbaute Kabinenausstattung mit Sitzen, Notausrüstung und MedEvac-Vorrüstungen wurden gemäß den Anforderungen der Bundeswehr angepasst. In dem Luftfahrzeug können bis zu 136 Personen transportiert werden. Im kommenden Jahr wird in einer weiteren Projektphase die Ausstattung und Zulassung der beiden Luftfahrzeuge in der MedEvac-Rolle erfolgen. Durch spezielle Umbauten können dann Verwundete, Verletzte oder erkrankte Personen und bis zu sechs Intensivpatienten transportiert werden.

Der erste A321LR mit der taktischen Kennung 15+10 war bereits am 23. Juni 2022 auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin an die Luftwaffe übergeben worden. Beide Flugzeuge werden künftig auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke eingesetzt.

WEB: bundeswehr.org

Bundeskanzler besucht Johanniter

Olaf Scholz im Gespräch mit Bundesvorstand Jörg Lüssem

Berlin (ots) Olaf Scholz besuchte am 12. August in seiner Funktion als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreis Potsdam/Potsdam Mittelmark II/Teltow-Fläming II das Johanniter-Quartier in Michendorf.

Bundeskanzler Olaf Scholz mit Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe vor einem Rettungswagen, der mit dem innovativen “Gaffen tötet!” QR-Code beklebt wurde.

Der Kanzler wurde vor Ort von Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Ralf Boost, JUH-Vorstandsmitglied im Regionalverband Potsdam-Mittelmark-Fläming sowie von Julia Martsch, Hausleitung im Johanniter-Quartier, begrüßt und durch die neu eröffnete Einrichtung geführt. “Ich wünsche mir, dass es noch mehr solcher Orte gibt – mit einer Verbindung zwischen Jung und Alt”, sagte Olaf Scholz (MdB).

Jörg Lüssem hob nach dem Treffen hervor, wie wichtig den Johannitern der direkte Austausch mit der Politik zu gesamtgesellschaftlich relevanten Themen ist. “Der Schutz und die Stärkung der Resilienz der Bevölkerung haben durch die Corona-Pandemie, der Hochwasserkatastrophe an Ahr und Erft und dem Ukraine-Krieg in den vergangenen zwei Jahren an Bedeutung gewonnen. Wir als Hilfsorganisation stehen für diese Aufgaben bereit. Jedoch bedarf es an einigen Stellen an Investitionen und Anpassungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen, um diesen Auftrag weiter erfüllen zu können.”

  1. Eine Reform der Notfallversorgung bleibt weiterhin sehr drängend. Die dauerhafte Belastung des Gesamtsystems der Notfallversorgungsstrukturen muss abgebaut werden, um der Bevölkerung weiterhin eine gute Versorgung im Notfall bieten zu können.
  2. Die Johanniter fordern eine ganzheitliche Pflegereform, die sowohl die Struktur der Leistungen als auch die generationsgerechte und zukunftsfeste Finanzierung der Pflegeversicherung berücksichtigt. Denn Pflegebedürftigkeit darf nicht zur Altersarmut führen.

Sehr interessiert zeigte sich Olaf Scholz an einem Rettungswagen (RTW) mit der Anti-Gaffer-Fahrzeugbeklebung, der vor dem Eingang des Johanniter-Quartier stand. Die Idee hinter dem Design ist so simpel wie genial: Im Muster der Beklebung verstecken sich QR-Codes. Der Kanzler ließ es sich nicht nehmen, den Code mit einem iPad zu scannen und war beeindruckt, dass daraufhin ein Warnhinweis sichtbar wurde, dass Gaffen kein Kavaliersdelikt ist.

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 29.000 Beschäftigten, mehr als 46.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.

WEB: johanniter.de