Sehenden Auges in die Katastrophe? Wie die USA den Frieden verhindern

Die Katastrophenmeldungen reißen nicht ab. Die Inflation bricht immer neue Rekorde und viele Experten warnen inzwischen vor einer Gasmangellage mit Stromausfällen in europäischen Ländern.

Noch beängstigender als die wirtschaftlichen Aussichten finde ich aber die Eskalation des Krieges in der Ukraine, wo alle Seiten inzwischen über atomare Erst- oder auch Zweitschläge diskutieren, als ging es nur um ein finsteres Computerspiel. Zwar warnt inzwischen selbst US-Präsident Biden vor einem nuklearen Armageddon – und auch Altkanzlerin Merkel warnt davor, Putins Drohungen mit dem Einsatz taktischer Atomwaffen als Bluff abzutun. Doch gleichzeitig liefert der Westen immer weitere Waffen an die Ukraine, während Präsident Selenskyi von Präventivschlägen der NATO gegen Russland faseln kann, ohne dass ihn irgendeine westliche Regierung dafür öffentlich in die Schranken weist. Was ist das alles für ein Wahnsinn? Ist es denn wirklich unmöglich, mit der russischen Führung zu verhandeln? Ich bin nach wie vor überzeugt: Dieser Krieg hätte verhindert werden können! Und er hätte bereits im März beendet werden können, als eine Verhandlungslösung bereits in greifbarer Nähe war. Und er ließe sich auch jetzt schnell beenden, wenn denn die USA zu einem Zugeständnis in der Frage eines NATO-Beitritts der Ukraine bereit wären. In meiner Wochenschau spreche ich darüber, was jetzt dringend getan werden muss, um einen diplomatischen Ausweg aus der verfahrenen Situation zu finden – denn sonst wird aus der Zeitenwende womöglich ein Zeitenende, wie es Heribert Prantl formuliert hat: Quellen: Spiegel: „Biden warnt vor »Armageddon«“: https://bit.ly/3MsJDJ4 Stern: „Experten: Menschen sollen sich auf Stromausfall vorbereiten“: https://bit.ly/3Vrwynk RP Online: „Zwei Pullover und Kerzen – Schäuble gibt Tipps zur Energiekrise“: https://bit.ly/3eoR87v RND: „Selenskyj spricht von Nato-Präventivschlägen – Kreml warnt vor ,Drittem Weltkrieg’“: https://bit.ly/3rSkVZf

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Großer Umbruch in der Automobil Industrie

Sascha Röwekamp erklärt, was sich für die Branche in naher Zukunft ändern wird

Münster (ots) Sascha Röwekamp ist der Gründer und Geschäftsführer der RWKMP, einer Unternehmensberatung für Inhaber und Geschäftsführer markengebundener Autohäuser. Gemeinsam mit seinem Team unterstützt er seine Kunden bei der Transformation in den Vertrieb der Zukunft. Mit digitalen und analogen Strategien bringt der Experte Unternehmen in die nachhaltige Umsetzung – und rüstet sie so für den Automarkt der kommenden Jahre.

Sascha Röwekamp

Die Presse berichtet seit Jahren über das drohende Autohaussterben. Und auch Studien belegen: Es wird eng für Deutschlands Autohändler. Bis 2030 sollen rund 50 Prozent der Autohäuser vom Markt verschwunden sein. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die sinkende Zahl potenzieller Käufer, neue Mobilitätsangebote wie Abomodelle und Onlineplattformen sowie die wachsende Konkurrenz im Internet machen dem klassischen Automarkt zu schaffen. Vor allem die Existenz der Vertragshändler ist bedroht: Der massive Druck der Digitalisierung bringt neue Spieler aufs Spielfeld – so zum Beispiel diverse Hersteller aus China, die ihre Autos über ein Direktvertriebsmodell auf dem deutschen Markt verkaufen. Die komplette Abwicklung erfolgt dabei online. Ebenso verhält es sich mit zahlreichen Autokonzernen, die nun – dem Beispiel von Tesla folgend – in den Direktvertrieb gehen. „Die Macht der Autokonzerne und der Siegeszug des Onlinehandels werden die Autoindustrie in den kommenden Jahren tiefgreifend verändern“, erklärt Sascha Röwekamp, Gründer und Geschäftsführer der Unternehmensberatung RWKMP. „Derzeit macht die Branche einen Wandel durch, wie es ihn in so rasanter Geschwindigkeit in den letzten hundert Jahren nicht gegeben hat.“

Dennoch sieht der Experte in den Veränderungen auch eine Chance für Autohändler. Um die positiven Merkmale alteingesessener Traditionshäuser wieder in den Fokus zu rücken, seien allerdings neue Vertriebs-, Marketing- und Führungssysteme erforderlich. „Alle wichtigen Informationen über die zu verkaufenden Autos müssen in Zukunft online zu finden sein“, sagt Sascha Röwekamp. „Ebenso sollten vielfältige Services, wie ein bundesweiter Lieferservice, genutzt werden. Um wirklich zu punkten, müssen Autohändler jedoch vor allem weiterhin auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihren Kunden vor Ort bauen.“ Was sich für die Branche in naher Zukunft sonst noch ändern wird, hat der Experte im Folgenden zusammengefasst.

Der aktuelle Wettkampf um den Kunden

Neukunden zu gewinnen und die bestehenden Kundenbeziehungen zu stabilisieren, gehört für markengebundene Autohäuser, die ihren Unternehmenserfolg nachhaltig absichern möchten, jetzt zu den wichtigsten Aufgaben. Sowohl renommierte Autokonzerne als auch neue Anbieter versuchen sich aktuell für den Wettkampf um den Kunden richtig aufzustellen, indem sie moderne Onlineshops bauen, den volldigitalen Autokauf ermöglichen und ganze Ökosysteme schaffen. Ziel ist es, die Digitalisierung massiv voranzutreiben – und so neue Maßstäbe bei der Kundenorientierung zu setzen. Erstmals verkaufen Autohersteller außerdem auch direkt an Endkunden, wodurch das klassische Autohaus zunehmend an Bedeutung verliert. Fast alle Autokonzerne haben die Verträge mit ihren Vertragspartnern dahingehend angepasst. „Auch viele Autohäuser investieren inzwischen stark in eine erfolgreiche Transformation in den Vertrieb der Zukunft“, weiß Sascha Röwekamp. „Sie modernisieren ihre Standorte, bauen die eigene digitale Infrastruktur aus und stärken ihre Handelsmarke.“ Gerade, was das Thema digitales Marketing angeht, stünden markengebundene Autohäuser aber auch vor großen Herausforderungen, da hier häufig die richtigen Mitarbeiter und das entsprechende Fachwissen fehlen. Zudem gäbe es aktuell häufig schlechte Stimmung in den Vertriebsteams, weil die ungewisse Zukunft vielen Mitarbeitern verständlicherweise zu schaffen mache.

Ausblick auf den Autohandel der Zukunft

Wer das Rennen um den Kunden am Ende machen wird, lässt sich aktuell noch nicht absehen. Entscheiden wird es letztlich der Kunde selbst. Schließlich geht es am Ende darum, wer ihm das beste Kauferlebnis beschert und echten Mehrwert liefert. Ohne Zweifel werden dabei viele Anbieter von der Bildfläche verschwinden. Nur wer jetzt neue Maßstäbe setzt und sich auf die Transformation in den Vertrieb der Zukunft einlässt, wird am Markt bestehen können. Während Onlineanbieter das digitale Spielfeld häufig am besten beherrschen, haben klassische Autohändler einen entscheidenden Vorteil: Sie verstehen es, ihre große Stärke, die lokale Beratung und persönliche Betreuung, gewinnbringend auszuspielen. „Das größte Potenzial, das alteingesessene Autohäuser haben, sind die Menschen, die dort beschäftigt sind“, betont Sascha Röwekamp. „Selbst bei einem so technisierten Produkt wie dem Auto stehen am Ende immer Menschen aus Fleisch und Blut hinter dem Verkauf. Die Sympathie, die Kundennähe und der Wohlfühlfaktor spielen in diesem Zusammenhang eine nicht zu unterschätzende Rolle.“ Dem Experten zufolge machen clevere Autohändler den Besuch im Autohaus zum Erlebnis. Das beginne bereits bei der Gestaltung der Telefonschleife, ginge über die Kinderbetreuung beim Besuch und ende beim Kundendienst nach dem Kauf.

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TARGOBANK weitet Firmenkundengeschäft aus

Aus BECM Deutschland wird TARGOBANK Corporate & Institutional Banking

Düsseldorf / Frankfurt (ots)

  • Crédit Mutuel Alliance Fédérale stärkt Position im zweiten Heimatmarkt Deutschland
  • Erweiterung der Firmenkundenaktivitäten und der Zielgruppen der TARGOBANK
  • Gewohnte Ansprechpartner der Kunden bleiben erhalten
Die Hauptverwaltung der TARGOBANK in Düsseldorf.

Die TARGOBANK mit Hauptsitz in Düsseldorf weitet ihr Firmenkundengeschäft deutlich aus: Mit der heute erfolgten Eintragung in das Handelsregister wurde die deutsche Niederlassung der Banque Européenne du Crédit Mutuel SAS, die BECM Deutschland, in die TARGOBANK AG integriert. Die BECM Deutschland mit Sitz in Frankfurt gehört wie die TARGOBANK zur Crédit Mutuel Alliance Fédérale und ist jetzt Teil der TARGOBANK Gruppe. Sie agiert ab sofort unter der neuen Dachmarke TARGOBANK Corporate & Institutional Banking, kurz TARGOBANK CIB.

„Dies ist ein weiterer Schritt unserer Muttergesellschaft Crédit Mutuel Alliance Fédérale, die Position der Gruppe in ihrem zweiten Heimatmarkt Deutschland zu stärken, und darauf können wir stolz sein“, sagt Isabelle Chevelard, Vorsitzende des Vorstands der TARGOBANK. „Durch den Zusammenschluss können wir dazu beitragen, den Anteil der Gruppe am Firmenkundengeschäft in Deutschland zu festigen und weiter auszubauen.“

Breites Spektrum an Finanzdienstleistungen für Unternehmen

BECM Deutschland bzw. jetzt TARGOBANK CIB bietet ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen für Unternehmen und erweitert die bisherigen Firmenkundenaktivitäten sowie die Zielgruppen der TARGOBANK deutlich. Ausgewählte Unternehmen in Deutschland aus dem gehobenen Mittelstand sowie Tochtergesellschaften französischer Gruppenunternehmen zählen zu den Kunden. Der Schwerpunkt liegt auf Kunden mit einem Jahresumsatz ab 100 Millionen Euro. Zum Leistungsspektrum gehören Unternehmens- und Sonderfinanzierungen sowie Finanzierungen von Gewerbeimmobilien ebenso wie Zahlungsverkehr und Anlageprodukte. Mit rund 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt TARGOBANK CIB Standorte in Frankfurt, München, Stuttgart, Düsseldorf, Essen, Hamburg und Berlin.

Keine Änderungen für Kunden und Geschäftspartner

„Die Geschäftsaktivitäten der BECM Deutschland und der TARGOBANK ergänzen sich hervorragend“, betont Claude Koestner, Präsident des Vorstands der Banque Européenne du Crédit Mutuel in Straßburg. Für die Kunden und Geschäftspartner der BECM Deutschland ergäben sich durch die Integration keine Änderungen in der Geschäftsbeziehung sowie bei den Ansprechpartnern, so Koestner weiter.

Wichtiger Baustein des strategischen Plans

„Ich bin davon überzeugt, dass wir durch den Zusammenschluss die Präsenz der TARGOBANK sowie ihre Position im deutschen Firmenkundenmarkt weiter stärken werden, unter Einbeziehung des Fachwissens der Expertinnen und Experten der BECM“, resümiert René Dangel, Vorsitzender des Aufsichtsrats der TARGOBANK. Mit der Integration sei ein weiterer Baustein des strategischen Plans der Crédit Mutuel Alliance Fédérale umgesetzt worden.

Der Eintritt der TARGOBANK ins Firmenkundengeschäft geht auf den Start der TARGOBANK Autobank im Jahr 2015 zurück. Es folgte die Erweiterung um das Leasing- und Factoringgeschäft durch Zukauf der ehemaligen Einheiten von GE Capital Germany im Jahre 2016. Ziel dieser Diversifizierungsstrategie, zu der auch die jetzt erfolgte Integration von BECM Deutschland gehört, ist es, über die Ansprache neuer Kundensegmente weitere Ertragsquellen zu erschließen, Wachstum zu generieren und das Geschäftsmodell der TARGOBANK auf eine breitere Basis zu stellen.

Weiterführende Informationen: www.targobank.de