Archiv der Kategorie: Landschaft & Natur

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus erstrahlt in neuem Glanz

Projekt zur Verbesserung der Außenwirkung und der Sichtbarkeit des Nationalparks Harz

Wer in Laufe des Sommers über Torfhaus gefahren oder gewandert ist, hat es vielleicht schon bemerkt: das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus erstrahlt in einem neuen Glanz. Zur Verbesserung der Sichtbarkeit als Nationalpark- und Naturschutzeinrichtung wurden diverse Maßnahmen umgesetzt. Am Giebel prangt von Weitem sichtbar der Schriftzug ‚Harzwildnis entdecken‘. Diverse Tier- und Pflanzenfiguren laden zu einem Besuch der Ausstellung ein. Der Name der Einrichtung leuchtet nun auf einer bordeauxroten Blende, die das Zentrum ringsum umgibt.

Wer sich bereits im Vorfeld oder außerhalb der Öffnungszeiten über den Nationalpark Harz informieren möchte, findet nun eine großformatige Infotafel an der Außenwand. Hier laden Wandertipps zum Entdecken der Wildnis ein und diverse Waldbewohner werden vorgestellt.

Auch im Inneren gibt es einige Neuerungen: lassen Sie sich bei Ihrem Besuch überraschen.

Zum Jahresbeginn 2023 erfolgt dann noch der Start zweier neuer Filme ‚Herz der Wildnis‘ und ‚Der Schatz der Wildnis‘.

Hintergrundinformationen zum Projekt:
Gemeinsam mit ihrem Partner BUND Landesverband Niedersachsen e. V. setzte die Nationalparkverwaltung Harz das Projekt zur Attraktivitätssteigerung des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus um. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Landschaftswerte“ des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

Filmdreh mit den Junior Rangern im Nationalpark Harz

Volunteer-Ranger*innen stellen im KIKA das JuniorRanger-Programm und seinen ehrenamtlichen Einsatz für die Natur vor

Für die Dreharbeiten zur KIKA-Sendung TickTack Tu Was im Nationalpark Harz organisierten die JuniorRanger unter anderem eine Pflanz- und Müllsammelaktion (Foto: Annika Schröder)

Große Aufregung bei den Junior Rangern – die Zwillinge Lisa und Lena, bei einem jungen Publikum bekannte TikTok- und Youtube-Stars, kamen im Juli 2022 zum Filmdreh in den Nationalpark Harz. Hintergrund ist die Sendereihe „TickTack – Tu was”, wobei sich die aktuelle Sendung mit dem Thema Ehrenamt und Naturschutz beschäftigt. Zu sehen war die Folge “Ranger: Abenteuer im Wald” Anfang November im KiKA-Fernsehprogramm. Wer sie verpasst hat, kann Sie hier in der ARD-Mediathek nachschauen.

Unsere beiden Volunteer-Rangerinnen Derya und Meral führten Lisa und Lena durch das Programm und erläuterten den beiden die Arbeit der Ranger, die Aufgaben der Volunteer-Ranger und die Idee des Junior-Ranger Progamms. Anhand einer Pflanz- und Müllsammelaktion erklärten insbesondere Meral und Derya sowie auch einige unserer Junior-Ranger den Zwillingen Lisa und Lena den Nationalpark Harz und machten auf aktuelle Probleme und Sorgen im Naturschutz aufmerksam.

Da staunten nicht nur die Zwillinge, sondern auch das gesamte Filmteam nicht schlecht, wie engagiert, interessiert und informiert die Junior Ranger sind. Mit dabei waren auch unsere langjährigen Gruppenbetreuer der „Wölfe” und „Hirsche” Bernd Boy und Robby Meißner, so dass das Gefühl aufkam, ein ganz normaler Junior-Ranger-Aktionstag stünde an – nur dass die Aktionen eben öfters mal wiederholt werden mussten, bis die Kamera alles im Kasten hatte

Die Dreharbeiten waren eine spannende Erfahrung für alle Teilnehmenden (Foto: Annika Schröder)

Und wie haben Derya und Meral den Filmdreh mit Lena und Lisa im Nationalpark Harz erlebt?

Ihre Rückschau auf einen ganz besonderen Tag

Über 13 Millionen Follower haben Lisa und Lena – natürlich kannten auch wir die beiden schon lange von ihren Social-Media-Kanälen. Auch im Fernsehen waren die Zwillinge schon öfter zu sehen gewesen. Gerade bei uns jungen Leuten haben sie absoluten Promi-Status. Und nun erfuhren wir im Frühjahr von unseren Jugendgruppenleitern, dass die beiden eine Doku im Nationalpark Harz über junge Menschen im Ehrenamt machen wollten. Und wir wurden gefragt, ob wir da mitmachen möchten. Natürlich wollten wir!

Aber warum eigentlich wir und was machen wir so Besonderes? Schon immer hatten Derya und ich eine enge Verbindung zur Natur. Nach dem Waldkindergarten sind wir dann direkt in die Junior-Ranger-Jugendgruppe vom Nationalpark Harz gegangen. Hier haben wir uns regelmäßig mit Gleichgesinnten getroffen und wurden mit ganz viel Spaß von unseren Gruppenleitern, echten Rangern, ausgebildet. Nach unserer Prüfung zu Junior-Rangern wurden wir dann Volunteer-Ranger. Inzwischen sind wir beide mit die „dienstältesten” Volunteer-Ranger in unseren Nationalpark-Harz-Jugendgruppen. Von unseren Jugendgruppenleitern wurden wir beide also für das Projekt vorgeschlagen. Den Kontakt zum Filmteam hatte der Nationalpark und wir bekamen von unseren Jugendgruppenleitern dann das Drehbuch, das wir vorab gemeinsam besprochen haben.

Gut vorbereitet und echt aufgeregt starteten wir dann am Drehtag mittags in Braunlage. Hier trafen wir dann auf weitere Junior-Ranger aus der Braunlager Jugendgruppe, die uns in dem Beitrag besonders bei der Baumpflanzaktion unterstützen sollten. Und dann standen sie vor uns: Lisa und Lena! So wie man sie kennt: Locker, fröhlich und überhaupt nicht eingebildet. Lisa und Lena sind echte Profis und haben uns mit ihrer Natürlichkeit von Anfang an auch die Scheu vor der Kamera genommen. Uns war von Anfang an freigestellt worden, ob wir die Dialoge aus dem Drehbuch übernehmen oder aber frei sprechen möchten. Wir haben uns beide für letzteres entschieden. Die Thematik war für uns ja nicht neu und es kam uns deutlich natürlicher und authentischer vor, wenn wir unsere eigenen Worte verwenden.

Der Drehtag war ein absolut tolles Erlebnis. Es war interessant, mit einem professionellen Filmteam zu drehen und zu sehen, wie so etwas genau abläuft. Unser Einsatz als Darsteller war auch völlig neu für uns. Mit Lisa und Lena haben wir uns prima verstanden und sie haben uns unseren Part mit ihrer Natürlichkeit und ihrer Professionalität sehr erleichtert. So hatten wir die einzelnen Beiträge auch schneller „im Kasten” als ursprünglich geplant. Bei Einbruch der Dunkelheit haben wir uns dann von den beiden herzlich verabschiedet. Sie hatten bereits am nächsten Tag ihren nächsten Kameraeinsatz in Hannover.

Natürlich haben wir mehr gedreht als letzten Endes bei der Doku tatsächlich im Fernsehen gesendet wird. So waren wir dann auch gespannt auf das Endergebnis, das am 08.11.22 auf Kika gesendet wurde und nun auch in der ARD-Mediathek abrufbar ist. Insgesamt gibt der Beitrag einen guten Überblick über unser Wirken im und für den Nationalpark Harz und Naturschutz allgemein.

Wir danken unseren Mitarbeitenden und Rangern vom Nationalpark Harz für dieses einmalige und tolle Erlebnis. Viele Grüße und Dank auch an die anderen Junior-Ranger, die im Hintergrund mitgewirkt und damit den Beitrag sehr bereichert haben.

Wir hatten mit dieser Doku die Möglichkeit, das Engagement und die Bedeutung unserer Junior-Ranger-Gruppen für den Nationalpark Harz und den Naturschutz allgemein ziemlich umfassend vorzustellen. Aus unserer eigenen Erfahrung können wir sagen, dass wir sehr viel Wissen, das wir hier von unseren Ausbildern mit viel Spaß vermittelt bekommen haben, in die Schule und in unseren Alltag mitnehmen können. Nachhaltigkeit wird immer mehr zum Schlüssel für unsere Zukunft. Während andere erst darüber nachdenken, sind wir mit unseren Junior-Ranger-Gruppen schon lange dabei, es umzusetzen. Wir verstehen uns alle als Botschafter für die Natur und hoffen, dass dieser Beitrag weitere Kinder und Jugendliche inspiriert, sich unseren Gruppen oder ähnlichen Organisationen anzuschließen oder sich auch mal bei einer Aktion zu beteiligen. Gemeinsam haben wir dabei immer sehr viel Spaß. Lasst uns gemeinsam weitermachen. Die Natur braucht uns!

Hier ist noch mal der Link zu der Doku: https://www.ardmediathek.de/video/ticktack-tu-was/ranger-abenteuer-im-wald/das-erste/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE3NTAyMDY

Eure Derya und Meral von der Harzburger Junior-Ranger-„Bären”-Gruppe

Erinnerungsfoto nach den Dreharbeiten im Nationalpark Harz: Lisa und Lena (außen) mit Derya und Meral (mitte) (Foto: Annika Schröder)

WEB:https://www.nationalpark-harz.de

Schlossführung für Einzelgäste in Stolberg im Harz

Am 18. November 2022 | 20:00 bis 21:30 Schloss Stolberg (Harz) | Schloßberg 1, 06536 Südharz / OT Stolberg (Harz)

Jeden Freitagabend laden wir Einzelgäste zur abendlichen Führung mit der Kammerzofe, Sophia von Habenichts, in das Schloss Stolberg ein (Dauer: etwa 1 Stunde 15 Minuten).

Schloss Stolberg

Treffpunkt: Schlosseingang im Innenhof.

Anreise: Aufgrund von Bauarbeiten ist das Schloss Stolberg derzeit nur für Fußgänger erreichbar. Der Parkplatz am Schloss kann nicht genutzt werden. Bitte planen Sie vor Beginn der Führung ausreichend Zeit für den Fußweg ein. Parkmöglichkeiten finden Sie am Parkplatz am Rittertor. Von dort ist das Schloss über den Waschberg erreichbar. Auch der Schlossberg kann für den Aufstieg genutzt werden.

> hier geht’s zur Buchung

Sie haben Interesse an einer Gruppenführung im Schloss Stolberg? Sprechen Sie die Tourist-Information an! Gern organisieren wir für Sie eine individuelle Führung zu Ihrem Wunschtermin.

Tickets / Eintritt: 6,00 EUR

WEB: https://gemeinde-suedharz.de

Nationalpark-Kalender 2023 ist erschienen

Einnahmen unterstützen das Harzer Luchsprojekt

Auch für das Jahr 2023 gibt es wieder den schon vielfach nachgefragten Nationalpark-Kalender. Bereits zum 13. Mal erscheint der Kalender. 2023 zeigt er Fotos aus dem Fotowettbewerb HarzNATUR der letzten Jahre.

Nationalpark-Kalender für das Jahr 2023

Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender kommt auch in diesem Jahr wieder dem Harzer Luchsprojekt zugute. In jedem Jahr wird der Nationalparkkalender von der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und der silverLynx Media GmbH aus Herzberg zur Verfügung gestellt und von der  Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. verkauft.

Der Kalender im Format 48 x 35 cm erscheint in einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren. Zum Preis von 14,95 € ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Private Bestellungen zum Ladenpreis sind beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 möglich. Sollten Sie größere Mengen des Kalenders benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an das Luchsprojekt: 05582/9189-34 (luchsprojekt-harz@posteo.de).

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

Wer gewinnt die Oscars der Campingbranche?

PiNCAMP präsentiert die Nominierten der ADAC Camping Awards 2023

Berlin (ots)

  • International: ADAC Camping Award Nominierte kommen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Kroatien, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz
  • Deutschland: deutsche Nominierungen in den drei Kategorien Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, Demografischer Wandel und Barrierefreiheit sowie ADAC Camping Booking
  • Crippa Concept offizieller Partner der ADAC Camping Awards 2023
Camping Harfenmühle aus Asbacherhütte in Rheinland-Pfalz: Nominiert für die ADAC Camping Awards 2023 in der Kategorie Demografischer Wandel und Barrierefreiheit

PiNCAMP, das Campingportal des ADAC, gibt die Nominierten der ADAC Camping Awards 2023 bekannt. Eine international besetzte Kommission aus 40 Camping-Experten hatte die Nominierten unter hunderten von Vorschlägen aus der Campingbranche ermittelt. So international wie die Auswahl-Kommission ist auch das Feld der nominierten Campingplätze besetzt: Die für die ADAC Camping Awards vorgesehenen Plätze kommen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Kroatien, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz. Die Preisträger der prestigeträchtigsten Camping-Auszeichnung Europas werden anlässlich der ADAC Camping Gala am 13. Januar 2023 in Stuttgart bekanntgegeben. Die zukünftigen Preisträger – der auch als Oscar der Campingbranche titulierten ADAC Camping Awards – messen sich in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, Innovation und Fortschritt, Demografischer Wandel und Barrierefreiheit sowie ADAC Camping Booking Award. Uwe Frers, Geschäftsführer der ADAC Camping GmbH, erläutert: „Wir suchen die Trendsetter der Branche, die mit herausragenden Leistungen und Ideen die Entwicklung des modernen Campingtourismus befördern.“

Gleich drei deutsche Campingplätze wurden für die ADAC Camping Awards 2023 nominiert:

  • Campingpark Havelberge, Mecklenburg-Vorpommern (Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein)
  • Camping Harfenmühle, Rheinland-Pfalz (Demografischer Wandel und Barrierefreiheit)
  • Ostseequelle.Camp, Mecklenburg-Vorpommern (ADAC Camping Booking)

Die Nominierten in der Kategorie „Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein“

  • Camping du Domaine de Massereau (Frankreich)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-du-domaine-de-massereau

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (3,6)

Der mit 5 Sternen ausgezeichnete ADAC Superplatz Camping du Domaine de Massereau setzt auf eine nachhaltige und umweltgerechte Nutzung der Campinganlage in allen Bereichen. So versorgt die 2021 fertiggestellte Photovoltaik-Anlage die Campinganlage zu 100 % mit Strom – einmalig in Europa. Die gesamte Kommunikation mit den Gästen geschieht papierlos via App. Ein nachhaltiges Abfall-, Energie- und Wassermanagement und die Sensibilisierung der Gäste für einen ressourcenschonenden Umgang mit ihrer Umwelt sind Beleg für die gelungene Umsetzung eines verantwortungsvollen Camping-Tourismus.

  • Campingpark Havelberge (Deutschland)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/campingpark-havelberge

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Sehr Gut (4,0)

Das Flaggschiff der Haveltourist-Gruppe, der Campingpark Havelberge in Mecklenburg-Vorpommern, beweist schon seit Jahren, dass eine konsequent nachhaltige Bewirtschaftung und der ökonomische Erfolg sich nicht widersprechen. Ganz im Gegenteil: Der ADAC Superplatz ist auch Dank seiner nachhaltigen Ausrichtung ein echter Camperliebling. Die Betreiber des Campingparks arbeiten intensiv am Ausbau nachhaltiger Strukturen, zum Beispiel beim konsequent auf Ressourcenschutz ausgelegten Sanitärgebäude. Als erster Campingplatz in Deutschland nimmt das Unternehmen am Projekt Voluntourismus teil. Camper helfen im Rahmen dieses Projekts bei Arbeiten zum Schutz der Natur. Der Campingpark Havelberge hat sich auch der strengen Umweltprüfung nach den Kriterien des EU Ecolabel unterzogen und die Auszeichnung im Herbst 2021 erhalten.

  • Nysted Strand Camping (Dänemark)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/nysted-strand-camping

ADAC Klassifikation: 4,5 Sterne, Nutzerbewertung: Fabelhaft (4,3)

Nysted Strand Camping wurde als erster und bisher einziger Campingplatz Dänemarks mit dem EU ECOLABEL ausgezeichnet. Die nachhaltige, umweltverträgliche Bewirtschaftung des Platzes auf der Ostseeinsel Lolland ist damit schon hinreichend dokumentiert. Was den dänischen Platz so besonders macht, ist die Einbindung der Gäste in Aktivitäten in der Natur und rund um das Thema Umweltschutz. Ziel: Die Camper zu einem nachhaltigen und umweltbewussten Lebensstil zu inspirieren, zwanglos und ohne erhobenen Zeigefinger.

Zum Gästeprogramm gehören unter anderem ein Naturquiz für Kinder, Wanderungen und Radtouren mit erfahrenen Naturführern, Meditationen unterm Sternenhimmel und das gemeinsame Pflanzen von Bäumen.

Die Nominierten in der Kategorie „Innovation und Fortschritt“

ADAC Klassifikation: 3,5 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (3,5)

Der erste Glampingplatz Europas im Herzen der Chianti Region präsentiert eine große Vielfalt von Glamping-Unterkünften. Von der zweistöckigen Airlodge mit Sternenblick über die im Vintage-Look gestaltete Bohemian Lodge bis hin zum als Feriendomizil umgebauten US School Bus – für jeden Glamping-Geschmack wird etwas geboten. Die Betreiber entwickeln ständig neue Glamping-Ideen und setzen diese auf dem großzügigen Gelände gekonnt in Szene. Jüngste Glamping-Idee mit dem gewissen „Wow“-Effekt: Ein zum Luxusheim umgebauter Airstream-Wohnwagen mit Lounge-Terrasse und Hot Tub.

  • Camping & Resort Sanguli Resort (Spanien)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-resort-sanguli-salou

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Fabelhaft (4,5)

Dieser Platz an der sonnenverwöhnten Costa Daurada (Costa Dorada) bietet seinen Gästen eine ganze Menge Attraktionen und Annehmlichkeiten, die das Camperleben schöner und angenehmer machen. Allein fünf verschiedene Wasserwelten sowie ein umfangreiches Sport- und Animationsangebot erwarten den Campinggast. Die innovativen Elemente liegen hier eher im Detail. Besonders auffällig: die Architektur des neuen Sanitärblocks mit beheiztem Badebereich und online buchbaren Privatkabinen. Besonders pfiffig: Der kostenlose Geschirrspülerservice mit Express-Waschgängen: maximale Effizienz in nur 5 Minuten!

  • TCS Pop Up Glamping (Schweiz)

https://www.tcs-glamping.ch

Wer hat’s erfunden? Die Schweizer! Mit dem TCS Pop-Up Glamping haben die Schweizer Campingexperten des Touring Club Schweiz ein exklusives Glamping-Erlebnis oberhalb der Waldgrenze in den Alpen kreiert. Von Ende Juni bis Mitte September genießen die Glampinggäste Luxuscamping auf 2000 Meter Höhe inmitten der Schweizer Bergwelt. Das Pop-Up Dorf, bestehend aus 20 komfortablen Zelteinheiten und zwei Zelt-Suiten, verbindet Natur mit Komfort, exzellentem Service, hervorragendem Essen und erlesenen Weinen aus der Region. Der Glamping-Tag beginnt mit einem Frühstück, das in einer liebevoll arrangierten Box direkt ans Luxuszelt geliefert wird. Am Abend werden die Gäste mit einem 3-Gang-Menü im nahegelegenen Restaurant verwöhnt. Wer die Zweisamkeit sucht, kann sich im Restaurant mit Getränken eindecken und den Abend auf der eigenen Terrasse bei Kerzenschein ausklingen lassen.

Die Nominierten in der Kategorie „Demografischer Wandel und Barrierefreiheit“

  • Camping Harfenmühle (Deutschland)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-harfenmuehle

ADAC Klassifikation: 4 Sterne, Nutzerbewertung; Fabelhaft (4,6)

Ein kleiner Platz in Rheinland-Pfalz, Camping Harfenmühle, zeigt den Großen, wie man die Idee von „Camping für Alle“ erfolgreich umsetzt. Mit viel Herz, Engagement und Verstand wird hier der barrierefreie Zugang zu allen Bereichen geschaffen. Familiengerechte Sanitäranlagen mit ebenerdigen Duschen und unterfahrbaren Waschbecken gehören ebenso dazu, wie barrierefreie Parkplätze, Restaurants und Mobilheime.

  • Holiday Village Florenz (Italien)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/holiday-village-florenz

ADAC Klassifikation: 4,5 Sterne, Nutzerbewertung: Sehr Gut (4,1)

Der Campingplatz ist schon seit Jahren V4A-zertifiziert – das heißt, sowohl die gesamte Ferienanlage als auch die dazugehörigen Strände sind für alle – auch und insbesondere für Gäste mit Einschränkungen – nutzbar. Dazu gehören barrierefreie Zugänge zu Sanitäranlagen und barrierefreie Mobilheime. Auch die Fahrt zu den Stränden ist für Rollstuhlfahrer kein Problem. Neu seit 2022 ist, dass nun auch Sehbehinderte und Blinde den Platz nutzen können. Das gesamte Camping-Dorf kann über taktile Karten und Informationsmaterial in Blindenschrift erkundet werden.

  • Les Jardins de la Pascalinette (Frankreich)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-de-la-pascalinette

ADAC Klassifikation: 4,5 Sterne, Nutzerbewertung: Fabelhaft (5,0)

Der in ein Weingut eingebettete Campingplatz Les Jardins de la Pascalinette im Département Var wurde bereits 2012 mit dem Label „Tourisme & Handicap“ ausgezeichnet. Zu Recht. Denn nahezu alle Bereiche sind barrierefrei und an die Bedürfnisse von Menschen mit mobilen Einschränkungen und geistigen Behinderungen angepasst. Ob Mobilheime, Standplätze für Wohnmobile und Zelte oder Sport- und Freizeiteinrichtungen, alles ist auf den ungehinderten Zugang für alle Gäste ausgerichtet.

Die Nominierten in der Kategorie „ADAC Camping Booking“

  • Camping De Kleine Wolf (Niederlande)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-de-kleine-wolf

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Außergewöhnlich (4,9)

Bei Camping De Kleine Wolf im niederländischen Stegeren ist man dem Gast gerne einen digitalen Schritt voraus, damit er oder sie den Urlaub in vollen Zügen genießen kann. Das Digital-Paket zur Customer Journey von De Kleine Wolf macht’s möglich. Angefangen bei der Online-Buchung mit Informationen zu Zahlungsbedingungen und Kennzeichenerkennung bis hin zur „De Kleine Wolf-App“ mit Infos zu An- und Abreise, touristischen Ausflugstipps und Standplatzinfos ist alles digital „vorbereitet“. Bei aller Digitalisierung kommt das Menschliche, das Persönliche nicht zu kurz. So erfolgt die Anmeldung immer noch in der Rezeption und alle Infos sind auch persönlich, telefonisch und/oder per E-Mail abrufbar. Eine gelungene Mischung!

  • Ostseequelle.Camp (Deutschland)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/ostseequelle-camp

ADAC Klassifikation: 3 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (3,7)

Hier kommt niemand auf den an der mecklenburgischen Ostseeküste gelegenen Platz, der nicht zuvor online gebucht hat. Der komplette Buchungsprozess ist digitalisiert. Nur Online-Buchungen werden akzeptiert. Gäste, die ohne vorherige Buchung anreisen, nutzen zum Online Check-in ein Terminal am ehemaligen Rezeptionsgebäude. Den Zugang zum Platz regelt eine Schranke mit Kennzeichenerkennung. Vorteil für den Camper: Keine Wartezeiten beim Ein- und Auschecken, der Wunschplatz kann sofort angesteuert werden. Vorteil für den Campingplatzbetreiber: Statt langwieriger An- und Abmeldung hat er mehr Zeit, um sich um seine Gäste und seinen Campingplatz zu kümmern.

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (4,4)

Das Zaton Holiday Resort in der Nähe von Zadar ist ein Vorreiter der Digitalisierung im Campingbereich. Schon sehr früh setzten die kroatischen Campingexperten auf die Online- Buchung über die eigene Website und über Schnittstellen zu weiteren Buchungsplattformen wie zum Beispiel PiNCAMP. Mit großem Erfolg: Das Zaton Holiday Resort zählt zu den meistgebuchten Campingplätzen auf PiNCAMP.de.

Die Preisverleihung der ADAC Camping Awards 2023 wird wieder als Live-Event im Rahmen der ADAC Camping Gala in Stuttgart am 13. Januar 2023 stattfinden. Die Bekanntgabe der Gewinner der ADAC Camping Awards 2023 wird von CrippaConcept vorgenommen. CrippaConcept ist der größte Hersteller von Mobilheimen und Lodgezelten in Italien und offizieller Partner der ADAC Camping Gala 2023.

Download: Pressemitteilung, Fotos, Dokumente und Abbildungen Pressebereich: https://presse.pincamp.de Zahlen und Fakten: PiNCAMP Statistik-Service

Alle Rechte liegen bei der ADAC Camping GmbH. Veröffentlichung erlaubt unter Nennung der Quelle (Print: www.pincamp.de , Online: Link auf https://www.pincamp.de).

PiNCAMP ( www.pincamp.de) ist die digitale Campingplattform der ADAC SE. Das Portal listet alle Inhalte des ADAC und insgesamt mehr als 11.000 Campingplätze, 8.000 Reiseziele in ganz Europa sowie 53.000 Nutzerbewertungen. Diese Informationen vereint PiNCAMP zu einem inspirierenden Service- und Content-Angebot bestehend aus News, Reiseberichten, Interviews und Fahrzeug-Tipps. Zudem prüfen ADAC-Experten im Rahmen jährlicher, objektiver Inspektionen die Qualität der Campingplätze. Die Plattform finanziert sich u.a. über B2B-Services für Betreiber, Verbraucher nutzen PiNCAMP kostenfrei. Geleitet wird das Berliner Unternehmen von Tourismus-und Startup-Experte Uwe Frers.

Commerzbank-Umweltpraktikum: Bewerbungsphase für 2023 hat begonnen

Vier Open-Air-Semester im Nationalpark Harz ausgeschrieben – Bewerbung bis 15. Januar 2023

Die Bewerbungsphase für das Commerzbank-Umweltpraktikum 2023 ist gestartet. Ab sofort können sich Studierende mit Naturbegeisterung um einen von 60 Praktikumsplätzen in 22 Nationalparks und Biosphärenreservaten bewerben. Die Frist läuft noch bis zum 15. Januar 2023. Bewerbungen für das Open-Air-Semester sind online möglich. Hier gehts direkt zu den Stellen im Nationalpark Harz.

Commerzbank-Umweltpraktikum im Nationalpark Harz – Jetzt bewerben!

Im Nationalpark Harz gibt es jeweils einen Praktikumsplatz in diesen vier Einsatzstellen: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, Natur-Erlebniszentrum HohneHof, Team Nationalpark-Bildung Sankt Andreasberg und Nationalparkhaus Sankt Andreasberg.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum dauert mindestens drei Monate. Teilnehmen können Studierende aller Fachbereiche aus Deutschland und der EU. Bewerbungen für das Open-Air-Semester sind ausschließlich online möglich. Hier gehts direkt zu den Stellen im Nationalpark Harz.

Die Arbeit der Praktikant*innen ist dabei im Nationalpark Harz sehr vielfältig – von geführten Wanderungen über Gespräche zu den Wäldern im Wandel zur Wildnis, die Mitarbeit an Forschungsprojekten bis hin zur Vorbereitung und Durchführung von Junior-Ranger-Fahrten und Camps ist fast alles dabei…

Logo des Commerzbank-Umweltpraktikums

Commerzbank-Praktikant*innen sammeln wertvolle Praxiserfahrung in freier Natur und knüpfen berufliche Kontakte, engagieren sich für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung und realisieren eigene Projekte in den Bereichen Umweltbildung, Besucherbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit. Neben einzigartigen Naturerlebnissen und lehrreichen Erfahrungen erhalten sie ein Praktikumsentgelt. Die Kosten für die Unterbringung werden ebenfalls übernommen.

Einen kleinen Einblick in Aufgaben und Erfahrungen im Commerzbank-Umweltpraktikum gibt es im Video. Dale unterstützte 2021 im Rahmen eines Commerzbank-Umweltpraktikums das Team am Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus im Nationalpark Harz.

WEB: https://www.nationalpark-harz.de/

Bergwaldprojekt-Freiwillige pflanzen 200.000 Bäume in Deutschland

Nicht um den Klimawandel zu stoppen, sondern um den Wald für uns und das sich rasch ändernde Klima fit zu machen

Würzburg (ots) An vielen Orten Deutschlands pflanzen aktuell Freiwillige des Bergwaldprojekts Bäume auf geschädigten Waldflächen.

Bis zu 150 Freiwillige kommen jeweils für die Wiederbewaldung von Kahlflächen zu den öffentlichen Pflanztagen des Bergwaldprojektes – wie hier im Taunus bei Oberursel 2021. Einweisungen und Erläuterungen durch Pflanzexperten sorgen für bestmögliche Pflanzqualität.

Ob im Harz, im Pfälzerwald, im Sauerland oder im Taunus: Mit der Vielfalt standortsheimischer Baumarten unterstützt das Bergwaldprojekt mit seinen freiwilligen Helfern derzeit den notwendigen Waldumbau und die ökologische Wiederbewaldung mit 200.000 Baumpflanzungen bis Jahresende. Entgegen der verbreiteten Meinung ist damit aber weder der Klimawandel zu stoppen noch zu verlangsamen. Dies ist nur mit einer schnellen und deutlichen CO2-Emissionsreduzierung und klimaverträglichen Verhaltensänderungen möglich.

In den letzten drei Jahren gingen weit mehr als 500.000 Hektar und damit 5 Prozent der deutschen Wälder durch die Folgen der Erderwärmung (Trockenheit, Stürme, Insektenkalamitäten) verloren. „Verstärkt wurden diese Folgen leider durch teilweises schlechtes Flächenmanagement bei großen Kahlflächen mit Humusschwund und idealen Bedingungen für Schalenwild“, so Peter Naumann, Vorstand des Bergwaldprojekts. Betroffen waren hauptsächlich Bestände mit den labilen Hauptbaumarten Fichte und Kiefer.

Keine CO2-Kompensation durch Baumpflanzungen

Die aktuellen Baumpflanzungen in Europa dienen primär der Wiederbewaldung der Sturm- und Schadflächen in bestehenden Wäldern, womit kein zusätzlicher Kompensationseffekt für CO2-Emissionen erreicht wird. Erstaufforstungen auf Wiesen- oder Ackerflächen sind sogar zusätzliche CO2-Quellen. Landwirtschaftlich genutzte Böden, auf welchen neue Bäume gepflanzt werden, haben in ihrem Humus einen eigenen CO2-Kreislauf und eigenen CO2-Speicher. Durch die Pflanzung der Bäume wird dieser Kreislauf unterbrochen und CO2 wird auf diesen Pflanzungsflächen freigesetzt. Die gepflanzten Bäume nehmen zwar auch CO2 bei ihrem Wachstum auf, der Boden gibt aber für lange Zeit größere Mengen ab, als der Baum aufnehmen kann. Erst nach etwa 40-60 Jahren wirkt die Pflanzung als Kohlenstoffsenke. „Nach Erkenntnissen der Klimaforschung reicht diese Zeit jedoch nicht mehr, um eine irreversible Klimakrise zu verhindern. Der Pflanzboom kann also nicht zum Klimaretter werden, auch wenn er als Problemlösung noch so charmant wäre„, fasst Naumann die Lage zusammen. „Daher bleibt es dringend nötig, endlich unser aller Verhalten klimaverträglich zu gestalten!“

Bäume pflanzen ist dennoch notwendig

Der Umweg über langsam entstehende Pionierwälder auf den Kahlflächen aus Birken, Weiden u. a. dauert zu lange, um den für uns Menschen wichtigen Erosionsschutz und die vielen Nutzfunktionen des Waldes dauerhaft zu gewährleisten. Daher setzt das Bergwaldprojekt auch weiterhin auf Pflanzungen und Saaten als Ergänzung zur Naturverjüngung. Naumann dazu: „Diese ist zwar der Königsweg für die Wiederbewaldung. Wo aber weit und breit keine Samenbäume zu finden sind und ein zu hoher Wildbestand die Naturverjüngung ausbremst, ist die ergänzende Pflanzung standortheimischer Bäume notwendig und sinnvoll.“ Sonst werden aus Fichtenreinbeständen zunächst wieder von Fichten dominierte Bestände.

Eine rasche Wiederbewaldung mit einer Mischung der passenden standortheimischen Bäume am richtigen Standort sorgt auch für einen künftigen klimaresilienten Wald. Mit mehr zukunftsfähigen Bäumen pro Fläche entsteht mehr Biomasse als nur mit wenigen. Mit einem erfolgreichen Jagdmanagement (wenig Verbiss durch Schalenwild) und extensiver naturnaher Bewirtschaftung entsteht so in Jahrzehnten ein artenreicher Mischwald mit horizontalen und vertikalen Strukturen, der viel wertvollen Humus anreichert und dadurch Nährstoffe, Wasser und auch langfristig wieder Kohlenstoff speichert.

Nur standortsheimische Baumarten

Statt auf importiere Baumarten aus anderen Klimazonen zu setzen, pflanzt das Bergwaldprojekt nur standortsheimische Baumarten, die mit Trockenheitsphasen gut zurechtkommen. Ihr entscheidender Vorteil: „Diese Arten haben in den letzten 12.000 Jahren eine Koevolution durchlaufen. Mit heimischen Pilzen und Bodenbakterien sind sie zusammen ein eingespieltes Team“, weiß Forstingenieur Nauman. Dies sind für die Mittelgebirgslagen bevorzugt Laubhölzer wie Traubeneiche, Winterlinde, Elsbeere, Speierling, Walnuss, Esskastanie, Baumhasel und Spitzahorn sowie Weißtanne und Lärche.

Bester Pflanzzeitpunkt ist der Herbst, da sich die Pflanzen vor dem Frühjahrsaustrieb an den neuen Standort gewöhnen können und in dieser Zeit mit mehr Niederschlägen zu rechnen ist. Für den bestmöglichen Anwuchserfolg sorgen die Verwendung von sogenannten Containerpflanzen (mit stark ausgebildeten Wurzelballen) und die fachgerechte Pflanzung nach Anleitung von Forstfachleuten. Devise: „Pflanzen nur Andrücken statt Festtreten!“

Bergwaldprojekt e.V.

Das Bergwaldprojekt organisiert deutschlandweit Freiwilligen-Einsätze für Moorwiedervernässungen, Waldentwicklung und -pflege sowie für Biotop- und Artenschutz. 2022 beteiligen sich gut 4.000 Freiwillige in 160 Projektwochen und einem Dutzend Einzelpflanztagen an mehr als 80 Einsatzorten.

Der Verein engagiert sich seit 30 Jahren in der ökologischen Waldentwicklung in ganz Deutschland und hat mit Freiwilligenarbeit und der Pflanzung mehrerer Millionen Bäume bereits Tausende Hektar naturfernen Wald in resiliente und naturnahe Mischwälder umgebaut.

Aktuelle Pflanzprojekte

Die Freiwilligen des Bergwaldprojekts pflanzen in Absprache mit den zuständigen Forstbehörden sowohl in Einsatzwochen als auch an Einzeltagen. In den kommenden Wochen pflanzen jeweils bis zu 150 Freiwillige in Hamburg und Oberursel (29. 10.), Hemer / Sauerland (5.11.), Karlsruhe und München (12.11.), Würzburg und Thüngersheim / Mainfranken (19.11.), Neumarkt i. d. Oberpfalz (26.11.) und bei Berlin (17.12.). Zudem wurden in den aktuellen Einsatzwochen (23.10.-29.10.) im Pfälzerwald Weißtannen und Edelkastanien und in Sangerhausen im Vorharz Weißtannen gepflanzt und Eichen gesät sowie in Neuhäusel / Westerwald (30.10.-5.11.) weitere entstandene Kahlflächen wieder bepflanzt. Freiwillige können sich für die Einsätze jederzeit über die Webseite www.bergwaldprojekt.de anmelden.

Wegen Unwetterschäden ist das Bodetal gesperrt

Bodetal bleibt bis zum Frühjahr 2023 für Wanderer gesperrt

Das starke Unwetter hinterließ leider in der Einheitsgemeinde Thale starke Schäden. Dies betraf insbesondere auch das Bodetal selber. Hier waren zwischen Treseburg und Thale insgesamt 12 Murenabgänge, umgestürzte Bäume und sehr stark beschädigte Wanderwege zu verzeichnen. Nach einer ersten durchgeführten Schadensdiagnose bleibt leider festzustellen, dass das Bodetal bis zum Frühjahr 2023 gesperrt bleiben muss.

Landesforstbetrieb Ostharz und die Stadt Thale werden im Oktober mit einem finanziellen Kraftakt die Wanderwege in einer Gemeinschaftsaktion zusammen wieder herrichten. Der Landesforstbetrieb übernimmt dabei den Abschnitt zwischen Treseburg und der Teufelsbrücke, während die Stadt Thale sich um die Bereiche zwischen Teufelsbrücke, Königsruhe und Waldkater kümmern wird. Entsprechende Aufträge zur Beräumung sind dazu bereits bei Fachfirmen in Auftrag gegeben worden. Diese sollen nach Verfügbarkeit der Firmen im Oktober / November abgearbeitet werden. Nach der üblichen, jährlichen Wintersperre ab Ende Oktober soll dann der Harzer Hexenstieg im Frühjahr 2023 wieder eröffnet werden.

Die Schurre zur Rosstrappe wurde leider so schwer beschädigt, dass hier ein umfangreiches Schadensgutachten erstellt werden muss. Eine Wiedereröffnung dieses Wanderweges im Jahr 2023 erscheint zum heutigen Zeitpunkt leider sehr fraglich.
Der Präsidentenweg vom Bodetal zur Rosstrappe ist wieder begehbar. 

Im Bodetal ist auf Grund der jetzigen geologischen Situation jederzeit mit weiteren Murenabgänge und Steinschlägen zu rechnen. Jeder Wanderer betritt die Wanderwege auf eigene Gefahr und sollte insbesondere im Interesse der eigenen Sicherheit sehr aufmerksam sein.
Das Gasthaus Königsruhe, die Jugendherberge Waldkater und die Berghotels Rosstrappe und Hexentanzplatz bleiben erreichbar.

WEB: https://www.bodetal.de/

DrohnenflugVideo.de – Teufelsmauer Hamburger Wappen bei Timmenrode im Harz

Die bizarre Gesteinsgruppierung liegt immerhin auf 252 Meter über Normal Null bei Timmenrode im Harz und ist Teil der sagenumwobenen Teufelsmauer.

„Hamburger Wappen“ alias „Drei Zinnen“ Teufelsmauer im Harz

Sie erhielt ihren Namen, weil die drei aufrecht stehenden Gesteins zacken an das Wappen von Hamburg erinnern. Eigentlich ist der Name des Felsgebildes „Drei Zinnen“, aber im Volksmund wird diese Felsanordnung seit geraumer Zeit Hamburger Wappen genannt. Anlässlich der 800-Jahr-Feier des Ortes Timmenrode im Jahr 1999 wurde direkt am Felsen eine Hinweistafel mit dem Wappen der Freien und Hansestadt Hamburg mit Unterstützung dieser norddeutschen Großstadt angebracht. Die Felsformation erhebt sich rund 90 Meter über das angrenzende Gelände. Die Sandsteinfelsen selbst kommen dabei auf eine Höhe von etwa 40 Meter. Nicht ganz ungefährlich ist es jedoch auf diese Felsnadeln hinaufzuklettern. Hier sollten vor allen Dingen die Eltern auf ihre Kinder achten. Auch die „Großen“ haben Ihre Freude am Klettern. Dabei sollte man aber höhentauglich sein, dann kann man in luftiger Höhe seine Tasse Kaffee trinken. Mit seinen vielen Höhlen und Vorsprüngen lädt dieser Aussichtspunkt auch die kleinen Wanderfreunde zum Entdecken und Klettern ein. Vom Ort Timmenrode aus können Sie das Hamburger Wappen in wenigen Minuten erwandern. Direkt am Sportplatz gibt es einen kleinen kostenlosen Parkplatz, welcher sich gut als Ausgangspunkt für die Wanderung eignet. Von dort aus beträgt die Entfernung zur Felsfomation etwa einen Kilometer. Besuchen Sie Timmenrode im Harz.

Winter is coming im Harz

Infos zu Winter-Öffnungszeiten und Abbau/Sperrungen der Natur-Erlebnispfade

Nationalpark-Einrichtungen

Ab dieser Woche gelten für einige der Nationalpark-Einrichtungen die regulären Winter-Öffnungszeiten.

Eingezuckerte Landschaften, bald hält der Winter Einzug im Nationalpark HarzHarz (Foto. Kai Heinemann/HarzNatur)
  • Natur-Erlebniszentrum HohneHof: November – März täglich 10 – 16 Uhr, geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember
    • Wichtige Info: Der HohneHof ist am 23.-25.11.2022 wegen Reinigung geschlossen, Ranger- und Ausstellungshaus sind jedoch geöffnet.
  • Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus: November – März: Di – So 10 – 16 Uhr, montags (außer feiertags) geschlossen, am 24. Dezember geschlossen
    • Wichtige Info: Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus ist am 3.11.2022 wegen interner Fortbildung geschlossen
  • Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: November – März: Di – So 10 – 17 Uhr, montags (außer feiertags) geschlossen, vom 24.-26. Dezember und am 1. Januar geschlossen.
    • Wichtige Info: Um in der gegenwärtigen Situation den Verbrauch von Erdgas und Strom so weit wie möglich zu senken, bleibt das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg zudem von 7.11. bis 19.12.2022 geschlossen.

Bei unseren anderen Nationalpark-Einrichtungen bleibt es bei den ganzjährig bekannten Öffnungszeiten:

Natur-Erlebnispfade

Auch wenn es die kalte Jahreszeit aktuell nur langsam angehen läßt, schicken wir unsere Natur-Erlebnispfade pünktlich in den Winterschlaf. Wie immer um Novemberbeginn werden die Stationen des Löwenzahn-Entdeckerpfad bei Drei Annen Hohne, des Naturmythenpfades bei Braunlage und das Weiße Reh am Märchenpfad von Schierke zum Brocken in den nächsten Tagen abgebaut. Wir nutzen die Winterzeit, um die Tafeln und Installationen für den Start in die nächste Saison im Frühjahr aufzuarbeiten. Die Wegeführung dieser Pfade bleibt weiter begehbar.

Unsere Natur-Erlebnispfade gehen in die Winterpause (Fotos: Freddy Müller(Höreule – Löwenzahn-Entdeckerpfad, Sabine Bauling (Urwaldstieg), Mandy Gebara (Station 1 – Märchenpfad Weißes Reh), Danilo Hartung (WaldWandelWeg), Sandra Meckbach-Wolter (Wolfsstation – Naturmythenpfad))

Die mit Holzstegen ausgestatteten Natur-Erlebnispfade Urwaldstieg am Brocken und WaldWandelWeg nahe Torfhaus werden zur Sicherheit unserer Gäste bei sich ankündigendem Schnee komplett gesperrt.

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

Waldgaststätte Bismarckturm in Bad Lauterberg

Genießen Sie einen herrlichen Rundblick über den Harz, das Kneippheilbad und natürlich unsere Harzer Spezialitäten!

Eine atemberaubende Aussicht, gut bürgerliche Küche, Waschbären und  Waldvögel beobachten.

Das perfekte Ausflugsziel für die ganze Familie.
Der Bismarckturm,1904 zu Ehren des Reichskanzlers Otto von Bismarck errichtet, steht auf der Ostkuppe (ca. 535 m über NN) des direkt nördlich der Kernstadt von Bad Lauterberg gelegenen Kummelbergs (Kummel, 536 m).
 Der etwa 15 m hohe Bismarckturm ist während der Öffnungszeiten der Waldgaststätte (täglich von 9 – 20 Uhr) über eine 60-stufige Stein- und eine 11-stufige Metalltreppe begehbar! Im Jahr 2000 wurde das Bauwerk komplett saniert und 2011 erhielt die Aussichtsplattform einen neuen Aus- und Einstieg.

Bei klarem Wetter bietet der Turm einen ausgezeichneten Blick zum benachbarten Großen Knollen, zur Hanskühnenburg, nach St. Andreasberg, zum Brocken und Wurmberg, zur Odertalsperre, zum Ravensberg, über Bad Lauterberg mitsamt den Ortsteilen Barbis, Bartolfelde und Osterhagen sowie in das südliche und südwestliche Harzvorland!
Stempelstelle der Harzer Wandernadel.

Waldgaststätte Bismarckturm
Bismarckturm 1
37431 Bad Lauterberg im Harz
Deutschland

Tel.: 05524 80661
Mobil: 0176 228 968 66
E-Mail: bismarck-turm@t-online.de
Webseite: www.bismarckturmbadlauterberg.de

DrohnenflugVideo.de – Gegensteine Ballenstedt im Harz

Die Gegensteine bei Ballenstedt im Harz. Zwei Kilometer nördlich von Ballenstedt befinden sich zwei steil aufragende Felsnadeln, die Gegensteine.

Gegensteine bei Ballenstedt im Harz

An der Straße von Ballenstedt nach Badeborn führt nach etwa 2 km ein Weg in westliche Richtung. Hier hat man eine super Aussicht vom begehbaren Felsen. Der Große Gegenstein mit einer Höhe von 243,6 Metern kann mittels in den Fels geschlagener Stufen und Treppen bestiegen werden. Auf seinem Gipfel wurde im Jahr 1863 im Auftrag des Fürsten von Anhalt ein Kreuz errichtet, das im Jahr 1993 erneuert wurde. Vom Gipfel genießt man einen weiten Ausblick über das Vorland und zum Harz. Ein Besuch der Gegensteine bei Ballenstedt ist fast noch ein Geheimtipp für Ihren Besuch im Harz. Nicht ganz so bekannt wie die anderen Teile der Teufelsmauer sind die Gegensteine noch nicht so stark besucht. Wer diese Steinlandschaft erkunden will, wird mit einem Panorama der Harzlandschaft von Ballenstedt bis Quedlinburg belohnt. Also besuchen Sie die Gegensteine im Harz.

Neue Junior-Ranger des Nationalparks Harz

38 Kinder für ihr Engagement für die Natur ausgezeichnet

Die Auszeichnungsaktion der Junior-Ranger fand in diesem Jahr am Natur-Erlebniszentrum HohneHof statt. Insgesamt wurden 38 Kinder für ihr Engagement für die Natur ausgezeichnet. Fünf wurden noch am gleichen Tag früh morgens geprüft – alle haben mit Bravour bestanden und sind nun offiziell Junior-Ranger des Nationalparks Harz. Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch überreichte den Junior-Rangern ihre Plaketten und Urkunden.

Alle ausgezeichneten Junior-Ranger der diesjährigen Auszeichnungsaktion mit Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch (Foto: Thomas Schwerdt)

Bei mildem Herbstwetter trafen sich Kinder, Eltern und das Team des Nationalparks Harz kürzlich zu dieser fröhlichen Veranstaltung in toller Kulisse. Vor der eigentlichen Auszeichnung entdeckten die Kinder das Gelände des HohneHofs und seine Naturschätze beim „Chaos-Spiel“. Hierbei galt es, knifflige Rätsel zu lösen und möglichst schnell mit seiner Gruppe an ein Ziel zu gelangen. Die Eltern waren währenddessen zu einer Exkursion mit einem Ranger eingeladen, rund um den Hohnehof durch den Nationalpark Harz. Um 14 Uhr fand dann die eigentliche Auszeichnung statt.

Vier Junior-Ranger-Gruppen im Nationalpark Harz

Im Nationalpark Harz gibt es an drei Standorten vier Junior-Ranger-Gruppen: die Wölfe in Braunlage, die Hirsche in Drei Annen Hohne und die Bären und Luchse in Bad Harzburg. Die Kinder ab 7 Jahre treffen sich regelmäßig, einmal im Monat oder alle zwei Wochen, sie lernen die Natur kennen und beschäftigen sich mit dem Nationalpark Harz und weiteren, vielseitigen Themen.

Auch in diesem Jahr haben die Junior Ranger wieder viel mit ihren Gruppenbetreuer*innen erlebt: Da wurde beispielsweise Müll aus Vogelnestern gesammelt und dokumentiert, dem Verlauf der Bode gefolgt und Bäume gepflanzt. Außerdem waren die Junior-Ranger auf Schatzsuche im Sommercamp im Jugendwaldheim des Nationalparks, erlebten auf der Sommerfahrt die Wildnis des Sollings und einige trafen die TikTok-Stars Lisa und Lena, die bei einem Filmdreh des WDR den Nationalpark Harz und die tollen und wichtigen Aufgaben der Junior-Ranger kennen lernten. Es war ein tolles und erlebnisreiches Jahr für die jungen Naturschützer.

Infos und Kontakte zu den Junior Rangergruppen im Nationalpark Harz

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

DeutschlandVideo.de – Stadtsee in der Salzstadt Staßfurt

Willkommen bei DeutschlandVideo.de
Der Stadtsee in der Salzstadt Staßfurt.

Stadtsee Staßfurt

Bis zu sieben Meter tief sind Teile der Altstadt von Staßfurt abgesunken, als Folge unsachgemäßer Sicherung der Kali stollen aus dem 19. Jahrhundert. Mehrere hundert Gebäude, darunter die Stadtkirche und der Markt, mussten in den vergangenen fünfzig Jahren deshalb abgerissen werden. An dieser Stelle entstand der neue Stadt see um das Zentrum wieder aufzuwerten. Der Stadtsee entstand im Rahmen des I B A Projektes Sachsen-Anhalt. Heute ist der Stadtsee ein beliebter Treffpunkt und ein Farbtupfer im Stadtbild von Staßfurt. Ein Besuch des Stadtseebereiches lohnt sich auf alle Fälle. Danke.

DeutschlandVideo.de – neue Bodebrücke in Staßfurt

Willkommen bei DeutschlandVideo.de
Die neue Staßfurter Bodebrücke in neuer Perspektive gesehen.

neue Bodebrücke in Staßfurt

Die neue Bodebrücke verbindet Alt Staßfurt, mit dem Zentrum. Vom Prinzenberg über die Brücke zur Lehrter Straße. Oder über den Kreisverkehr zum Postring und Steinstraße. Sehenswert ist diese Bodebrücke auf alle Fälle. Also besuchen Sie Staßfurt und die neue Bodebrücke. Danke.