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Historisches Burgfest mit Ritterturnier auf Burg Querfurt

Am Wochenende vom 22. und 23. August 2026 können sich alle, die mittelalterliche Klänge, Ritterspiele und Feuerspucker lieben, auf das Burgfest auf unserer Burg freuen.

An beiden Tagen sind die Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, sich zwischen dem Dicken Heinrich und Eselstall auf eine zauberhafte Reise ins Mittelalter zu begeben. Erleben Sie einen historischen Marktplatz und das bunte Treiben der Ritter, Gaukler, Händler und Musikanten.

An den über 40 Ständen erwarten Sie alte Handwerkstraditionen wie Brandmalen, Nadelbinden oder Schmieden. Beim Steinmetz haben Sie die Möglichkeit, auch selbst mit Sandstein und Kerzenwachs kreativ zu werden. Bei den Händlern können Sie Glas- und Eisenwaren, Weyrauch als auch Schwerter und edle Gewänder erwerben. Wer aus dem Mittelalter einen Blick in die Zukunft wagen möchte, kann die Wahrsagerin besuchen. Gönnen Sie sich an den Garküchen und Tavernen eine kleine Pause vom bunten Treiben und genießen Sie Ritterbier und Met, Braten und Fladen, Knoblauchbrot und andere Köstlichkeiten.

Musikgruppen wie die „Rabenbrüder“ oder „Fabula“ spielen in historischen Gewändern auf alten Instrumenten Weisen, Lieder und Tänze des Mittelalters. In den Abendstunden sorgt „Rudolfo“ mit seiner atemberaubenden Fakirshow für Staunen und lässt Feuerbälle in den Himmel steigen. Die „Ritterschaft zu Reychenfels“ und der „Thüringer Ritterorden“ laden Sie ein, das Lagerleben der Ritter und Knappen kennenzulernen. Höhepunkte sind die täglichen Ritterturniere mit der „Wenzels Ritterschaft“ und ihrem Ritt durchs Feuer.

Europa Open Air 2026

Tausende Musikfans lauschten dem Konzert an der Weseler Werft

Das Europa Open Air des hr-Sinfonieorchesters und der Europäischen Zentralbank am heutigen Donnerstagabend, 20. August, auf der Weseler Werft am Frankfurter Mainufer erfüllte musikalisch wie atmosphärisch wieder alle Erwartungen. Die Veranstalter zählten rund 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem Platz, zahlreiche weitere Menschen hörten sich das Konzert am gegenüberliegenden Ufer, auf Brücken, Booten oder auf Balkonen der umliegenden Wohnhäuser an.

Europa Open Air des hr-Sinfonieorchesters und der Europäischen Zentralbank 2026, Weseler Werft, Frankfurt am Main,
20.08.2026 Foto: hr/Tim Wegner

hr-Musikchef Michael Traub sagte: „Auch heute, bei unserem achten gemeinsamen Europa Open Air mit der EZB am Frankfurter Mainufer, war der Wettergott glücklicherweise auf unserer Seite und hat für einen wunderschönen Sommerabend gesorgt.“

Argentinische Tangoklänge mit französischer Note brachte der legendäre und von Astor Piazzolla beeinflusste Akkordeonist Richard Galliano mit. Gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester und unter der Leitung von Alain Altinoglu präsentierte der weltbekannte Solist das Opale Concerto, eine eher selten gehörte Musikfarbe auf der Konzertbühne. Das Konzert unter freiem Himmel begann zuvor ebenfalls mit einem Highlight, als der Grammy-Gewinner und legendäre Bariton Kurt Elling gemeinsam mit der hr-Bigband auftrat.

Digitalklimaindex 2026

KI sorgt bei Digitalisierung in Beruf und Bildung für neuen Schub

Digitalisierungsfokus spiegelt die individuelle Lebensrealität wider

  • Die Bedeutung der Digitalisierung steigt für den Lebensbereich Wirtschaft und Beruf deutlich
  • Auch bei Schule, Ausbildung, Studium und Weiterbildung wächst der Wert erneut
  • Relevanz bei Medizin/Gesundheit, Geld/Finanzvorsorge, Verkehr/Mobilität und Einkäufe/Versorgung weiterhin mit Spitzenwerten
Künftige Bedeutung von digitaler Technologien nach Lebensbereichen und Altersgruppen

Künstliche Intelligenz verändert die Erwartungen der Menschen an die Digitalisierung: Vor allem in Beruf und Bildung rechnen deutlich mehr Befragte als im Vorjahr mit einer großen Bedeutung digitaler Anwendungen für ihr eigenes Leben. Zugleich bleibt die digitale Ausstattung stark vom Alter abhängig. Das zeigen neue Ergebnisse des Digitalklimaindex 2026. Die repräsentative Studie der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser liefert ein umfassendes Stimmungsbild zur Digitalisierung in Deutschland.

KI prägt Erwartungen an Beruf und Bildung – in allen Bildungsgruppen

Mit Blick auf die Lebensbereiche, in welchen die Befragten künftig eine große persönliche Bedeutung der Digitalisierung für sich selbst erwarten, gibt es im Vergleich zum Vorjahr eine signifikante Veränderung. Den stärksten Zuwachs verzeichnen Wirtschaft und Beruf: Der Anteil steigt gegenüber 2025 um sieben Prozentpunkte auf 54 Prozent. Bei Schule, Ausbildung, Studium und Weiterbildung wächst er um fünf Punkte auf 46 Prozent. Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der KI-Anwendungen in Bildung und Arbeitswelt deutlich sichtbarer und breiter verfügbar werden.

„Künstliche Intelligenz macht für viele Menschen unmittelbar erfahrbar, wie schnell Digitalisierung Arbeit und Lernen verändert. Der Digitalklimaindex zeigt, dass Beruf und Bildung deshalb stärker in den Mittelpunkt der persönlichen Zukunftserwartungen rücken. Die Menschen nehmen die Veränderungen in diesem Umfeld sehr bewusst wahr und stehen diesem Thema offen gegenüber“, sagt Ruben Queimano, Chief Commercial Officer bei Deutsche Glasfaser.

So geben 48 Prozent der Befragten an, dass sie es befürworten würden, wenn im Beruf verstärkt Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen würde.

DrohnenflugVideo.de – Trogbrücke Mittellandkanal über die Elbe bei Magdeburg

Die Trogbrücke bei Magdeburg.

Eine Trogbrücke ist ein Brückentyp, bei dem die Fahrbahnplatte nicht über den Längsträgern angeordnet ist, wie bei einer Deckbrücke, sondern zwischen den Hauptträgern, und tiefer liegt als die Oberkante der Hauptträger. Trogbrücken zeichnen sich durch eine geringe Bauhöhe aus und werden unter anderem bei Eisenbahnüberführungen oder bei Überführungen von Fuß- und Radwegen über Bäche oder kleine Flüsse verwendet. Die größte Brücke dieser Art ist die 918 Meter lange Kanalbrücke Magdeburg, ein Teil des Wasserstraßenkreuzes bei Magdeburg. Dort führt der Mittellandkanal über die Elbe.

Weiterbildung fast zum Nulltarif

Der Industriemeister zählt zu den wichtigsten Aufstiegsfortbildungen für Fachkräfte in der deutschen Industrie. Wer den nächsten Karriereschritt gehen und künftig mehr Verantwortung übernehmen möchte, kommt an einer entsprechenden Weiterbildung häufig kaum vorbei. Doch viele Interessierte zögern zunächst – vor allem wegen der vermeintlich hohen Kosten.

Dabei wird häufig übersehen, dass angehende Industriemeister von umfangreichen staatlichen Fördermöglichkeiten profitieren können. Wer diese kennt und richtig kombiniert, kann seine tatsächliche finanzielle Belastung erheblich reduzieren.

Stephan Rodig

„Viele Fachkräfte beschäftigen sich zunächst mit den Kosten der Weiterbildung und lassen sich davon abschrecken. Dabei sollte die entscheidende Frage eigentlich lauten: Welcher Anteil bleibt nach allen Förderungen tatsächlich noch übrig?“, erklärt Stephan Rodig, Geschäftsführer der Bildungsfabrik.

Aufstiegs-BAföG reduziert die Kosten deutlich

Eine der wichtigsten Fördermöglichkeiten ist das Aufstiegs-BAföG. Es richtet sich gezielt an Menschen, die sich beispielsweise zum Industriemeister, Fachwirt oder Techniker weiterbilden möchten. Ein erheblicher Teil der förderfähigen Lehrgangs- und Prüfungsgebühren kann über staatliche Förderung finanziert werden. Dabei besteht die Förderung aus einem Zuschuss und einem Darlehensanteil.

Besonders interessant wird das Modell für erfolgreiche Absolventen: Wer die Prüfung besteht, kann unter den entsprechenden Voraussetzungen von einem zusätzlichen Erlass auf den noch bestehenden Darlehensbetrag profitieren. Dadurch reduziert sich der Eigenanteil an den förderfähigen Weiterbildungskosten erheblich. „Das Aufstiegs-BAföG ist für angehende Industriemeister ein enorm wichtiger Baustein. Trotzdem erleben wir bei der Bildungsfabrik immer wieder, dass Interessenten gar nicht wissen, welche Fördermöglichkeiten ihnen tatsächlich zur Verfügung stehen“, so Rodig.

Zusätzliche Meister- und Aufstiegsboni der Bundesländer

Neben der bundesweiten Förderung existieren je nach Bundesland weitere finanzielle Anreize für erfolgreiche Absolventen. Dazu gehören beispielsweise Meisterboni oder vergleichbare Prämien für erfolgreich abgeschlossene Aufstiegsfortbildungen. Genau hier lohnt sich eine individuelle Prüfung. Denn die Förderbedingungen und die Höhe entsprechender Prämien unterscheiden sich teilweise deutlich zwischen den Bundesländern.

Wer seine Weiterbildung plant, sollte deshalb nicht nur die Lehrgangskosten vergleichen. Entscheidend ist vielmehr eine Gesamtrechnung: Welche Kosten entstehen, welche davon sind förderfähig und welche Zuschüsse, Darlehenserlasse oder zusätzlichen Prämien können genutzt werden?

Förderung sollte vor Beginn der Weiterbildung geklärt werden

Ein häufiger Fehler besteht darin, sich erst nach Beginn der Weiterbildung mit den Finanzierungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen. Rodig empfiehlt deshalb, die Fördermöglichkeiten möglichst frühzeitig zu prüfen und notwendige Anträge rechtzeitig vorzubereiten.

„Wir möchten vermeiden, dass jemand eine Weiterbildung aus finanziellen Gründen aufschiebt, obwohl ihm umfangreiche Fördermöglichkeiten zur Verfügung stehen. Deshalb gehört die Aufklärung über Finanzierung und Förderung für uns bereits vor dem eigentlichen Start dazu“, erklärt Rodig.

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