Archiv der Kategorie: Vereine, Verbände & Aktionen

54. Bernburger Stadt- und Rosenfest

Vom 30.05. bis zum 02.06.2024 findet das 54. Stadt- und Rosenfest in Bernburg (Saale) statt.

Kein Zweifel, das Bernburger Stadt- und Rosenfest hat eine langjährige Tradition und seine Erfolgsgeschichte! Über fünf Jahrzehnte hat man sich aus kleinsten Anfängen gemausert – bis hin zur „größten Veranstaltung Anhalts“. Nackte Zahlen belegen, je nach Wetter hat das Fest bis zu 50.000 Besucher. Was aber die Zahlen nicht belegen können, das ist die Vorfreude auf Anfang Juni, das sind der Spaß auf dem Stadtfest und die vielen Treffen mit Freunden und Bekannten, die tolle Stimmung und die besondere Atmosphäre auf dieser Riesenparty!

Foto: DPWA.de

Ein Schauplatz für das bunte Treiben mit anspruchsvollem Programm ist der Karlsplatz in der Innenstadt mit Post-, Lindenstraße sowie der Rheineplatz für den Schaustellerpark.

Viele Aktionen sind jedes Jahr mit dabei: ein Kinder- und Familientag, sportliche Aktivitäten, der altbewährte Antik- und Trödelmarkt, kulinarische Stände und zum krönenden Abschluss das Höhenfeuerwerk.

Foto: DPWA.de

Um allen Einwohnern, Besuchern und Gästen ein unvergessliches Festwochenende zu bieten, wurden auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Künstler für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm eingeladen und diverse Aktionen für die ganze Familie organisiert.

Auch ein weiterer alljährlicher Höhepunkt der Veranstaltung wird wieder stattfinden: der traditionelle Festumzug durch die Bernburger Innenstadt!

Foto: DPWA.de

Der Festumzug findet am Sonntag, dem 2. Juni 2024, um 11:30 Uhr statt. Er repräsentiert die Vielfalt unserer Stadt und der gesamten Region mit ihrer Geschichte, Tradition und den zahlreichen Besonderheiten mithilfe von Fußgruppen, Festwagen, Musik, Gesang, Tanz, Sportdarbietungen, Plakaten, Fahnen, Trommeln, Kostümen und vielem mehr.

Foto: DPWA.de

Auf jeden Fall wird auch das 54. Bernburger Stadtfest 2024 wieder sehr facettenreich: hier schön laut, da etwas gediegener und dort sehr lecker.

https://www.bernburg.de

Pinot and Rock meets UEFA Euro 2024

Freiburg/Breisach (ots)

  • Public Viewing und tägliche Experten-Talkrunden
  • Eigene Fanzone mit kleinem Mini-EM-Studio
  • Auftaktevent in der Chillout Lounge von myKaiserstuhl
Vorfreude auf die UEFA Euro 2024: Nancy Faeser, Innenminsterin der Bundesrepublik Deutschland, Maskottchen „Älbärt“ und Hamburgs Innensenator Andy Grote.
Bildrechte: KonTent Champion Fotograf: Pinot and Rock GmbH

Am 14. Juni 2024 startet die UEFA Euro 2024 in Deutschland. In 51 Partien kämpfen die besten Mannschaften Europas um die Meisterschaft. In zehn deutschen Stadien wird der Ball rollen und die Euphorie-Welle soll über diese Arenen hinaus ganz Deutschland und Europa erfassen. So auch während des Festivals Pinot and Rock (4. bis 7. Juli). Fans können am 5. und 6. Juli beim Public Viewing, in einer eigens errichteten Fanzone, alle Viertelfinals verfolgen. Außerdem werden an allen Festival-Tagen aus einem Mini-EM-Studio Talkrunden mit Fußballexperten auf LED-Screens im Public-Bereich (Kaiserstuhlbühne) übertragen.

„Bei der Heim-EM wird die Public-Viewing-Kultur wieder hochleben. Beim Festival Pinot and Rock könnten die Voraussetzungen für ein gemeinsames Fußballerlebnis kaum besser sein: eine eigene Fußball-Fanzone, erstklassige Livemusik und dazu ein sehr gutes Glas Wein“, erläutert Festival-Initiator und Winzer Fritz Keller. In Kooperation mit myKaiserstuhl findet am 28. Juni in der Reblaus, Am Silberbrunnen 4, 79353 Bahlingen, das Auftaktevent zum EM-Angebot von Pinot and Rock statt. Moderator Sebastian Conrad empfängt neben dem ehemaligen DFB-Präsidenten Keller, verdiente Nationalspieler und Trainer, Bundesligaspielerinnen des SC Freiburg sowie Sommelière Eva-Maria Köpfer.

Das Pinot and Rock Festival zeichnet sich durch großartige Musik und exquisiten Genuss aus. Erstklassige Kochkunst trifft dabei auf exzellente regionale Weine. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich unter anderem auf Peter Fox und Alli Neumann (Do 4.7.), Die Fantastischen Vier und Milky Chance (Fr 5.7.), Die Scorpions und Alice Cooper (Sa 6.7.) sowie Sarah Connor, Nico Santos und Joris (So 7.7.) freuen. Die Fanzone öffnet an den ersten beiden Festival-Tagen jeweils um 15 Uhr. An den Folgetagen um 13 (Sa) bzw. um 11 Uhr (So).

Konzert-Übersicht:

Do 04.07.2024 Peter Fox | Alli Neumann | Black Sea Dahu NESS | Schorl3 | Aisha Vibes

Fr 05.07.2024 Die Fantastischen Vier | Milky Chance Zartmann | Paula Dalla Corte | Tulpe | King Kong Kicks

Sa 06.07.2024 Scorpions | Alice Cooper | Suzi Quatro | Oceansides | Rosaly | The Astronaut & The Fox | The Common Carpets | Fisherman’s Fall | Ralf Hartmann & Band

So 07.07.2024 Sarah Connor | Nico Santos | Joris Jannik Freestyle | TöFs Rappelkiste | Sarah Bugar | Bahar United Strangers | Blasmusik-Frühschoppen mit der Winzerkapelle Oberbergen

Tickets sind unter www.pinotandrock.com und www.reservix.de erhältlich.

ADAC sucht „Camper des Jahres 2024“

Jetzt für die Vorrunden in Hessen und Thüringen bewerben

Frankfurt/Main (ots) Bereits zum dritten Mal sucht der ADAC den Camper des Jahres: Wer beim Rangieren seines Wohnmobils gelassen bleibt, auch in engen Kurven einen kühlen Kopf bewahrt und sich mit den Verkehrsregeln für Wohnmobile auskennt, sollte sich für den „ADAC Camper des Jahres 2024“ bewerben. Die regionalen Vorrunden finden am 28. Juni im ADAC Fahrsicherheitszentrum Thüringen und am 5. Juli im ADAC Fahrsicherheitszentrum Rhein-Main statt.

Camper des Jahres Vorrunde 2023 im ADAC Fahrsicherheitszentrum Rhein-Main
Bildrechte: ADAC Hessen-Thüringen e.V. Fotograf: Sebastian Zintel

Nach einem verkürzten Fahrsicherheitstraining am Vormittag stellen die Teilnehmer am Nachmittag in verschiedenen Fahrdisziplinen und bei einem kleinen Camping-Theorie-Test ihre Fähigkeiten unter Beweis. Der Sieger des regionalen Wettkampfes fährt im September zum Bundesfinale auf den „Caravan-Salon“ in Düsseldorf, der weltgrößten Camping-Messe. Als Hauptpreis lockt eine Campingreise nach Kanada.

Wer darf starten?

Vorrunde ADAC Camper des Jahres 2023 im ADAC Fahrsicherheitszentrum Rhein-Main Bildrechte: ADAC Hessen-Thüringen e.V. Fotograf: Sebastian Zintel

Teilnehmen kann jeder, der älter als 18 Jahre ist und einen gültigen Führerschein der Klasse B besitzt. Die Teilnahme ist nur mit dem eigenen Campingmobil mit einem Maximalgewicht von 4,5 Tonnen gestattet. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos und nicht an eine Mitgliedschaft im ADAC gebunden. Per Losentscheid werden die Teilnehmer (plus Begleitperson) zur Qualifikation eingeladen.

Infos und Anmeldung unter www.adac.de/camper-des-jahres

Der Deutsche Fahrradpreis 2024: Das sind die Gewinner!

Köln (ots) Der Deutsche Fahrradpreis 2024 geht zweimal nach Hessen und einmal nach Baden-Württemberg. Das Projekt „Smart, vernetzt und grün – integrierte Radverkehrsplanung in Frankenberg“ erhielt den Preis in der Kategorie Infrastruktur. Die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg wurde für ihr Projekt „Beratungsstelle B+R: fachliche Unterstützung und Prozessbegleitung“ in der Kategorie Service & Kommunikation ausgezeichnet. Zum ersten Mal gab es einen Preis für ehrenamtliches Engagement, der an den „BiciBus-Deutschland“ ging. Die Maus, bekannt aus „Die Sendung mit der Maus“, wurde bei der Preisverleihung am 23. Mai 2024 in Köln als Fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2024 ausgezeichnet.

Glückliche Gewinner beim Deutschen Fahrradpreis 2024
Foto: Deutscher Fahrradpreis/Baumbach

Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Die diesjährigen Gewinner des Deutschen Fahrradpreises stärken vor allem die Radverkehrsinfrastruktur in den Kommunen, was mich sehr freut. Denn genau dort profitieren die Bürger direkt von Ideen und neuen Konzepten. Das macht die Gewinner zu Vorbildern für die gesamte Fahrradbranche. In diesem Jahr haben die smarte Vernetzung der Radwege in Frankenberg und die Planung sicherer Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen in Baden-Württemberg die Jury überzeugt. Ganz besonders freue ich mich auch über den Preis in der Kategorie Ehrenamt: Die Initiative BiciBus-Deutschland begeistert Kinder für das Radfahren und verhilft ihnen von klein auf zur selbstständigen Mobilität auf dem Rad.“

Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW: „Die diesjährigen Gewinnerprojekte dienen als Vorbilder für unsere Städte und Gemeinden. Sie zeigen, wie der Radverkehr durch innovative Ansätze erfolgreich weiterentwickelt werden kann. Besonders freut mich, dass dieses Jahr viele Bewerbungen aus vermeintlich kleineren Kommunen in die engere Auswahl der Jury gekommen sind. Diese Projekte verdeutlichen, dass die Mobilitätswende kein Großstadt-Thema ist, sondern Menschen überall davon profitieren.“

Innovatives Infrastrukturprojekt in Frankenberg ausgezeichnet

In der Kategorie Infrastruktur belegt das Projekt „Smart, vernetzt und grün – integrierte Radverkehrsplanung in Frankenberg“ Platz eins. Die attraktive Radverkehrsachse entlang der Eder schafft kurze und sichere Verbindungen zwischen Wohn-, Arbeits- und Freizeitstätten. Den Preis überreichte Andreas Marquardt, Radverkehrsbeauftragter des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV). Er betonte die Berücksichtigung grüner und blauer Infrastruktur sowie die umfassende Einbeziehung verschiedener Zielgruppen. Das Projekt zeichnet sich durch die schnelle Vernetzung von Quartieren aus und wird für seine Innovationen im Bereich ökologischer, nachhaltiger und wartungsarmer Infrastruktur gewürdigt.

Der Preis in der Kategorie Service & Kommunikation geht nach Baden-Württemberg

Die „Beratungsstelle B+R: fachliche Unterstützung und Prozessbegleitung“ aus Baden-Württemberg gewann in der Kategorie Service & Kommunikation. Sie unterstützt Kommunen bei der Planung von Fahrradabstellanlagen an Haltestellen und fördert so das öffentliche Fahrradparken. Laudator Torsten Hieke, Vorstand des Verbund Service und Fahrrad e.V., überreichte den Preis an die Projektverantwortlichen und lobte das breite Beratungsangebot sowie das große Engagement bei der proaktiven Ansprache von über 1.000 Kommunen in Baden-Württemberg. Das Projekt stärkt die wichtige Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV sowie die Förderung von Intermobilität.

BiciBus-Deutschland wird für besonderes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

Den ersten Platz in der neuen Kategorie Ehrenamt belegte „BiciBus-Deutschland“. Das Projekt mit Sitz in Frankfurt fördert gemeinsames Radfahren zur Schule, stärkt den Zusammenhalt von Eltern und Gleichgesinnten und trägt zur Förderung der eigenständigen Mobilität von Kindern bei. Britta Sieper, Geschäftsführerin PUKY GmbH & Co. KG und ZIV-Vorstandsmitglied, überreichte den Preis an die Projektverantwortlichen und betonte die Bedeutung der Einbindung der Jüngsten in die Verkehrswende.

Die Maus ist die Fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2024

Die Maus, bekannt aus „Die Sendung mit der Maus“, erhielt die Auszeichnung als Fahrradfreundlichste Persönlichkeit. Ihre vielfältigen Beiträge zur Förderung des Fahrradfahrens unterstützen dabei, das Fahrradfahren als gesunden und nachhaltigen Lebensstil bei Kindern zu etablieren. Moderator André Gatzke nahm den Preis gemeinsam mit der Maus von Laudatorin Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW, entgegen: „Es erreichen uns immer wieder tolle Kinderfragen, zum Thema Fahrrad und Verkehr. Wunderbar, dass unsere Beiträge – ob im Fernsehen, im Radio oder Online – nicht nur bei den Kindern, sondern auch hier so gut ankommen. Das ist für uns eine große Ehre und eine tolle Auszeichnung!“

Der Deutsche Fahrradpreis

Der Deutsche Fahrradpreis ist eine Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) sowie der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS NRW). Der Wettbewerb wird vom Zweirad-Industrie-Verband e.V. und vom Verbund Service und Fahrrad e.V. unterstützt.

DER DEUTSCHE FAHRRADPREIS

http://www.der-deutsche-fahrradpreis.de

ADAC Test: Zwei Kindersitze fallen wegen Schadstoffen bzw. Sicherheitsmängeln durch.

Alle anderen getesteten Modelle sind empfehlenswert – Richtiges Anschnallen ist entscheidend

München (ots) Gravierende Sicherheitsprobleme beim Modell „Viaggio Twist + Base Twist“ des Herstellers Peg Perego sowie eine zu hohe Schadstoffbelastung führen dazu, dass dieser Kindersitz beim aktuellen ADAC Test gleich zweimal durchfällt.

Die Kindersitze werden vom ADAC auf Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und ihren Schadstoffgehalt getestet Bildrechte: ADAC / Test und Technik

Den Testkriterien bei der Schadstoffbelastung nicht entsprochen hat auch der Kindersitz „Silver Cross Discover i-Size“, der zu viel vom Weichmacher DPHP aufweist, was Schilddrüse und Hypophyse schädigen kann. Alle anderen der 24 getesteten Modelle sind empfehlenswert, 15 schneiden sogar mit der Note „gut“ ab.

Bei den Babyschalen für die ganz Kleinen (Größe 40 bis 87 cm) gibt es durchwegs gute Noten. Dabei erreicht das Modell Nuna Pipa Urbn als Spitzenreiter die Note 1,6. Bei den Kleinkindersitzen bis 105 cm schneiden der „Maxi-Cosi Mica 360 Pro“ und der „Cybex Sirona GI i-Size“ am besten ab (jeweils Note 2,2), und bei den Sitzen für die Großen bis 150 cm der „Avova Sora-Fix“ (Note 2,0).

Der Test zeigt, dass es bei Kindersitzen erhebliche Qualitätsunterschiede gibt und nicht alle der 24 untersuchten Modelle die hohen Anforderungen des ADAC Verbraucherschutztests erfüllen. Bildrechte: ADAC / Test und Technik

Die Kindersitze werden vom ADAC auf Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und ihren Schadstoffgehalt getestet. Die jahrelange Testpraxis des ADAC, die über die gesetzlichen Anforderungen deutlich hinausgeht, zeigt Wirkung: Der „Maxi-Cosi Pebble 360 Pro“ wurde im Herbst 2023 aufgrund des Schadstoffgehalts im Bezugsstoff abgewertet. Sein Nachfolger, der „Maxi-Cosi Pebble 360 Pro2“, enthält keine Schadstoffe mehr, er erreicht jetzt sowohl mit als auch ohne Isofix-Station „FamilyFix 360 Pro“ das ADAC Urteil „gut“.

Der Test zeigt, dass es bei Kindersitzen erhebliche Qualitätsunterschiede gibt und nicht alle Modelle die hohen Anforderungen des ADAC Verbraucherschutztests erfüllen. Eltern sollten Kindersitze daher nicht kaufen, ohne sich vorher gründlich zu informieren. Die Auswahl an getesteten Produkten ist groß: Seit 2015 hat der Mobilitätsclub rund 450 Kindersitzmodelle getestet und die Ergebnisse veröffentlicht.

Das sollte bei einem Kindersitz-Kauf und der Verwendung beachtet werden:

  • Kind und Fahrzeug zum Kauf mitnehmen und sich in einem Fachgeschäft beraten lassen, um Fehler bei der Bedienung zu vermeiden
  • Der Kindersitz muss sich möglichst stramm und standsicher im Fahrzeug einbauen lassen, alle Bedienelemente müssen gut erreichbar sein
  • Darauf achten, dass sich der Gurt selbstständig aufrollt, wenn sich das Kind nach vorne beugt; andernfalls einen Sitz wählen, dessen Schultergurtführung besser zum Fahrzeug passt
  • Beim Anschnallen Hosenträger- und Fahrzeuggurte straff anziehen, Jacken unter dem Beckengurt hervorziehen
  • Gurte und Rückenlehne regelmäßig entsprechend des Wachstums nachjustieren, nicht zu früh auf nächstgrößeren Sitz wechseln

ADAC

http://www.adac.de

ADAC Ambulanz-Service: Mit der perfekten Reise-Apotheke sorgenfrei in den Urlaub.

Medikamente vergessen? Im Notfall Zustellung per Express mit dem weltweiten Medikamentenversand vom ADAC

München (ots) Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte diese in ausreichender Menge in der Reiseapotheke in den Urlaub mitnehmen. Denn nicht alle Arzneimittel sind in anderen – auch europäischen – Ländern erhältlich, oder es gibt sie in anderer Zusammensetzung und Dosierung als in Deutschland.

Die perfekte Reiseapotheke Bildrechte: ADAC SE

Auf eine Reiseapotheke sollte – auch bei Ferien in Deutschland oder Europa – nicht verzichtet werden. Das gilt besonders für Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen. Deswegen ist es wichtig, rechtzeitig vor der Reise einen Arzt-Termin einzuplanen und auch Wartefristen einzukalkulieren, falls Arzneimittel-Lieferungen sich etwas verzögern. Es kann auch sinnvoll sein, ein zusätzliches internationales oder EU-Rezept zur Sicherheit mitzunehmen.

Der ADAC Ambulanz-Service rät für eine Urlaubsreise zu einem reichlich bemessenen Medikamenten-Vorrat, also mindestens 50 Prozent mehr als normalerweise benötigt würde. Besonders chronisch kranke Menschen sollten sich vorab über die Möglichkeiten der medizinischen Versorgung in der Urlaubsregion informieren. Wenn vorhanden, den Diabetikerausweis nicht vergessen – er gehört ebenfalls ins Reisegepäck. Hier ist auch aufgelistet, mit welchen Medikamenten die Behandlung erfolgt.

Das gehört in die perfekte Reiseapotheke:

  • Verletzungen: Einmalhandschuhe, Heftpflaster, sterile Kompressen, elastische Binden, Wundpflaster, Wunddesinfektionsspray (ohne Jod), Pinzette und Schere aus Metall (bei Flugreisen nicht ins Handgepäck!), kleine Taschenlampe mit Ersatzbatterien
  • Schmerzen: Ibuprofen, Paracetamol
  • Insektenstiche, Zeckenstiche: Moskitonetze, Insektenschutzmittel, Salbe gegen Juckreiz
  • Infektionen: Fieberthermometer
  • Reisekrankheit: Dimenhydrinat, Domperidon, Akupressurbändchen
  • Durchfall: Loperamid, Saccharomyces-Präparate, ORS-Elektrolytpulver
  • Erkältungskrankheiten, Schnupfen: Abschwellende Nasentropfen (Oxy- oder Xylometazolin), Mittel gegen Husten
  • Verstopfung: Lactulose-, Bisacodylpräparate

Bei den genannten Medikamenten handelt es sich um Vorschläge (es sind die Wirkstoffnamen angegeben, nicht die Markennamen). Steril verpackte Reiseapotheken gibt es übrigens auch in jeder Apotheke.

Medikamente sollten im Handgepäck transportiert werden – vor allem in den Originalflaschen und -verpackungen. Prinzipiell sollten die Medikamente wasserdicht und möglichst temperaturgeschützt transportiert werden. Da einige Medikamente im Kühlschrank gelagert werden müssen, ist es ratsam, am Abend vor Reisebeginn Klebezettel an Haustür und Kühlschrank anzubringen, damit sie in der Hektik nicht vergessen werden. Ebenfalls sinnvoll ist es, den Beipackzettel der Medikamente dabei zu haben.

Wenn die Medikamente doch vergessen werden, das Gepäck verloren geht oder gar gestohlen wird, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Man sucht am Urlaubsort einen Arzt auf und lässt sich ein neues Rezept ausstellen. Hier ist es hilfreich, wenn man Kopien der Beipackzettel mit sich führt, da Medikamente im Ausland häufig andere Namen haben und der Arzt so die Wirkstoffe und Dosierungen zuordnen kann.
  2. ADAC Plus- und Premium-Mitglieder finden auch Hilfe beim ADAC Ambulanz-Service. Wenn die Eigenrecherche erfolglos verläuft, helfen die Mitarbeiter und eruieren Möglichkeiten, wo das benötigte Medikament erhältlich ist. Mit einem internationalen Rezept, das der Hausarzt faxt oder mailt, können die Arzneimittel dann abgeholt werden.
  3. Ist das Arzneimittel tatsächlich nicht im Urlaubsland erhältlich, wird es per Express zugeschickt. Die Kosten für die Organisation und den Transport der Medikamente übernimmt die ADAC Versicherung AG im Rahmen der ADAC Plus- und Premium-Mitgliedschaft. Einzige Ausnahme: Medikamente, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Hier ist eine Organisation der Hilfe gesetzlich nicht erlaubt.

Für weitere Auskünfte, z.B. besondere Empfehlungen für Kinder, Bergsportler und Taucher, steht ADAC Auslandskrankenschutz-Versicherten sowie ADAC Plus- und Premium-Mitgliedern auch der Reisemedizinische Informationsdienst unter der Telefonnummer 089 76 76 77 zur Verfügung.

Über die ADAC SE:

Die ADAC SE mit Sitz in München ist eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts, die mobilitätsorientierte Leistungen und Produkte für ADAC Mitglieder, Nichtmitglieder und Unternehmen anbietet. Sie besteht aus 24 Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste GmbH, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der ADAC Service GmbH. Als wachstumsorientierter Marktteilnehmer treibt die ADAC SE die digitale Transformation über alle Geschäfte voran und setzt dabei auf Innovation und zukunftsfähige Technologien.

ADAC SE

https://www.adac.de

Kampfsport-Programme mit großen Mehrwerten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Falk Berberich und Robin Baumann von der BB Kampfsport GmbH

Villingen-Schwenningen (ots) Den Kampfsport und seine vielen Vorteile der breiten Masse zugänglich machen – das ist die Mission der Kampfsportler und Unternehmer Falk Berberich und Robin Baumann. Mit der BB Kampfsport GmbH bieten sie zertifizierte Trainingsprogramme für Groß und Klein, die neben Fitness und Gesundheit auch Werte und Lebenskompetenzen vermitteln. Welche Angebote es gibt, was die BB Kampfsport GmbH von anderen Sportschulen unterscheidet und warum die Motivation inklusive ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Mit der BB Kampfsport GmbH bieten Falk Berberich und Robin Baumann zertifizierte Trainingsprogramme für Groß und Klein Fotograf: BB Kampfsport GmbH

Wer Kampfsport hört, denkt schnell an dunkle Hinterhöfe und blutige Nasen. Dabei ist die Kampfkunst viel mehr als das: Als Treiber der Gesundheit von Körper, Geist und Seele, Förderer der Resilienz und Impulskontrolle sowie Booster für die persönliche Entwicklung ist der Sport mit jahrhundertelanger Tradition ein wahrer Gewinn für die Gesellschaft. Klassische Kampfsportschulen sind jedoch nicht für die breite Masse ausgelegt, sondern fokussieren sich auf die Ausbildung von Kämpfern. Die Experten der Branche teilen ihre Erfahrung und ihr Know-how oft nebenberuflich in den Abendstunden mit den angehenden Athleten. Menschen, die den Zugang zum Kampfsport finden wollen, ohne kämpfen zu müssen, finden in der Branche bisher wenig Beachtung. „Gerade Menschen, die sich in ihrem Körper nicht wohlfühlen oder unter einem geringen Selbstvertrauen leiden, trauen sich oft nicht, eine Kampfsportschule zu besuchen“, erklärt Falk Berberich, Geschäftsführer der BB Kampfsport GmbH.

„Unsere Mission ist es, mehr Professionalität in die Branche zu bringen und die vielen Vorteile der Kampfkunst jedem zugänglich zu machen“, ergänzt sein Geschäftspartner Robin Baumann. Mit der BB Kampfsport GmbH liefern sie moderne, effiziente und werteorientierte Selbstverteidigungsprogramme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Mehrwerte auf allen Ebenen bieten. Durch die hohe Qualität der Trainingsangebote für Jung und Alt sowie die intensive persönliche Betreuung heben sich ihre Kampfsportschulen, Sportschule DEFCON®, die es mittlerweile an drei Standorten gibt und die insgesamt mehr als 2.000 Mitglieder zählen, deutlich von anderen Anbietern ab. So ist sie bereits kurz nach ihrer Gründung im Jahr 2010 so stark gewachsen, dass sie seit nunmehr fast zehn Jahren zu den größten und erfolgreichsten Schulen für Kampfsport und Selbstverteidigung in ganz Deutschland zählt.

BB Kampfsport GmbH steht für Qualität, Expertise und persönliche Betreuung

Anders als andere Kampfsportschulen bildet die BB Kampfsport GmbH keine Kämpfer und Athleten aus, sondern legt ihren Fokus darauf, die vielen Vorteile der Kampfkunst für die breite Masse nutzbar zu machen. Dabei können sich sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene auf eine intensive persönliche Betreuung und eine hohe Dienstleistungsqualität verlassen. Standardisierte Prozesse sorgen darüber hinaus für reibungslose Abläufe. „Mit Fitness, Gesundheit, Disziplin und einem gesunden Mindset haben wir die Vorteile des Kampfsports in unserem Leben gesehen und wollen, dass auch andere davon profitieren“, erklärt Falk Berberich, dessen Kampfkunstschulen sich außerdem durch ihre hohe Dienstleistungsqualität, unternehmerische Strukturen und einen exzellenten Service von anderen Anbietern abheben.

Für Kinder ab drei Jahren bis hin zu Erwachsenen mit unterschiedlichen konditionellen Voraussetzungen hält die BB Kampfsport GmbH für jeden das richtige Angebot bereit. Mit dem Programm JUNIOR HEROES® bieten die Kampfsportschulen werteorientierten Unterricht für Kinder in drei verschiedenen Altersgruppen an. Neben Technik und Taktik zur Selbstverteidigung erlernen sie hier auch wichtige Lebenskompetenzen, profitieren von nachhaltiger Wertevermittlung und entwickeln ein gesundes Körpergefühl und Selbstbewusstsein. Auch im Erwachsenenalter können diese Vorteile des Kampfsports noch ausgeschöpft werden. Im modernen und zertifizierten Selbstverteidigungsprogramm Krav Maga DEFCON® lernen die Teilnehmer, wie sie sich im Ernstfall verteidigen können und bauen Kampfgeist, Disziplin und Selbstvertrauen auf. „Ein Training, das Spaß macht und die mitreißende Dynamik unserer Community sorgen dafür, dass die Motivation stets auf einem hohen Level bleibt“, verrät Robin Baumann.

Ein Business aus Leidenschaft zur Kampfkunst

Für Falk Berberich, der mit dem Kampfsport aufgewachsen ist und schon als Kind seine eigenen Kämpfe absolvierte und Robin Baumann, der ebenfalls bereits erfolgreich gekämpft hat, ist die Kampfkunst mit einer großen Leidenschaft verbunden. Weil es für sie kaum Möglichkeiten gab, ihre Passion zum Beruf zu machen, haben sie sie kurzerhand selbst erschaffen: Mit der BB Kampfsport GmbH besitzen Falk Berberich und Robin Baumann heute nicht nur drei der größten und erfolgreichsten Kampfsportschulen. Zusätzlich ist Falk Berberich nicht nur Inhaber eines Franchise- und Lizenzsystems, das einst sein Vater aufgebaut hat, sondern teilt eine große Expertise mit der Falk Berberich Consulting GmbH, einer Unternehmensberatung für Kampfsportschulen außerdem mit Branchenkollegen, die ebenfalls davon träumen, auf Basis ihrer Leidenschaft ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.

„Unsere Mission ist es, die Branche weiterzuentwickeln und professioneller zu gestalten, um noch mehr Menschen die großen Vorteile der Kampfkunst zugänglich zu machen“, verrät Falk Berberich. „Mit der BB Kampfsport GmbH möchten wir Kinder ganzheitlich stark und selbstbewusst machen und Erwachsenen einen Ort bieten, an dem sie über sich selbst hinauswachsen können.“ So verfolgen die Kampfsport-Experten das Ziel, noch weitere Standorte aufzubauen und ihre Kampfsportschulen in jeder großen Stadt in Baden-Württemberg zu etablieren.

Sie wollen von den enormen Vorteilen des Kampfsports profitieren und gleichzeitig eine persönliche Betreuung, verschiedene Kursangebote und einen exzellenten Service genießen? Dann melden Sie sich jetzt bei Falk Berberich und Robin Baumann von der BB Kampfsport GmbH und vereinbaren Sie einen Termin!

BB Kampfsport GmbH

EM-Fieber in Baden-Württemberg: Überraschende Erfindungen und Reiseziele zum runden Leder

Stuttgart (ots) Bald ist Anpfiff! Die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland kommt auch in den Süden. Mit Stuttgart als einem von bundesweit zehn Spielorten steigt die Stimmung dort, wo der deutsche Fußball seine Wurzeln hat. Auch sonst ist Deutschlands Süden eng mit der Historie des Fußballs verwoben. Wir präsentieren elf Geschichten rund ums Kicken aus Baden-Württemberg.

EM-Fieber im Süden: Fußballfans auf dem Stuttgarter Schlossplatz;
Foto: SMG/Martina Denker

Stuttgart-Bad Cannstatt: Die Wurzeln des deutschen Fußballs

Auf dem Cannstatter Wasen nahm alles seinen Anfang: 1865 wurde dort erstmals in Deutschland Fußball gespielt. Cannstatt, damals noch nicht nach Stuttgart eingemeindet, war als die Stadt mit dem zweitgrößten Mineralwasservorkommen Europas besonders für den englischen Adel attraktiv. Auf eines der neu entstandenen Internate ging William Cail, später Schatzmeister des englischen Rugbyverbands. In einem seiner Briefe findet sich der älteste Nachweis eines Fußballspiels auf deutschem Boden. Die Frage, ob damals Fußball oder Rugby gespielt wurde, erübrigt sich. Beides nannte man einfach „Football“.

Freiburg: Wo Jogi seinen Espresso trinkt

Zwischen Freiburger Hauptbahnhof und dem Luxushotel Colombi ist es durchaus prominent gelegen und doch könnte man das unscheinbare Café Melange glatt übersehen. Keine Wimpel, keine Poster: Vielleicht hat sich Ex-Bundestrainer Joachim Löw genau deshalb das Melange als Stammcafé ausgesucht. Wobei: Der Espresso muss in jedem Fall außergewöhnlich sein. Der Weltmeister-Trainer von 2014 schätzt das Heißgetränk so sehr, dass ihm zu Amtszeiten bei jedem Interview ein Tässchen gereicht wurde. Stammgäste des Cafés geben Löw recht: Der Espresso sei der beste nördlich der Alpen. Wer Glück hat, trinkt ihn mit Jogi zusammen.

Metzingen: Weiße Weste dank schwäbischen Tüftlergeists

Die Kleinstadt Metzingen ist heute vor allem für die Outletcity Metzingen bekannt. Dort, am Fuß der Schwäbischen Alb, gelang dem Sportartikelhersteller Reusch in den 1970er-Jahren eine fußballerische Revolution. Mit Nationaltorhüter Sepp Maier entwickelte er den Torwarthandschuh mit Innenflächen aus Latex. Die neuerdings mit Kunststoff beschichteten Lederbälle flutschten damit nicht mehr so leicht durch die Hände. Angeblich hielt „Katze Maier“ deshalb so zuverlässig seinen Kasten sauber, weil er das bessere Equipment hatte. Den Innovationsvorsprung hielt Reusch über zwei Jahrzehnte und stellte die Handschuhe her, denen Torhüter vertrauen.

Stuttgart: Warum? Vhy! – Vegan essen bei Timo Hildebrand

Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Im Stuttgarter Trend-Restaurant „Vhy!“ wird lieber gehandelt, als sich in Fragen zu verlieren. Und zwar am liebsten kreativ und experimentell. Fußballer Timo Hildebrand und Künstler Tim Bengel setzen mit ihrem veganen Küchenkonzept auf Veränderung und Vielfalt – weil’s Spaß macht, lecker schmeckt und guttut. Auf den Teller kommen deswegen auch ausschließlich Bio- und Demeter-Produkte. Zum Veganismus bekehrt werden soll hier aber niemand. Dass es trotzdem passiert, ist bei den leckeren und bunten Kreationen auf Pflanzenbasis nicht ausgeschlossen. vhydowe.care

Wangen im Allgäu: Wo die WM 2006 begann

Kaum zu glauben, aber wahr: Auf dem Wangener Marktplatz begann die Weltmeisterschaft 2006. Die togolesische Mannschaft hatte sich das Allgäu als Quartier ausgesucht. Als erstes Team trafen die Westafrikaner offiziell und in Mannschaftsstärke ein. Der Empfang auf dem Marktplatz wurde live im Fernsehen übertragen. Von dort ging das Signal durchs ganze Land: Die WM hat begonnen! Unglücklicherweise war Togo auch das erste Team, bei dem feststand, dass es wieder abreisen würde. Der Verbundenheit hat es keinen Abbruch getan: Noch heute werden die Beziehungen zwischen Togo und Wangen intensiv gepflegt.

Karlsruhe: Hochburg einer jungen Sportart

In Stuttgart wurde erstmals in Deutschland Fußball gespielt, Karlsruhe aber etablierte sich bald als Hochburg der jungen Sportart. Das liegt vor allem an Walther Bensemann. An über 15 Vereinsgründungen in Süddeutschland beteiligt, gründete der deutsche Fußballpionier in Karlsruhe 1889 den International Football Club, später die Karlsruher Kickers. Man spielte auf dem Engländerplatz an der Moltkestraße, auf dem auch eines der sieben „Ur-Länderspiele“ stattfand. Teile des Ascheplatzes kann man heute noch bespielen. Auch dank Bensemann war Baden sportlich früh überlegen: Drei der ersten sieben deutschen Meistertitel gingen ins Großherzogtum, zwei davon nach Karlsruhe.

Schluchsee: Von falschen und echten Wundermitteln

Mit einem Trainingslager in Höhenluft sollte die WM 1982 für die deutsche Mannschaft zum Erfolg werden. Das Hotel Vier Jahreszeiten am Schluchsee liegt auf 1.000 Metern, der clevere Hoteldirektor versprach dem DFB wundersame Gesundheitseffekte. Dass Höhentraining erst ab 1.500 Metern beginnt, war noch nicht so geläufig. Sowieso stand bei den Nationalspielern eher eine Diskothek in Waldshut hoch im Kurs, der Begriff „Schlucksee“ wurde geprägt. Gegen Katerstimmung am nächsten Tag hatte Hotelportier Heinz Schneider ein Mittel: Dank Spiegeleiern mit Schwarzwälder Speck standen tags darauf alle Mann wieder auf dem Platz. vjz.de

Stuttgart: Ein Schwabe sorgt für Ordnung

Als der Fußball ruppiger wurde, hatte ein Stuttgarter Schiedsrichter eine bahnbrechend einfache Idee. Rudolf Kreitlein erfand Ende der 1960er-Jahre die Gelbe und Rote Karte. Zuvor brauchte er bei einem Spiel der WM 1966 in England stolze sieben Minuten, um den argentinischen Kapitän nach einem Platzverweis vom Spielfeld zu komplimentieren. Seine klare Ansage „Now is end for you!“ war dann doch nicht eindeutig genug. Kreitlein grübelte tagelang, ob es nicht ein unmissverständliches Signal für Platzverweis gäbe. Als er in London vor einer Ampel stand, fiel der Groschen. Die erste Gelbe Karte zeigte dann bei der WM 1970 mit Kurt Tschenscher aus Mannheim ein Badener.

Heidenheim: Höhenluft und Würstchenduft

555 Meter über Null: Seit dieser Saison stellt der 1. FC Heidenheim das höchstgelegene Stadion der Bundesliga. Mittlerweile im Oberhaus angekommen, werden Fans vor Ort stets daran erinnert, wo der Verein herkommt: Zu Landesliga-Zeiten hätten sich die Ostälbler zu gern ein Clubhaus neben ihren Sportplatz gebaut, mussten aber mit einer provisorischen Bretterbude Vorlieb nehmen. Über die Jahre wird „Liko’s Kiosk“ zum Heiligtum. Beim Stadionausbau steht ein Abriss nicht zur Debatte, der Architekt muss die neue Tribüne um den Kiosk herum bauen. Nur in Heidenheim hat man heute beim Würstchenholen eine derart ungehinderte Sicht auf das Spielfeld.

Villingen-Schwenningen: Stadionatmosphäre im Wohnzimmer

Wenn die EM 2024 nach Deutschland kommt, feiert ein Fußball-Original aus dem Süden sein 100-jähriges Jubiläum: Tipp-Kick bringt damals wie heute der Deutschen liebstes Spiel in die heimischen Wohnzimmer. Ein Stuttgarter Möbelfabrikant verscherbelte 1924 sein Patent für kleine Zinnfiguren mit beweglichem Fuß. Er hielt seine Idee für wertlos. So kann man sich täuschen. Der Schwenninger Edwin Mieg kaufte ihm das Patent ab und stellte die Figuren samt eckigem Ball zwei Jahre später auf der Nürnberger Spielwarenmesse vor. Tipp-Kick gibt es bis heute fast unverändert. So richtig original ist es nur, wenn es in Schwenningen hergestellt wird.

Ostfildern: Die Neuerfindung des Fußballs

Begriffe wie „Viererkette“, „Ballorientierung“ und „Verschieben“ kursieren heute wie selbstverständlich. Als sie in den 1980er-Jahren von einer südwestdeutschen Trainerschule eingeführt wurden, kam das manchen wie die taktische Neuerfindung des Fußballs vor. Federführend war der Stab um Helmut Groß, Ralf Rangnick und weitere Fachleute des Württembergischen Fußballverbandes. Einige Kniffe hatte man sich von Dynamo Kiew abgeschaut, die regelmäßig in der Sportschule in Ostfildern-Ruit zu Gast waren. Der Vorsprung der württembergischen Trainerschule hatte zwischenzeitlich dazu geführt, dass ein Drittel aller Bundesligatrainer aus dem Fußballsüden stammte.

Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg

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DOK.fest Preis der SOS-Kinderdörfer weltweit an Silje Evensmo Jacobsen für A NEW KIND OF WILDERNESS verliehen

München (ots) Gestern wurde bei der Preisverleihung des 39. DOK.fest München der DOK.fest Preis der SOS-Kinderdörfer weltweit an Silje Evensmo Jacobsen verliehen: Die norwegische Regisseurin wurde für ihren Film A NEW KIND OF WILDERNESS ausgezeichnet.

Gestern wurde bei der Preisverleihung des 39. DOK.fest München der DOK.fest Preis der SOS-Kinderdörfer weltweit an Silje Evensmo Jacobsen verliehen: Die norwegische Regisseurin wurde für ihren Film A NEW KIND OF WILDERNESS ausgezeichnet Bildrechte: SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V. Fotograf: DOK.fest

Wie leben wir auf dieser Welt, was machen wir mit unserer Natur und wie lernen unsere Kinder einen Bezug zur Umwelt und Natur kennen? Diesen Fragen geht Jacobsen in A NEW KIND OF WILDERNESS nach. „Auf berührende Weise“, wie es in der Jurybegründung heißt, „die uns Zuschauer*innen tief in die Geschichte eintauchen lässt, ruft Silje Evensmo Jacobsen tiefe Emotionen wach und ruft zum Nachdenken über unseren Planeten auf.“

Der Film erzählt die Geschichte von Maria und Nik, die erfüllt von Idealismus, ihre vier Kinder Ulv, Falk, Freja, und Ronja in der Natur Norwegens aufziehen, mit Homeschooling, in Freiheit und in der Wildnis. Nach dem Krebstod von Maria versucht Nik alleine, ihren Traum eines Lebens im Einklang mit der Natur weiterzuleben. Die Kinder erleben viel Liebe, leben aber in Trauer um ihre Mutter, und die alternative Lebensform bringt die Familie an ihre Grenzen. Die ältere Halbschwester verliert den Zugang zu ihrer Familie, weil sie die verbindende, gemeinsame Mutter verloren hat. Erst als sie in den Norden zieht, gelingt es ihr dank dieser neuen Erfahrungswelt und der Nähe zur Natur, aus ihrer emotionalen Sprachlosigkeit herauszufinden. Sie kann nun wieder auf ihre Familie zugehen, vor allem aber auf ihre Schwester.

Preisträgerin Silje Evensmo Jacobsen:

„Mein gesamtes Team und ich möchten und ganz herzlich beim DOK.fest, bei den SOS-Kinderdörfern und bei der Jury bedanken. Diese Anerkennung bedeutet uns wirklich sehr viel. Wir möchten den Preis auch der Familie Payne widmen, deren Reise uns dazu inspiriert hat, über unser eigenes Leben, unsere Lebensentscheidungen und die Art und Weise, wie wir unseren Kindern und der Natur begegnen, nachzudenken. Ich hoffe, der Film kann weiterhin um die Welt reisen und uns inspirieren. Also nochmals, vielen Dank.“

Die in Norwegen geborene Regisseurin studierte Kultur- und Medienwissenschaften an der Universität Bergen und der Universität Buenos Aires und „Film und Fernsehen“ an der Westerdals School of Communication in Oslo. Zahlreiche ihrer Dokumentarfilme und Serien wurden mit Preisen ausgezeichnet. Herauszuheben sind ihr erster Film „Tochter Gottes“, „Team Ingebrigtsen“ (2016, 2018), und „Der Glaube kann Berge versetzen“ (2021). A NEW KIND OF WILDERNESS feierte 2024 auf dem Sundance Filmfestival Premiere und gewann den Grand Jury Prize im Wettbewerb für weltweite Dokumentarfilme.

Der DOK.fest Preis der SOS-Kinderdörfer weltweit wurde in diesem Jahr zum elften Mal verliehen. Silje Evensmo Jacobsen nahm ihn bei der gestrigen Preisverleihung des 39. DOK.fest München entgegen. Der Film wird heute Abend bei einem weiteren Screening in Anwesenheit der Preisträgerin gezeigt. Außerdem ist er noch bis zum 20. 05.2024 online auf der digitalen Leinwand zu sehen unter www.dokfest-muenchen.de.

Der DOK.fest Preis der SOS-Kinderdörfer weltweit wird gestiftet von B.O.A. Videofilmkunst und ist mit 3.000 Euro dotiert. Er schafft Aufmerksamkeit für Filme, die in besonderer Weise die Perspektive von Kindern und Jugendlichen sichtbar machen.

Zur Jury gehörten in diesem Jahr Michaela May (Schauspielerin), Prof. Dr. jur. Heribert Prantl (Journalist, Publizist, Buchautor und politischer Kommentator für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen), Heike Schnaar (ZDF, Chefin vom Dienst der Chefredaktion), Prof. Nadia Kailouli (ARD-Fernsehjournalistin, Professorin für Fernsehjournalismus an der HFF München), Ulrich Brochhagen (Geschäftsführer der ARD-Koordination Dokumentation), Prof. Michaela Braun (Rechtsanwältin) und Christine Kehrer (Leiterin TV/Video SOS-Kinderdörfer weltweit).

SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.

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Schnelle medizinische Hilfe aus der Luft für die Menschen in Berlin und Umgebung

DRF Luftrettung weiht ihre Station in Berlin-Buch ein

Filderstadt (ots) Seit Anfang des Jahres ist im Himmel über Berlin ein neuer Rettungshubschrauber im Einsatz: der von der DRF Luftrettung betriebene Christoph 100. In Anwesenheit des Staatssekretärs für Inneres des Landes Berlin, Christian Hochgrebe, und zahlreicher Vertreter aus der Politik und der Region fand heute die offizielle Einweihung der Station in Berlin-Buch statt.

Vlnr: Dr. Karsten Homrighausen, Landesbranddirektor Berlin, Prof. Dr. Sebastian Heumüller, Klinikgeschäftsführer und Geschäftsführer der Helios Region Ost, Carmen Bier, Geschäftsführerin Helios Klinikum Berlin Buch, Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender DRF Luftrettung, Generalarzt Dr. Ralf Hartmann, Kommandeur und Ärztlicher Direktor des Bundeswehrkrankenhauses Berlin, Dr. Eiko Spielmann, Stellvertretender Ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr, Christian Hochgrebe, Staatssekretär für Inneres des Landes Berlin in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport des Landes Berlin (Quelle DRF Luftrettung/Foto Niklas Schader)

Rund 150 Gäste waren der Einladung zu dem Festakt an der Station Berlin-Buch gefolgt, zu dem die DRF Luftrettung gemeinsam mit der Berliner Feuerwehr und dem Bundeswehrkrankenhaus Berlin eingeladen hatte. Dr. Krystian Pracz, Vorstand der DRF Luftrettung, hieß die Anwesenden im Hangar der neu errichteten Station willkommen: „Es ist unser zentraler Auftrag, Menschen in medizinischen Notsituationen die beste und schnellstmögliche Hilfe zukommen zu lassen. In den ersten vier Monaten wurde Christoph 100 zu rund 500 Einsätzen alarmiert – hinter dieser bloßen Zahl steht für die DRF Luftrettung jeder einzelne Mensch, den wir schnell versorgen und bei Bedarf in eine Klinik bringen konnten“. Außerdem wies Dr. Krystian Pracz auf die Besonderheiten und das Einsatzspektrum der Station hin: „Unser Rettungshubschrauber Christoph 100 ist von 6 bis 22 Uhr verfügbar, so dass wir eine Zeitspanne abdecken, in der erfahrungsgemäß die meisten Notfälle stattfinden. Rund 100 Einsätze haben wir in den ersten Monaten in der Dunkelheit geleistet“.

Christian Hochgrebe, Staatssekretär für Inneres des Landes Berlin in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport des Landes Berlin, betonte in seiner Ansprache vor allem die Bedeutung des neu errichteten Hubschrauberstandorts für die Menschen in Berlin und dem Umland: „Die DRF Luftrettung ist ein zuverlässiger Partner der Notfallrettung in Berlin. Das beweist das Team des Intensivtransporthubschraubers Christoph Berlin seit fast 30 Jahren. Ich freue mich sehr, dass der neue Christoph 100 in Berlin auch in Zukunft eine exzellente Notfallversorgung ermöglicht. Mein Dank gilt allen Luftrettungsteams mit ihren ‚fliegenden Intensivstationen‘, deren Dienst im Notfall und in der Krise unverzichtbar ist.“

Stellvertretend für die Berliner Feuerwehr und das Bundeswehrkrankenhaus, die jeweils zur Hälfte die Notärzte und Notfallsanitäter an Bord von Christoph 100 stellen, sprachen Dr. Eiko Spielmann, Stellvertretender Ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr und Generalarzt Dr. Ralf Hartmann, Kommandeur und Ärztlicher Direktor des Bundeswehrkrankenhauses Berlin. Sie betonten, ebenso wie Carmen Bier, Geschäftsführerin des Helios Klinikums Berlin-Buch, die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die hohe Qualität der Patientenversorgung.

Die Station Berlin-Buch

Beauftragt durch die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, hat die DRF Luftrettung am 02. Januar 2024 den Dienstbetrieb von Christoph 100 in Berlin-Buch aufgenommen. Die Station ist als einzige der deutschen Stationen mit Randzeitenerweiterung ganzjährig von 6:00 Uhr morgens bis 22:00 Uhr einsatzbereit. Einsätze in der Dunkelheit fliegen die Piloten mit Nachtsichtgeräten, sogenannten Night Vision Goggles. Christoph 100 wird als schneller Notarztzubringer in der Notfallrettung alarmiert. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann die rot-weiße Maschine, die während ihrer Einsatzbereitschaft mit zwei Piloten, einem Notarzt und einem Notfallsanitäter besetzt ist, in maximal 15 Flugminuten erreichen. Darüber hinaus kann Christoph 100 bei Bedarf für Intensivtransporte zum Einsatz kommen.

Über die DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung mit Sitz in Filderstadt ist eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Von 32 Stationen an 30 Standorten in Deutschland aus starten die Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge der gemeinnützigen Organisation zu ihren Einsätzen. Hierzu gehören Einsätze in der Notfallrettung, Verlegungsflüge von kritisch kranken oder verletzten Personen zwischen Kliniken und Rückholungen von Patientinnen und Patienten aus dem Ausland. An zwölf dieser Stationen sind die Crews rund um die Uhr einsatzbereit, an einer weiteren Station ist die Besatzung im Tagbetrieb mit erweiterten Randzeiten (06:00 bis 22:00 Uhr) einsatzbereit. An vier Standorten kommen Hubschrauber mit Rettungswinde zum Einsatz. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung 36.413 Einsätze im Jahr 2023. Für den kontinuierlichen Ausbau ihrer lebensrettenden Aufgabe ist die gemeinnützige Luftrettungsorganisation auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Rund 400.000 Fördermitglieder weiß der DRF e.V. bereits an seiner Seite. Mehr Informationen unter www.drf-luftrettung.de

Kleiner Jahresbericht der Berliner Feuerwehr

Erstaunlich, was man für 25 Cent am Tag bekommt … oder eher verlangt!

Berlin (ots) Die heutige Vorstellung des Jahresberichts der Berliner Feuerwehr ist ein Beleg für Teilerfolge der letzten 18 Monate in der Umgestaltung des Rettungsdienstes. Doch es gibt auch Red Flags. Die Notfallrettung ist in seinem Versorgungsverständnis auf dem richtigen Weg, dennoch fehlt es an Personal. Sanierungsstau und Ähnliches treten angesichts dieser Brocken eher in den Hintergrund.

Die heutige Vorstellung des Jahresberichts der Berliner Feuerwehr ist ein Beleg für Teilerfolge der letzten 18 Monate in der Umgestaltung des Rettungsdienstes. Doch es gibt auch Red Flags. Die Notfallrettung ist in seinem Versorgungsverständnis auf dem richtigen Weg, dennoch fehlt es an Personal. Sanierungsstau und Ähnliches treten angesichts dieser Brocken eher in den Hintergrund.
Bildrechte: Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG)

Zu Beginn findet Innensenatorin Iris Spranger deutliche Worte: „Gut 514.000 Einsätze übers Jahr, davon 90 % dem Rettungsdienst zuzuordnen, das macht deutlich, wie hoch der Rettungsdienst belastet wurde. Dabei sind die Bagatellfälle konstant hoch, vielfach wird die Notfallrettung für Situationen in Anspruch genommen, die alles andere als Notfälle sind“

Senatorin Spranger stellt die Notwendigkeit der Institutionalisierung des sogenannten RTW-B noch einmal klar. Die abweichende Besetzung von Rettungsmitteln im Kontext einer durchdachten Verwendung ist mit der dritten Änderung des RDG zurecht verstetigt. Ganz ohne Qualitätsverlust.

„Man arbeitet in der standardisierten Notrufabfrage mit Wahrscheinlichkeiten. Hilfesuchende beschreiben nicht immer das, was Rettungskräfte tatsächlich dann vorfinden. Unser Ziel war es stets, einen bedarfsgerechten Rettungsdienst einzuführen und anzuwenden. Wir sehen bei der Berliner Feuerwehr deutliche Fortschritte in diesem Bereich, doch die Möglichkeiten der Codeanpassungen sind endlich. Man wird sich auch zukünftig bei unklaren Schilderungen am Notruf die Menschen erst mal anschauen müssen. Aber eben nicht ausschließlich mit dem hoch qualifizierten Rettungsmittel, der mit Notfallsanitätern besetzt ist. Jene brauchen wir, wenn es um Leben und Tod geht. Daher müssen wir weiter auf abgestufte Systeme hinarbeiten“, so Manuel Barth, Vizelandesvorsitzender der DFeuG Berlin-Brandenburg.

Enttäuschend ist die fehlende Entwicklung der interdisziplinären Zusammenarbeit. Zumindest können wir kaum Verbesserung wahrnehmen. Die Berliner Feuerwehr zieht ein positives Fazit hinsichtlich der steigenden Patientenabgabe an die Kassenärztliche Vereinigung. Diese Einschätzung können wir nicht teilen. Wenn man nicht aufzeigt, wie viele Einsätze durch die KV über welche Wege zur Berliner Feuerwehr zurückkommen, sind die Zahlen wenig aussagekräftig.

Weiterhin fehlen zusätzliche RTW aus der Bedarfsanerkennung, ob durch Hilfsorganisationen oder freie Träger besetzt ist dabei unerheblich. Auch eine Zusammenarbeit mit Akutpflegediensten oder eine simple Strategie, wie man mit Anrufern umgeht, die einfach nur einen Rat wollen, ist jeweils nicht gegeben.

Wie wichtig eine Laufbahnentwicklung im Bereich des Rettungsdienstes ist, zeigt die Verteilung der Azubis in den Zugangswegen. Über 40 Prozent derer, die in Ausbildung sind, haben keine unmittelbare Perspektive, sich über den Praxisanleiter hinaus monetär und inhaltlich im Rettungsdienst zu entwickeln. Damit riskiert man die Abwanderung von Personal hin zu Arbeitgebern, die das bieten.

Fun Fact des heutigen Termins war ein kleiner Dreisatz. Wie „teuer“ ist die Rundumversorgung durch die Berliner Feuerwehr für jeden Einwohner pro Tag: 25 Cent. Auskömmlich ist das schon lange nicht. Dafür bekommen Sie „im echten Leben“ weder ein Auto noch ein Lastenrad versichert.

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG)

Die beliebtesten Vornamen in Deutschland

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat die in Deutschland am häufigsten vergebenen Vornamen des Jahres 2023 ermittelt. Auf Platz 1 hat Sophia den mehrjährigen Spitzenreiter Emilia abgelöst; Noah verteidigt seine Position nach wie vor gegenüber Matheo. Beide Listen sind weiterhin überwiegend stabil; mit Lia und Liam gibt es zwei ganz neue Namen unter den Top Ten.

Die beliebtesten Erstnamen

Mädchen%*Jungen%*
1. Sophia/Sofia (2)1,331. Noah (1)1,39
1. Emilia (1)1,332. Matt(h)eo/Mat(h)eo (2)1,27
3. Emma (3)1,283. Leon (3)1,14
4. Mia (4)1,144. Paul (5)1,08
5. Hannah/Hanna (5)1,135. Emil (7)1,06
6. Mila (7)1,046. Luca/Luka (8)1,05
7. Lina (6)1,047. Henry/Henri (10)1,02
8. Ella (8)1,038. Elias (6)1,02
9. Klara/Clara (9)0,969. Louis/Luis (9)1,01
10. Liah, Liah (14)0,9210. Liam (15)1,01

* Anteil an allen vergebenen weiblichen bzw. männlichen Vornamen
(Lautgleiche Schreibvarianten – Hannah/Hanna, Louis/Luis etc. – wurden wie bisher zusammengefasst; die Platzierung des Vorjahres steht in Klammern)

Bei den Erstnamen der Mädchen wurde der Name Emilia – nach drei Jahrgängen auf Platz 1 – durch Sophia abgelöst. Das Rennen war denkbar knapp: Zwischen dem erst- und dem zweitplatzierten Namen liegen gerade einmal vier Vergaben, so dass sie tendenziell beide als Spitzenreiter gesehen werden können. Einen solch knappen Vorsprung gab es zuletzt im Jahr 2019, als die Namen Hanna und Emma auf Platz 1 und 2 einen Unterschied von nur einer Vergabe aufwiesen.

Sophia belegt erstmals die Spitzenposition: Der Name hat sich in den vergangenen Jahren Platz für Platz nach oben vorgearbeitet. Zusammen mit der schon lange Jahre beliebten Variante Sophie bildet der Name eine Doppelspitze: Steht Sophie auf der Erstnamenliste auf Position 25, führt dieser Name die Liste der beliebtesten Folgenamen an!

Stabilität weisen bei den Erstnamen der Mädchen die Plätze 3 bis 9 auf: Hier haben lediglich Mila und Lina erneut die Plätze getauscht. Gänzlich neu unter den Top Ten ist der Name Lia zu begrüßen, im Vorjahr noch auf Platz 14.

Ein ähnliches Phänomen ist bei der Erstnamenliste der Jungen zu beobachten: Hier ist der Name Liam – nur einen Buchstaben von Lia entfernt und doch mit völlig anderer Bedeutung – fünf Plätze aufgestiegen und gehört nun auf Platz 10 erstmals zu den beliebtesten zehn Erstnamen für Jungen. Unangefochten auf Platz 1 steht noch immer Noah und verteidigt seine Position schon einige Jahre gegen Matheo und Leon. Ben, 2019 direkter Konkurrent, ist inzwischen nicht mehr unter den Top Ten zu finden. Auch Finn, im letzten Jahr noch auf Platz 4, musste seinen Platz unter den zehn beliebtesten Jungennamen räumen. Jeweils um einen oder mehrere Plätze aufgestiegen sind Paul, Emil, Luca und Henry; an Plätzen verloren hat Elias.

Regionen im Vergleich:
(zum vergrößern bitte anklicken)

Weitere infos unter: Gesellschaft für deutsche Sprache e. V.

2,6 Mrd. Euro Umsatz mit Fairtrade-Produkten

Fairtrade Deutschland veröffentlicht Jahresbericht 2023/2024

Köln (ots)

  • Umsatz mit Fairtrade-Produkten steigt 2023 in Deutschland um 8,5 Prozent, Absätze leicht gesunken.
  • Pro-Kopf-Ausgaben für Fairtrade-Produkte erstmals über 30 Euro.
  • Fairtrade als vielseitiger Partner: von Lieferkettengesetz bis zivilgesellschaftlichem Engagement.
Fairtrade setzt sich für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbäuerinnen und -bauern ein, beispielsweise im Kaffeeanbau, sowie für Beschäftigte auf Plantagen. Fotograf: Fairtrade / Juan Becerra Manriqu

Der Umsatz mit Fairtrade-Produkten in Deutschland stieg 2023 um 8,5 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro. Erstmals lagen die Pro-Kopf-Umsätze hierzulande bei über 30 Euro. „Konsumentinnen und Konsumenten bleiben auch in Zeiten von Inflation und finanzieller Unsicherheit Fairtrade treu“, so Detlev Grimmelt, Vorstand Marketing und Vertrieb von Fairtrade Deutschland, auf der Jahrespressekonferenz des Vereins. „Allerdings blieb auch Fairtrade 2023 nicht von der generellen Kaufzurückhaltung verschont: Während die Umsätze stiegen, gingen die Absätze leicht zurück“. Positiv stimmen die wachsende Verfügbarkeit auf zuletzt 8.500 gesiegelte Produkte und erste Zahlen 2024: Fairtrade-Absätze nehmen wieder zu.

Claudia Brück, Vorständin für Kommunikation und Politik, fügte hinzu: „Am Megatrend Nachhaltigkeit ist nicht zu rütteln. Politische Regulierungen wie das neue EU-Lieferkettengesetz fordern Verantwortung von Unternehmen. Hier leistet Fairtrade wichtige Unterstützung.“ Ziel der Gesetzgebung ist es, Menschenrechte in globalen Lieferketten zu wahren. Dafür und für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen in Asien, Afrika und Lateinamerika setzt sich Fairtrade ein. Stabile Mindestpreise als Sicherheitsnetz und ein zusätzlicher Aufschlag, die Fairtrade-Prämie, tragen dazu bei. Die Prämieneinnahmen durch Absätze auf dem deutschen Markt lagen 2023 bei 42 Mio. Euro. „Die Prämie ist für die Menschen vor Ort ein wichtiges Werkzeug für Investitionen, gerade jetzt, wo sie mit Preissteigerungen und höheren Lebenshaltungskosten umgehen müssen“, so Brück.

Kaffee, Bananen, Kakao und Blumen

Während die Absätze im Lebensmittelhandel und Discount zurückgingen, stiegen die Fairtrade-Verkäufe in Drogeriemärkten und in der Gastronomie. 2023 wurden rund 23.000 Tonnen fair gehandelter Kaffee verkauft (-3,6 Prozent), ein Marktanteil von 5 Prozent. Der Absatz von Fairtrade-Bananen ging um -3 Prozent auf 114.000 Tonnen zurück, von Kakaobohnen leicht um -1,4 Prozent auf 80.300 Tonnen. Der Marktanteil von Kakao bleibt stabil bei 17 Prozent. 2023 wurden rund 466 Mio. faire Blumen verkauft (-3,9 Prozent). Jede dritte Rose in Deutschland ist fair gehandelt. Weitere Zahlen und Hintergründe im Jahresbericht von Fairtrade Deutschland.

Jenseits des Siegels – Partner für die Erfüllung von Sorgfaltspflichten

Die Arbeit von Fairtrade geht weit über zertifizierte Produkte hinaus. In einem neuen Projekt in Höhe von 1,9 Mio. Euro unterstützt Fairtrade Deutschland beispielsweise Produzentenorganisationen sowie deutsche kleine und mittlere Unternehmen, an menschen- und umweltrechtlichen Sorgfaltspflichten (HREDD) zu arbeiten und im Kontext neuer Gesetze und EU-Regulierungen ihren Marktzugang abzusichern. Das Projekt ist eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) und dem Forum Fairer Handel, finanziert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Fairtrade: Hoch bekannt und tief verwurzelt

Über 90 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher hierzulande kennen das Fairtrade-Siegel. Der faire Handel baut auf starkes zivilgesellschaftliches Engagement. „Das ist eine zentrale Säule unserer Arbeit. In einer Zeit multipler Krisen vermittelt der faire Handel die positive Vision globaler Klima- und Handelsgerechtigkeit“, betont Aufsichtsratsvorsitzender Matthias Lehnert. Für das vielfältige Engagement stehen stellvertretend mehr als 870 Fairtrade-Towns, über 900 Fairtrade-Schools mit mehr als 700.000 Schülerinnen und Schülern sowie 45 Fairtrade-Universities. Um die Prinzipien und Ideen des fairen Handels stärker in der EU-Politik zu verankern, richtet Fairtrade gemeinsam mit den vielen Engagierten im Vorfeld der EU-Parlamentswahl fünf Forderungen für eine faire europäische Handelspolitik an die Kandidatinnen und Kandidaten. fairtrade-deutschland.de/fairsprechen

Fairtrade Deutschland e.V.

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Neue Höchststände bei verbotenen Kfz-Rennen: ACV Kampagne aktueller denn je

Köln (ots) Der ACV hat vor einem Jahr die Kampagne #rasenkicktanders ins Leben gerufen, um junge Menschen für die Gefahren von illegalen Autorennen zu sensibilisieren.

Coverfoto der ACV Kampagne #rasenkicktanders
Bildrechte: ACV Automobil-Club Verkehr

Die vom NRW-Innenministerium kürzlich vorgestellten Verkehrsunfallzahlen für das Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen alarmieren: 2.144 verbotene Kfz-Rennen wurden registriert – ein besorgniserregender Höchststand. 526 davon endeten mit einem Unfall, drei Menschen wurden getötet. Nicht nur in NRW steigen die Zahlen kontinuierlich an. Auch in anderen Bundesländern werden mehr illegale Rennen auf den Straßen erfasst. Etwa in Baden-Württemberg, wo das Landesinnenministerium für das erste Halbjahr 2023 einen 19-prozentigen Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vermeldete.

Vor allem in Großstädten sind illegale Autorennen eine erhebliche Gefahr, bei der nicht nur die Fahrzeuginsassen, sondern häufig auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer in mitunter schwerste Verkehrsunfälle verwickelt werden. Um auf die Risiken dieser verbotenen Kfz-Rennen auf öffentlichen Straßen aufmerksam zu machen, startete der ACV Automobil-Club Verkehr vor einem Jahr die Kampagne #rasenkicktanders und setzt sich seitdem gemeinsam mit der Polizei Köln dafür ein, insbesondere junge Menschen für die Konsequenzen zu sensibilisieren.

Zentraler Bestandteil der Aktion sind emotionale Videoclips, die in den sozialen Netzwerken verbreitet wurden und auf einer eigenen Website des ACV abrufbar sind. Mit der Kampagne verfolgt der Kölner Automobilclub einen präventiven Ansatz. „Adressiert werden nicht die Raser selbst“, so Holger Küster, Geschäftsführer des ACV. „Wir richten uns an die Verkehrsteilnehmer von morgen und möchten ein Problembewusstsein für die schrecklichen Folgen von verbotenen Kfz-Rennen schaffen.“

Die Polizei Köln unterstützt als Partner der Kampagne die Bemühungen des ACV und trägt dazu bei, die öffentliche Wahrnehmung für das Thema zu schärfen. „Die Polizei Köln arbeitet intensiv auf dem Sektor der verbotenen Kfz-Rennen sowie des illegalen Tunings. Wir wollen jungen Menschen verdeutlichen, welche Gefahren davon für sie selbst sowie unbeteiligte Dritte ausgehen. Dazu kann die Kampagne des ACV einen wertvollen Beitrag leisten“, sagt Polizeihauptkommissar Jürgen Berg, Leiter des Einsatztrupps Verkehr bei der Polizei Köln.

Im Rahmen der Kampagne #rasenkicktanders hat der ACV ein umfangreiches Dossier erstellt. Darin klärt der Automobilclub über die Hintergründe von verbotenen Kfz-Rennen auf und hat Handlungsempfehlungen erarbeitet, um dem Problem zu begegnen. Neben der emotionalen Ansprache der Autofahrer von morgen schlägt der ACV zum Beispiel vor, die Vermietung hochmotorisierter Pkw an Fahranfänger zu unterbinden. Denn oft werden leistungsstarke Modelle von Premium- und Luxusmarken extra für das Rasen im Straßenverkehr angemietet.

Zur Kampagne: https://www.acv.de/rasen-kickt-anders

Meilenstein überschrittenASB-Erfolgsprojekt schult mehr als 100.000 Teilnehmer:innen

in Erste-Hilfe-Kursen mit Selbstschutzinhalten (EHSH)

Köln/Berlin (ots) Extreme Wetterereignisse, großflächige Stromausfälle oder andere Katastrophen stellen immer eine große Belastung für Bevölkerung und Umwelt dar. Wir stellen zunehmend fest, dass Krisen uns immer direkter betreffen. Es ist daher unerlässlich, die Fähigkeiten der Gesellschaft in den Bereichen Selbstschutz und Krisenvorsorge nachhaltig zu fördern und die Resilienz zu stärken. Der ASB fordert die Politik auf, sich diesen Herausforderungen zu stellen und das Land krisenfester zu machen.

Die Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums haben in ihrem EHSH-Kurs viel über medizinische Erstversorgung gelernt.
Bildrechte: ASB-Bundesverband Fotograf: ASB/A. Etges

Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB) schult jährlich Tausende interessierte Teilnehmer:innen in „Erster Hilfe mit Selbstschutzinhalten“ (EHSH). Das im Jahr 2020 gestartete Projekt wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) finanziert und gefördert. Die modular aufgebauten Kurse richten sich dabei an unterschiedliche Zielgruppen wie Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Familien oder Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Migrationshintergrund.

Ziel war es, bis Ende 2024 rund 90.000 Teilnehmende zu schulen. Aufgrund der hohen Nachfrage und des großen gesellschaftlichen Interesses konnte der ASB kürzlich im Rahmen eines Moduls 3 „Medizinische Erstversorgung“ den 100.000 Teilnehmenden des EHSH-Projekts ehren: die Klasse 9c des Otto-Hahn-Gymnasiums in Monheim am Rhein. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei aktiv, wie sie Notlagen erkennen und Erste Hilfe leisten, bevor Rettungskräfte eintreffen. Dazu gehörten unter anderem die Wundversorgung mit provisorischem Material und das Arbeiten im Team. Außerdem lernten die Teilnehmenden, ihre eigenen Ängste und Stressfaktoren zu erkennen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu handeln.

„Die Bevölkerung muss darin gestärkt werden, sich im Notfall selbst zu helfen und ihr Hab und Gut vor Gefahren zu schützen. Prävention ist dabei ein zentrales Thema, um im Ernstfall mit belastenden Situationen wie Katastrophen oder Extremwetterlagen gut umgehen zu können. Damit stärken wir die Resilienz der Menschen hier in Deutschland“, betont Edith Wallmeier, Geschäftsführerin Einsatzdienste und Bildung beim ASB-Bundesverband. „Wir sind nicht krisensicher aufgestellt. Staat und Politik müssen hier weitreichende Reformen und Modernisierungen umsetzen – mit EHSH wird dabei ein wichtiger Baustein umgesetzt!“, so Edith Wallmeier weiter.

Weitere Informationen auf: www.asb.de/ehsh