Archiv der Kategorie: Tiere

Staßfurter Bürgervertreter *innen erneuern und erweitern Tierpatenschaft im Staßfurter Tiergarten

Bereits im Sommer 2021, parallel zur kommunalpolitischen Diskussion über die weitere Bezuschussung des Staßfurter Tiergartens, entschlossen sich die Vertreter*innen der UBvS – Unabhängigen Bürgervertretung Staßfurt, eine Tierpatenschaft für eine Schneeeule zu übernehmen und somit ein praktisches Zeichen in Staßfurt zu setzen.

Tierpatenschaft im Staßfurter Tiergarten

“Da zu uns nun mehr Menschen gehören, kam einfach mehr Geld zusammen, so dass diesmal die Tierpatenschaft für die Schneeeule erneuert werden konnte und gleich noch 2 Meerschweinchen zu den Paten gehören”  informierte Ralf-P. Schmidt am Tiergehege.

Dies freute nicht nur Tiergartenleiterin Frau Dieckmann, die zum Vor-Ort-Termin die beiden Patenschaftsurkunden übergab und einige Informationen zu den Tieren vermittelte, sondern auch die mitgekommenen Kinder und Enkel der UBvS-Gemeinschaft.

Mit der Patenschaft, so Harald Weise von der UBvS im Staßfurter Stadtrat, bekräftigte wir, dass der Staßfurter Tiergarten den Bürgervertretern am Herzen liege.

Der Nachmittag ludt die Bürgervertreter, die sich in Ortschaftsrat, Stadtrat, Kreistag, in Vereinen, Verbänden und Initiativen engagieren, ein, diesmal mit “Kind und Kegel” im Schatten bei dieser Sommerhitze mit Eisessen, kühlen Getränken, weiteren Tierbesuchen, Spielplatz  eine willkommen Abwechslung, zu den sonst  strittigen und nervenaufreibenden Themen der Bürgervertreter von Staßfurt, zu genießen.

Und auch wurde versprochen: Wir kommen in einem Jahr wieder und erneuern dann die Patenschaften, so die UBvSler einstimmig.

Doch eins sei noch erwähnt, so Schmidt zum Schluss: Unsere Idee darf nachgemacht werden, von Kindern, Familien, Vereinen, Betrieben usw. Also: Nachmachen ausdrücklich erlaubt!

Ralf-P. Schmidt

UBvS – Unabhängige Bürgervertretung Staßfurt

Hier der Link zur Tierpatenschaft:

https://www.lebenshilfe-boerdeland.de/kulturfreizeitgastronomie/tiergarten/tierpatenschaft

Bundesregierung unterstreicht positiven Beitrag pflanzlicher Streu für den Klimaschutz

Berlin (ots) 33 kg weniger C02 pro Haushalt – Verbot mineralischer Streu gefordert

Die Bundesregierung hat mit Blick auf den Klimaschutz und eine nachhaltigere Haustierhaltung den alternativen Einsatz pflanzlicher Katzenstreu positiv bewertet.

16,7 Millionen Katzen leben in Deutschland, gemeinsam können ihre BesitzerInnen bis zu 551.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

,,Mineralisches Katzenstreu ist in der Erzeugung energieintensiv und muss nach der Müllverbrennung als Schlacke entsorgt werden. Als weniger klimaschädliche Alternative eignet sich Katzenstreu aus Pflanzenfasern, zum Beispiel Holzpellets”, erklärte Staatssekretar Dr. Patrick Graichen auf eine kleine Anfrage der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Ingeborg Gräßle.

Die klimafreundliche Nutzung pflanzlicher Katzenstreu lässt sich unter anderem durch eine aktuelle Studie aus der Schweiz belegen. Während die Rohstoffe mineralischer, nicht wiederverwertbarer Streu unter anderem in Minen in Kanada, Afrika, der Türkei oder Spanien abgebaut, energieintensiv verarbeitet und transportiert werden, sind vor allem regionale Abfallprodukte der holzverarbeitenden Industrie oder Getreideerzeugung die Grundlage pflanzlicher Katzenstreu. Ihre Verarbeitung verursacht nur 18 Prozent der Emissionen, die bei mineralischer Streu entstehen. Außerdem ist nachhaltige Streu wesentlich effektiver.

551.000 Tonnen weniger C02 im Jahr durch Haltungswechsel

Die Effekte für den Klimaschutz sind bei 16,7 Millionen Katzen allein in Deutschland gravierend. 33 Kilogramm C02 pro Katze und Jahr lassen sich durch die Nutzung pflanzlicher Streu statt mineralischer Produkte einsparen. In Summe ist durch die Umstellung auf nachhaltige, organische Streu eine Einsparung von 551.000 Tonnen C02 pro Jahr möglich. Daneben lässt sich durch den Umstieg auch das Müllaufkommen massiv reduzieren. 694.000 Tonnen nicht wiederverwertbarer Müll fallen durch mineralische Streu jährlich an. Mit der kompostierbaren pflanzlichen Streu lässt sich das Abfallaufkommen eines Katzenhaushalts um bis zu 200 Kilogramm jährlich reduzieren.

“Wir freuen uns über die klare Aussage der Bundesregierung zu den positiven Klimaeffekten pflanzlicher Katzenstreu. Es ist wichtig, dass auch die Politik die klimaschädlichen Aspekte mineralischer Streu erkennt und benennt”, sagt Michael Behnke, Sprecher der europaweiten Initiative Cats für Future, die sich für einen Haltungswechsel in der Haustierhaltung einsetzt. ,,Jede Katzenhalterin und jeder Katzenhalter kann direkt einen Beitrag für den Klimaschutz leisten, wenn er auf pflanzliche Streu umstellt. Außerdem schont er Ressourcen und vermeidet Abfall.”

Die Initiative Cats for Future, die u.a. von der NGO “Cradle to Cradle” unterstützt wird, setzt sich für einen Haltungswechsel zu nachhaltiger Katzenstreu ein. Sie fordert unter anderem, die Rahmenbedingungen für eine flächendeckende Entsorgung der pflanzlichen, kompostierbaren Streu im Bioabfall zu schaffen und die mineralische Streu bis 2030 zu verbieten.

WEB: https://catsforfuture.de/nachhaltige-katzenstreu/

Spar-Tipps für den Campingurlaub mit Hund ADAC Tipps: Hundefreundliche Campingplätze mit CKE-Vorteil

Verwöhnprogramm mit Hundeanimation und Hunde-Eis
Ermäßigter Preis für ADAC Mitglieder

München (ots) Campingplätze sind in diesem Sommer gefragt wie nie. Besonders in Deutschland, aber auch wieder in den Nachbarländern steigt die Nachfrage nach Standplätzen für das eigene oder gemietete Wohnmobil oder den Wohnwagen – auch mit Haustier.

Mit der CKE haben auch Hunde ihren Spaß. / Spar-Tipps für den Campingurlaub mit Hund / ADAC Tipps: Hundefreundliche Campingplätze mit CKE-Vorteil / Verwöhnprogramm mit Hundeanimation und Hunde-Eis / Ermäßigter Preis für ADAC Mitglieder

Immer mehr Campingplätze im In- und Ausland haben sich auf die Bedürfnisse von Hundebesitzern eingestellt und gestalten die Plätze hundefreundlich. Viele Campingplätze sind bereits stark gebucht. Doch selbst in der Hochsaison können ADAC Mitglieder bereits seit 10 Jahren von der Rabattkarte Camping Key Europe – CKE – auf vielen Camping- und Stellplätzen in ganz Europa profitieren. Und sind damit auf dem Campingplatzgelände zusätzlich abgesichert gegen Unfall- und Haftpflichtrisiken.

Der ADAC gibt Tipps, worauf Sie beim Campen mit Hund achten sollten und bei welchen Campingplätzen Sie mit Hund und der CKE sparen.

ADAC Tipps fürs Campen mit Hund:

  • Rechtzeitige Urlaubsplanung: Einreisevorschriften für Haustiere im europäischen Ausland beachten
  • Genug Futter für die Dauer des Urlaubes mitnehmen
  • Hund geschützt im Fahrzeug transportieren (z.B. durch Transportbox oder zusätzlichen Gurtverschluss)
  • Auf der Fahrt ausreichend Pausen für kleine Gassi-Runden machen
  • Örtliche Regelungen einhalten (z.B. Anleinen auf dem Campingplatz)
  • Regelmäßige Fellpflege, um Hund und Wohnmobil oder Zelt sauber zu halten

Hundefreundliche Campingplätze mit CKE-Vorteil

Je nach Campingplatz lässt sich mit der Camping Key Europe eine Menge sparen. Der ADAC empfiehlt, vor der Reise zu checken, ob man mit der CKE Rabatte erhält und wie groß die Ersparnis ist. Je nach Campingplatz profitieren auch Vierbeiner von der Karte, auf manchen Plätzen dürfen Hunde “umsonst” campen. Der ADAC hat vier Campingplätze ausgesucht, auf denen mit der CKE gespart wird und auch Hunde ihren Spaß haben.

Denn je nach Campingplatz wird den Hunden ein breites Portfolio an Aktivitäten und Pflege geboten. So gibt es zum Beispiel Hundeanimation mit einem Hundetrainer, Hundestellplätze mit extra Zaun, Hunde Camping-Homes, Hundeshops, Hundedusche, Hundezonen auf dem Campingplatz, Hundespielplatz, Hundefriseur oder einen Hundestrand. Dazu stellen manche Betreiber den Gästen mit Haustier auch ein auf den Vierbeiner ausgerichtetes Begrüßungs-Kit zur Verfügung.

Camping- und Ferienpark Havelberge, Mecklenburg-Vorpommern

Der Preis für einen Stellplatz in der Nebensaison beträgt für CKE-Inhaber 22,00 Euro gegenüber dem regulären Preis von 31,30 Euro. Bei einer Buchung von 7 Tagen können mit der CKE-Karte 65,10 Euro gespart werden.

KNAUS Campingpark Viechtach, Bayern

Der Preis für CKE-Inhaber von 22,00 Euro pro Nacht ist inkl. Gebühr für zwei Erwachsene, Strom (5 kWh), einer Dusche pro Person und kostenloser Mitnahme des Hundes. Der reguläre Preis liegt bei ca. 45,50 Euro pro Nacht für zwei Personen mit Hund. Bei einer Buchung von 7 Tagen kann die CKE-Karte rund 164,50 Euro sparen.

Camping Villlage Cavallino, Italien

Der CKE-Preis für einen Stellplatz in der Nebensaison beträgt 22,00 Euro (regulärer Preis ab 28,00 Euro). Bei Buchung von 7 Tagen ergibt sich so eine Ersparnis mit der CKE-Karte ab 42,00 Euro.

Lanterna Premium Camping Resort, Kroatien

Hier gibt es mit der CKE-Karte 5 Prozent Rabatt in der Hochsaison (14.04.2022 bis 04.10.2022) auf den Preis für ein Mobilheim ab 185,43 Euro.

Bei Buchung von 7 Tagen bedeutet das eine Ersparnis ab 64,90 Euro.

Produktangebote

Rabatte, Ausweisersatz und Versicherungsschutz für den Campingurlaub bietet die Camping Key Europe – CKE. Die Karte kostet ermäßigt für ADAC Mitglieder 12 Euro für 12 Monate und ist erhältlich in allen ADAC Geschäftsstellen, telefonisch unter 0800 5 10 11 12 und online im ADAC Shop

Das Versicherungspaket umfasst Unfall- und Haftpflichtversicherung, gültig auf Camping- und Stellplätzen für den Karteninhaber, seine begleitenden Familienmitglieder und mitreisende Minderjährige.

Die rabattgewährenden Campingplätze sind aufgeführt unter www.campingkeyeurope.com

Die CKE bietet außerdem weitere Rabatte, z.B. 10 Prozent auf das gesamte Sortiment der renommierten Campingausrüster Campingaz und Coleman.

Campingbusse, Wohnmobile und Wohnwagen für die schönste Zeit des Jahres gibt es – auch kurzfristig – bei der ADAC Wohnmobil-Vermietung. Haustiere sind auf vielen Fahrzeugen erlaubt!

Auf der Camper-Route Richtung Süden – der Felbertauernstraße, gibt es ermäßigte Vorverkaufsticket in allen ADAC Geschäftsstellen, telefonisch unter 0800 5 10 11 12 und online im ADAC Shop

Weitere Campingplätze fürs Hundeleben gibt’s auch auf www.pincamp.de zu entdecken. Hier können Interessierte online in die Campingwelt eintauchen und rund 2500 Campingplätze europaweit direkt buchen.

Tierparkfest im Tierpark Hexentanzplatz im Harz

am 24.07.2022 viele Überraschungen durch Bodetal Tourismus GmbH und Förderverein Tierpark Hexentanzplatz e. V.

Nach zweijähriger Pause ist es dieses Jahr wieder soweit: das traditionelle Tierparkfest des Tierparkes auf dem Hexentanzplatz lädt alle Tierliebhaberinnen und –liebhaber ein.

Am Sonntag, den 24.07.2022 gibt es viel zu entdecken.

junge Steinkäuze im Tierpark Hexentanzplatz

Jung und Alt dürfen zwischen den Tiergehegen viele Stationen besuchen.  Für Spiel und Spaß sorgen neben Hüpfburg, Zelttunnel, Glücksrad und vielem mehr auch die Programm-Highlights. Das Theater „Fairytale“ präsentiert Szenen aus „Der Zauberer von OZ“. Außerdem sind „Miss Peggy Balloni“, die Luftballonshow und die Happy Dancer vom SV Stahl Thale e. V. auf der Bühne zu sehen. Selbst auf Stelzen befindliche Wesen werden die Gäste überraschen.

Traditionsgemäß richtet der Förderverein des Tierparks Hexentanzplatz e.V. eine große Tombola aus und sorgt für das leibliche Wohl mit Kaffee, Kuchen, Getränken und Bratwurst.

Ein Besuch ab 10 Uhr lohnt sich auf jeden Fall.

Bodetal Tourismus GmbH  

– Geschäftsführung –

Walpurgisstraße 37

D- 06502 Thale

Tel.:   +49 (0) 39 47 / 77 68 0 – 31
Fax:   +49 (0) 39 47 / 77 68 0 – 49

E- Mail:  r.grosse@bodetal.de

www.bodetal.de

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Die große Zoonacht im Zoo Halle

Der Berg funkelt! am 06. August 2022

Einmal jährlich öffnet der Zoo nochmals seine Pforten auch am späten Abend und gibt Zoofans und Nachtschwärmern die Möglichkeit, dass wildromantische Parkgelände einmal ganz anders zu erleben. Denn die Große Zoonacht im halleschen Bergzoo am 6. August, ist allein schon durch ihre magisch anmutende Beleuchtung sowie faszinierende Licht- und Toninstallationen ein ganz besonderes Erlebnis. Sonderfütterungen, mystische Wesen, Livemusik und Show-Acts runden das Ereignis ab.

Die Tierhäuser sind geöffnet und erlauben somit, deren Bewohner selbst zu später Stunde in Aktion zu sehen. In den Abend- und Nachtstunden zeigen sich viele Tiere von einer ganz anderen Seite. Nachtaktive Tiere wie die drolligen und gleichzeitig imposanten Erdferkel, Nachtaffen und natürlich Eulen sind hellwach und agil, andere sind eher schläfrig. Allen gemeinsam ist, dass sie deutlich auf Besucher in dieser ungewohnten Zeit reagieren. Bei einem Glas Wein oder einem frisch gezapften Bier auf den Bergterrassen zu sitzen und zu den Klängen guter Live-Musik, den Blick über die im Dunkeln funkelnde Stadt schweifen zu lassen, ist dann die Krönung eines erlebnisreichen Abends. Wem das nicht hoch genug ist, der kann den Aussichtsturm erklimmen und den Ausblick über das gesamte Umland genießen.

Wer also schon immer mal wissen wollte, was des Nachts alles so im Zoo passiert, oder für sich und seine Lieben ein ganz besonderes Erlebnis sucht, der sollte diese Veranstaltungen nicht verpassen.

Einlass: ab 19:00 Uhr über Haupteingang
Preis Regulär: im Vorverkauf 14€ / an der Abendkasse 17€
Preis Ermäßigt*:  im Vorverkauf 9€ / an der Abendkasse 12€
*Kinder 4 bis 17 Jahre, Ermäßigte mit Ausweis: Rentner, Student, Schwerbeschädigte mit Eintrag B oder H, Azubi, Schüler, ALG I + II, Ableistende eines Freiwilligendienstes, Sozialhilfeempfänger

WEB: https://zoo-halle.de

Afrikanische Schweinepest: Nationalpark bittet alle Gäste um die Einhaltung wichtiger Verhaltensregeln

Im Schutzgebiet gibt es keine Fälle der Tierseuche. Die Nationalparkverwaltung ist aber für den Ernstfall vorbereitet.

Die Afrikanischen Schweinepest (ASP) breitet sich weiter aus und hat erstmals Niedersachsen erreicht, wie das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Anfang des Monats berichtete. Der Ausbruch ist in einem landwirtschaftlichen Betrieb im südlichen Landkreis Emsland festgestellt worden. In Sachsen-Anhalt sind bislang keine Fälle aufgetreten.

Ein Wildschwein im Nationalpark Harz, aufgenommen mit einer Fotofalle. (Foto: Nationalpark Harz)

Auch im Gebiet des Nationalpark Harz gibt es keine Fälle von ASP, gleichwohl hat sich die Nationalparkverwaltung auf die Bekämpfung und Eindämmung der Tierseuche vorbereitet: In Zusammenarbeit mit den Veterinärämtern der Landkreise wurden Bergeteams gebildet, die beim Fund von an ASP erkrankten oder verendeten Wildschweinen sofort tätig werden. Dafür werden spezielle Bergesets zum Beseitigen der infizierten Tierkörper vorgehalten.

Menschen spielen bei Ausbreitung mitunter eine wichtige Rolle

Die Nationalparkverwaltung bittet alle Besucherinnen und Besucher des Schutzgebiets dringend um die Einhaltung wichtiger Verhaltensregeln, um eine Ausbreitung zu verhindern. Auch von Seiten der zuständigen Bundes- und Landesbehörden wird eine intensive Präventions- und Aufklärungsarbeit geleistet. Bei der Ausbreitung der Krankheit spielt der Mensch nämlich mitunter eine wichtige Rolle.
Die Afrikanische Schweinepest ist eine hochansteckende und anzeigepflichtige Viruserkrankung, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft und bei den Tieren zu einer hohen Sterblichkeit führt. Für Menschen und andere Haus- und Nutztiere ist sie nicht gefährlich. Die Ansteckung kann im direkten Kontakt mit infizierten Tieren erfolgen, aber auch indirekt über die Futteraufnahme oder durch Stoffe oder Gegenstände, welche Kontakt zu infiziertem Material hatten. Der Mensch kann zum indirekten Überträger werden, wenn er zum Beispiel virushaltige Wurst oder Fleisch unachtsam entsorgt. Das ASP-Virus ist sehr widerstandsfähig und kann in frischem, gefrorenem, gepökelten und geräuchertem Zustand überleben.
2020 trat die ASP erstmals in Deutschland, in Ostsachsen und Ostbrandenburg auf. Im vergangenen Jahr gab es einen Sprung in den Bereich Parchim, nahe der nördlichen Grenze von Sachsen-Anhalt. Mit dem Auftreten in Niedersachsen ist wiederum ein großer Sprung zu verzeichnen. Das alles deutet darauf hin, dass hier vermutlich der Mensch als Verbreiter aufgetreten ist.
Jetzt beginnt die Urlaubs- und Reisezeit. Viele Menschen kommen in den Nationalpark Harz. Die Nationalparkverwaltung bittet die Besucherinnen und Besucher eindringlich, keine Speiseabfälle in der Natur zu entsorgen auch nicht in Abfallbehältern im Wald oder an Waldparkplätzen. Möglicherweise mit ASP infizierte Speiseabfälle können für Wildtieren als Futterquelle betrachtet werden und so für eine Einschleppung des Virus ins Parkgebiet führen. An vielen Waldeingangstafeln im Nationalpark wird durch ein Plakat auf die Gefahrensituation hingewiesen.

WEB: https://www.nationalpark-harz.de