Goldrausch im Harz: Dreharbeiten für den achten „Harten Brocken“ mit Aljoscha Stadelmann als Dorfsheriff Frank Koops

München (ots) Ein umgefahrener Gartenzaun, ein Komapatient und ein heimtückischer Mord führen Aljoscha Stadelmann in seiner Rolle als Dorfsheriff Frank Koops auf Umwegen zurück in die Vergangenheit: Zur Zeit der Wende verschwand ein Militärtransporter mit einer Ladung Gold und zwei Mann Besatzung spurlos.

,,Goldrausch“ (AT) im Harz: Dreharbeiten für den achten ,,Harten Brocken“ mit Aljoscha Stadelmann als Dorfsheriff Frank Koops. V. li. n. re.: Markus Sehr (Regie), Frank Koops (Aljoscha Stadelmann), Inka Sassner (Lina Wendel), Lynn Schmitz (Produzent), Oberst Keil (Christian Grashof), Paul Pieck (Kamera) © ARD Degeto/Kai Schulz

Spurlos? 34 Jahre später scheint „Der Goldrausch“ (AT) auch in St. Andreasberg um sich zu greifen – und bald schon steht in dem Harzer Bergstädtchen kein Stein mehr auf dem anderen. Auch Heiner braucht dringend Koops‘ Hilfe: Er hat die Trauringe für die bevorstehende Hochzeit mit Mette verloren … Die Dreharbeiten zum achten Film der erfolgreichen ARD Degeto-Reihe „Harter Brocken“ dauern noch bis 21. Oktober 2022 an. Neben Aljoscha Stadelmann spielen Moritz Führmann als Postbote Heiner Kelzenberg, Anna Fischer als Koops‘ Kollegin Mette Vogt und in Episodenrollen Lina Wendel, Anna Bachmann, Judith Engel, Jörg Witte, Hans Klima, Thomas Dehler, Christian Grashof, Niklas Huda u. v. a.

Und auch On-Screen geht es mit dem „Harten Brocken“ weiter: Am 5. November 2022 stürzen sich Frank Koops und Heiner Kelzenberg in „Das Überlebenstraining“. St. Andreasberg wird von Spionen als Zufluchtsort genutzt, und für Koops, Heiner und die anderen Survival-Abenteurer wird aus einem harmlosen Wochenendspaß plötzlich tödlicher Ernst … Mit Aljoscha Stadelmann, Moritz Führmann, Anna Fischer, Sabrina Amali, Hassan Akkouch, Annika Blendl, Karoline Bär, Lion Russell Baumann u.v.a. Regie führet Buket Alakus (Drehbuch: Benjamin Hessler nach einer Reihenidee von Holger Karsten Schmidt), hinter der Kamera stand Andreas Höfer.

Zum Inhalt:

Als Dorfsheriff Frank Koops (Aljoscha Stadelmann) einen Streit zwischen den Nachbarn Ernst (Hans Klima) und Rudi (Thomas Dehler) schlichtet, ahnt er nicht, dass dies der Auftakt für mörderische Verwicklungen ist, die weit in die Vergangenheit zurückreichen. Denn kurz darauf ist Rudi schwer verletzt und Ernst tot – mit Stasi-Methoden zu Tode gefoltert. Doch keiner der beiden hat einen Bezug zur DDR. Auch Ernsts Familie, die Goldschmiedin Kim (Anna Bachmann), ihre Mutter Nicole (Judith Engel) sowie deren neuer Mann Detlef (Jörg Witte), ist ratlos. Oder doch nicht? Koops findet heraus, dass der seit 19 Jahren verschwundene Vater von Kim, Thorsten Lehnert, in Wahrheit Timo Warnau (Niklas Huda) hieß und in den letzten Tagen der DDR am Verschwinden eines Lkw voller Gold beteiligt war. Und hinter diesem Schatz sind immer noch verschiedene Jäger her …

„Harter Brocken“ ist eine Produktion der Odeon Fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzent ist Lynn Schmitz, Producerin Lucy Malou Schaaf. Inszeniert wird „Harter Brocken: Der Goldrausch“ (AT) von Regisseur Markus Sehr, der gemeinsam mit Mika Kallwass auch das Drehbuch schrieb. Die Reihenidee stammt von Holger Karsten Schmidt. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto).

WEB: ARD.de

Heizen mit 100 % Wasserstoff: Remeha ist Teil des ersten Projektes in Deutschland

Holzwickede/Emsdetten (ots) Seit dem 20. Oktober fließt erstmals reiner Wasserstoff im Erdgasnetz der Westenergie AG Essen. In einem Pilotprojekt in Holzwickede bei Dortmund werden drei Gewerbeimmobilien über das bestehende Erdgasnetz mit dem grünen Energieträger versorgt. Unter Verwendung von insgesamt vier Remeha Wasserstoffkesseln wird so die Wärmeversorgung der Gebäude sichergestellt. Heizen mit 100 % Wasserstoff ist damit nicht länger nur eine Vision.

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (3.v.r.), Remeha Geschäftsführer Heinz Werner Schmidt (2.v.r.), Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG (links) sowie weitere Projektbeteiligte vor dem Wasserstoffspeicher, aus dem das 500 Meter lange Test-Netz gespeist wird.

Remeha-Geschäftsführer Heinz Werner Schmidt war stolzer Teilnehmer der Einweihung des Projektes: „Remeha und die BDR Thermea Gruppe haben bereits frühzeitig die Chancen für den Einsatz von Wasserstoff im Wärmemarkt Europa erkannt und sich bereits im März 2019 als Innovationsführer unter den Heizgeräteherstellern mit einem Wasserstoff-Heizgerät auf der Messe ISH präsentiert. Wir freuen uns sehr, hier als Projektpartner den realen Schritt zur emissionsfreien Wasserstoffanwendung in der Gebäudewärmeversorgung unter Beweis stellen zu können.“

V.l.n.r.: Remeha Geschäftsführer Heinz Werner Schmidt, Vertriebsleiter Franz Killinger und Peter Kiewardt (Leiter Regenerative Energien) im eigens für das Projekt eingerichteten Showroom. Hier können sich Besucher und Journalisten über das Projekt und die dabei verwendete Technologie informieren. Der 100 % Wasserstoffkessel von Remeha ist da natürlich zentrales Element.

Die Bedeutung von Wasserstoff in der Wärmeversorgung wird nicht nur von der Industrie schon seit langer Zeit betont. Auch die Politik hat realisiert, dass die Energiewende nur gelingt, wenn sämtliche Sektoren miteinander gekoppelt werden und man technologieoffen an das Thema herangeht. Das unterstreicht im aktuellen Projekt auch die Anwesenheit von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Die Grünen-Politikerin betonte in ihrer Rede, dass dieses Projekt echte Pionierarbeit leiste. „Es wird in NRW immer Teile geben, die nicht elektrifiziert werden können“, so die Ministerin. Und fügte hinzu: „Gerade die Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen aus NRW beeindruckt mich. Da ist Kooperation, keine Konkurrenz. Wir gehen heute 500 wichtige Meter in Richtung Klimaneutralität.“

In dem Projekt namens H2HoWi wurde eine circa 500 Meter lange Erdgasleitung der öffentlichen Gasversorgung auf 100 Prozent grünen Wasserstoff umgestellt. Die vorhandene Erdgasleitung wurde dazu vom Verteilnetz getrennt und an einen Wasserstoffspeicher angeschlossen. Neben der Umstellung der Erdgasleitung waren auch kleinere Anpassungen bei den drei beteiligten Kunden erforderlich. Bislang auf dem Markt erhältliche Erdgas-Brennwertgeräte können reinen Wasserstoff nicht verbrennen. Daher wurden bei den drei Unternehmen die für 100 Prozent Wasserstoff geeigneten Brennwertgeräte von Remeha installiert. Diese sind bereits seit 2019 in Pilotprojekten in den Niederlanden, England und Frankreich im Einsatz und verfügen über das Prüfzeichen für Feldtestanlagen vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVWG). Die Kessel haben eine Leistung von 24 Kilowatt und verbrennen den reinen Wasserstoff nahezu emissionsfrei.

Remeha mit Sitz im münsterländischen Emsdetten ist Teil der internationalen BDR Thermea Gruppe. Neben dem 100 % Wasserstoffkessel mit einer Leistung von 24 kW, der inzwischen dutzende Male in Pilotprojekten installiert wurde, hat die BDR Thermea Gruppe jetzt auch einen 100 % Wasserstoffkessel mit einer Leistungsfähigkeit von 45 kW entwickelt. Dieser soll noch in 2022 in den Niederlanden erstmals in Betrieb genommen werden. In künftigen Projekten soll dabei auch die Kombination eines 100 % Wasserstoffkessels mit einer Wärmepumpe getestet werden. BDR Thermea sieht eine solche Hybrid-Konstellation, in der der Wasserstoffkessel als Spitzenlastkessel zum Einsatz kommt und die Grundlast elektrisch abgedeckt wird, als schnellen, reibungslosen und erschwinglichen Übergang zum Heizen mit erneuerbaren Energien. Weitere Informationen und Pressematerialien zum Thema Heizen mit Wasserstoff unter www.remeha.de/wasserstoff